Inhalt
Staatsbürgerkunde war das zentrale Unterrichtsfach für politische Erziehung in der DDR und wurde ab der 7. Klasse unterrichtet. Die Lehrbücher vermittelten marxistisch-leninistische Philosophie und sollten Schüler auf Grundlage historischer und aktueller Tatsachen die „großen Anstrengungen und Leistungen der Werktätigen“ vermitteln. Das Fach galt in der SED als „das wichtigste Instrument politischer Erziehung im einheitlichen sozialistischen Erziehungssystem“.
Autor und Verlag
Die Lehrbuchreihe wurde von verschiedenen Autorenkollektiven verfasst und vom Verlag Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin herausgegeben.
Kontext
Die Staatsbürgerkunde-Lehrbücher entstanden im Kontext des DDR-Erziehungssystems und repräsentieren ein Schlüsselfach der politischen Bildung in der Deutschen Demokratischen Republik. Sie sind heute wichtige historische Quellen für die Erforschung der Ideologie und Pädagogik des DDR-Staates.




