Inhalt
Der Roman schildert authentisch den Konflikt eines jungen DDR-Ehepaars um ihr geistig schwerbehindertes Kind Tino. Die Ich-Erzählerin Waltraud kämpft als Mutter, Ehefrau und Berufstätige (Regieassistentin) mit fehlender Unterstützung, gesellschaftlicher Ablehnung und familiärer Krise. Basierend auf persönlichen Erfahrungen der Autorin thematisiert das Werk Missstände in der Behindertenbetreuung, Gleichberechtigung und Care-Arbeit im Sozialismus der 1960er/70er Jahre.
Autor
Roswitha Geppert (DDR-Autorin, freiberuflich seit 1972) wurde 1978 mit diesem Bestseller über Nacht bekannt. Als Mutter eines behinderten Sohnes initiierte sie eine gesellschaftliche Debatte. Weitere Tätigkeiten: Behindertenpflegerin, Forstarbeiterin, Stadtverordnete. Fortsetzung: ‚Das Lächeln kehrt zurück‘ (1998).
Kontext
Erstveröffentlichung 1978 beim Mitteldeutscher Verlag (Halle/Leipzig), 11 Auflagen bis 1995. DDR-Literaturgeschichte: Tabubruch über Behinderung, Ableismus und Frauenrollen. Spätere Ausgabe 2007 beim Buchverlag für die Frau (ISBN 9783897981959, 288 S.).


