Inhalt
Tinko ist ein Jugendbuch, das die Nachkriegszeit im ländlichen Brandenburg thematisiert. Am Schicksal des Jungen Tinko – benannt nach dem Bruder des Autors – erlebt der Leser die Rückkehr eines Heimkehrers, gesellschaftliche Konflikte bei der Kollektivierung der Landwirtschaft und die Spannungen dreier Generationen als Spiegel der deutschen Geschichte. Illustriert von Karl von Appen, ab 13 Jahren geeignet, mit Erstausgabe 1954.[2][1]
Autor
Erwin Strittmatter (1912–1994), bedeutender DDR-Schriftsteller, erhielt 1955 den Nationalpreis der DDR für Tinko. Bekannt für realistische Dorfgeschichten wie ‚Ole Bienkopp‘. Das Buch wurde 1957 verfilmt.[2]
Kontext
Veröffentlicht vom Der Kinderbuchverlag Berlin, einem DDR-Staatsverlag für Jugendliteratur. Hohe Auflagen (bis 33. 1981) und Schulliteratur machten es zu einem Klassiker. Themen: DDR-Gesellschaft, Landwirtschaftsreform, Heimatvertriebene am Rande.[2][1][5]



