Bibliografische Kerndaten
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Titel: Der verirrte Roboter
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Autor: Juri Korinez
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Illustrationen: Peter Bauer
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Übersetzung: Heinz Kübart (aus dem Russischen, Originaltitel: Заблудившийся робот)
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Verlag: Der Kinderbuchverlag Berlin, DDR
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Erscheinungsjahr: 1987
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Auflage: 1. Auflage (für diese Ausgabe)
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ISBN: 3-358-00963-7
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Altersangabe: Für Leser von 9 Jahren an
Inhaltsangabe Die Erzählung spielt in der Moskauer Wohnung 108, in der ein Künstler, eine Übersetzerin und ihre beiden Kinder Jura (fünf Jahre) und Katja (sechs Jahre) leben. Als der technikbegeisterte Jura in Abwesenheit der Eltern einen defekten Röhrenfernseher, ein Geschenk des Nachbarn „Schlüssel-Opa“, demontiert und neu mit dem Radio verkabelt, löst er eine Explosion aus. Durch diesen Kurzschluss materialisiert sich unerwartet der Roboter Tarabam (Modell 999 882/13 OAR) vom fernen Planeten ULF im Wohnzimmer.
Die Geschichte verknüpft in der Folge sowjetischen Alltagsrealismus – wie die Geldsorgen des Vaters aufgrund einer staatlichen Aufkaufkommission und die pädagogischen Sparvorträge des Nachbarn – mit absurden Science-Fiction-Elementen, etwa dem Teetrinken an der Zimmerdecke bei künstlich erzeugter Schwerelosigkeit.
Literaturwissenschaftliche Einordnung & Besonderheiten
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Kulturtransfer: Das Werk erschien ursprünglich 1984 in Fortsetzungen in der sowjetischen Kinderzeitschrift »Pioner« und ist ein typisches Beispiel für den literarischen Austausch zwischen der UdSSR und der DDR.
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Thematik: Das Buch spiegelt den kybernetischen Optimismus der 1980er Jahre wider. Es fördert den kindlichen Entdeckergeist und das handwerkliche Begreifen von Technik (polytechnischer Ansatz), bricht jedoch gleichzeitig mit starren Sci-Fi-Konventionen durch humoristische und philosophische Dialoge.
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Illustration: Die charakteristischen, detailverliebten und teils skurrilen Zeichnungen des bekannten DDR-Illustrators Peter Bauer verleihen der Publikation ihren unverkennbaren visuellen Stil.




