Inhalt
Die Sammlung Tagebücher und Briefe von Maxie Wander vereint intime Aufzeichnungen und Korrespondenzen der Autorin, die Einblicke in ihr persönliches und literarisches Leben in der DDR bieten. Als typisches Produkt des Buchverlags Der Morgen umfasst es wahrscheinlich autobiografische Reflexionen zur sozialistischen Gegenwartsliteratur, ergänzt durch biografische und memoirenhafte Elemente[1].
Autor
Maxie Wander (1933–1977) war eine renommierte DDR-Schriftstellerin, bekannt für ihr autobiografisches Werk Gutes Kind und Reportagen, die Alltagsrealitäten im Sozialismus beleuchteten. Ihre Texte zeichnen sich durch authentische Frauenperspektiven und kritische Gesellschaftsbeobachtungen aus, die sie zur Ikone der DDR-Literatur machten.
Kontext
Der Buchverlag Der Morgen, gegründet 1958 in Ost-Berlin und verbunden mit der LDPD, spezialisierte sich auf Belletristik, Biographien und sozialistische Literatur[1]. Dieses Werk passt in Reihen wie die sozialistische Gegenwartsliteratur und unterstreicht die Verlagslinie populärwissenschaftlicher und memoiristischer Publikationen bis 1991.
„Maxie Wander hat uns mehrere tausend Briefe und Tagebuchseiten hinterlassen, die ich selbst noch nicht alle kenne. Keine literarischen Sensationen erwarten uns – sie hat das alles nicht für die Öffentlichkeit geschrieben – und keine Offenbarungen, sondern der merkwürdige Werdegang eines einfachen Mädchens, der erfüllt ist von der Leidenschaft zu erkennen, was das Leben ist und was es sein könnte.“ (aus den Vorbemerkungen von Fred Wander, Mai 1978)


