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	<title>Vogelkunde &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Mein arktischer Sommer. Ein Zoologe auf Spitzbergen-Expedition.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:40:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hans Münchs literarischer Bericht von seiner Spitzbergen-Expedition 1959 — ein erzählerisches Sachbuch zwischen Vogelkunde, Reisebericht und kulturhistorischem Dokument. Der Thüringer Zoologe schildert seine drei Monate auf der Bäreninsel und in Westspitzbergen mit ungewöhnlich ehrlicher, selbstironischer Stimme: keine Heldengeste, sondern stille Beobachtung und ein bemerkenswerter, fast unauffälliger Internationalismus inmitten des Kalten Krieges. Aufwendig ausgestatteter Greifenverlag-Band mit 62 Farbaufnahmen und 5 Kartenskizzen — ein Prestigeobjekt der DDR-Reiseliteratur.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Im Frühsommer 1959 brach der Thüringer Zoologe Hans Münch zu einer fast drei Monate langen Spitzbergen-Expedition auf — allein, auf eigene Kosten, von Norwegen aus. Auf den Schiffen des Norwegischen Polarinstituts und der Wetterdienstzentrale Tromsö gelangte er zur Bäreninsel und nach Westspitzbergen, wo er Vogelkolonien, Eisbären, Walrosse und Moschusochsen beobachtete, dokumentierte und fotografierte.</p>
<p>Der vorliegende Band ist der literarische Niederschlag dieser Reise: ein erzählerisches Sachbuch, das ornithologische Feldarbeit, Reisebericht, kulturhistorische Reflexion und sehr persönliche Beobachtung zu einem dichten Gewebe verbindet. Münch schreibt unprätentiös, ehrlich, oft selbstironisch — er stilisiert sich nicht zum arktischen Helden, sondern zeigt den verletzlichen Forscher, der nach dreißig Stunden ohne Schlaf bewusstlos im Geröll liegt und dessen erster Gedanke beim Erwachen einem brütenden Strandläufer gilt.</p>
<p><b>Ein Sonderfall der DDR-Reiseliteratur:</b> Bemerkenswert ist die ungewöhnliche internationale Praxis, die das Buch zwischen den Zeilen dokumentiert. Münch arbeitet auf der Bäreninsel mit norwegischen Wetterfunkern und einer britischen Cambridge-Expedition zusammen, wird Mitglied der „Norwegischen Svalbard-Expedition 1959“ und übermittelt Vorschläge zum Polarbärenschutz an die International Union for the Protection of Nature (heute IUCN). All das in einem 1970 mit DDR-Lizenznummer 384-220/23/70 erschienenen Buch — ein stilles Dokument grenzüberschreitender Wissenschaft im Kalten Krieg.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> Aufwendig produzierter Greifenverlag-Band mit 282 Seiten, <b>62 Farbaufnahmen</b> und <b>5 Kartenskizzen</b> des Verfassers. Im DDR-Verlagswesen waren so reich bebilderte Bücher Prestigeobjekte und entsprechend begehrte Bückware. Gestaltung: W. Haferkorn, Einbandvignette: A. Eichhorn. Gesetzt in der Korpus Super-Grotesk, gedruckt und gebunden bei der Druckerei „grafia“ KG Leipzig.</p>
<p><b>Über den Autor:</b> Hans Münch (geboren 1914 am Südhang des Thüringer Waldes) war Feldornithologe von internationalem Rang. Sein Lebenswerk gilt den Kreuzschnäbeln, die er über fünf Jahrzehnte lang in den Wäldern Thüringens studierte. Seine Monografie <i>Die Kreuzschnäbel: Gattung Loxia</i> erschien in der Neuen Brehm-Bücherei und gilt als Standardwerk; in derselben Reihe verfasste er auch die Bände über Wespenbussard und Wiedehopf.</p>
<p><b>Hinweis:</b> Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, 1911 geborenen SS-Arzt aus Auschwitz. Der Autor dieses Buches ist der drei Jahre jüngere Thüringer Vogelkundler — ein humanistischer Naturforscher.</p>
<p><b>Zustand:</b> Sehr guter, altersgemäßer Zustand. Papierschutzumschlag leicht berieben — für das Alter aber ein bemerkenswert gut erhaltenes Exemplar dieses ohnehin selten in guter Erhaltung anzutreffenden Bandes.</p>
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