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	<title>Umweltliteratur &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Die Wildgrube &#8211; Bernd Wolff DDR 1988 Jugendbuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 07:26:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bernd Wolffs Jugendroman „Die Wildgrube“ (Kinderbuchverlag Berlin, 1988) verbindet Initiationsgeschichte, Trauma-Buch und ökologische Mahnung in einer Erzählung von erstaunlicher Dichte. Der dreizehnjährige Frederic überlebt einen Familienunfall, hält zu Hause die Stellung und entdeckt am Waldrand eine Grube, die zu seinem Rückzugsort wird. Mit den nervös schraffierten Illustrationen Thomas Binders. Ein bemerkenswertes Spätwerk der anspruchsvollen DDR-Jugendliteratur, das offen von chemischer Forstwirtschaft als Unfallursache spricht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Frederic ist auf der Heimfahrt aus dem Sommerurlaub mit den Eltern und der kleinen Schwester, als ein Stück Rotwild auf die Straße springt. Der Wagen prallt gegen einen Baum, die Familie wird schwer verletzt, der Junge selbst kommt mit aufgerissener Lippe davon. Während die Eltern wochenlang im Krankenhaus liegen, übernimmt Frederic zu Hause die Stellung — bei einer Nachbarin, in einer Schule, die ihn per „Patenschaft“ verwaltet, und an einer Grube am Waldrand, die zu seinem Rückzugsort wird. Dort begräbt er einen gefundenen Schädel, stößt auf eine Fliegerbombe aus dem Krieg, und lernt am Ende durch den Förster Rademacher, dass der Unfall keine Laune der Natur war, sondern Folge einer mit Chemie traktierten Forstwirtschaft.</p>
<p><b>Autor:</b> Bernd Wolff (1939–2021) zählt zu den profiliertesten Kinder- und Jugendbuchautoren der späten DDR. Der gelernte Lehrer aus dem Harz wurde 1976 freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche Romane für junge Leser, die präzise Naturbeobachtung mit psychologischer Verdichtung verbanden. Nach 1990 schrieb er u. a. mehrere viel beachtete Romane über Goethes Harzreisen.</p>
<p><b>Illustrationen:</b> Thomas Binder, einer der prägenden Buchillustratoren des Kinderbuchverlags der achtziger Jahre. Sein eigenwilliger Stil mischt erdig-tonige Aquarelle mit nervös schraffierten Federzeichnungen — eine visuelle Sprache, die der psychologischen Schärfe des Textes entspricht.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erstausgabe 1988 im Kinderbuchverlag Berlin. „Die Wildgrube“ ist zugleich Initiationsroman, Trauma-Buch und ökologische Mahnung. Dass ein DDR-Jugendbuch im Staatsverlag offen von „chemischen Giften“ und „Wuchsmitteln“ als Unfallursache spricht, ist im Erscheinungsjahr 1988 bemerkenswert — eine leise, aber unübersehbare Anzeige dafür, wie weit die ideologische Disziplinierung der Literatur in den letzten DDR-Jahren brüchig geworden war.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut. Kaum Gebrauchsspuren, normale altersbedingte Papierbräunung.</p>
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