<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Romantik &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
	<atom:link href="https://shop.ddrbuch.de/produkt-schlagwort/romantik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://shop.ddrbuch.de</link>
	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
	<lastBuildDate>Tue, 02 Jun 2026 06:22:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Kein Ort. Nirgends &#8211; von Christa Wolf</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/kein-ort-nirgends/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:19:20 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/produkt/kein-ort-nirgends/</guid>

					<description><![CDATA[Christa Wolfs Erzählung von 1979 inszeniert ein fiktives Treffen zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode — eine Begegnung, die nie stattfand und die Wolf offen als „erwünschte Legende“ bezeichnet. In einer Teegesellschaft am Rhein und auf einem kurzen Abendspaziergang entfaltet sie eine Doppelstudie zweier Außenseiter, die einander erkennen, ohne sich retten zu können. Die 1. Auflage 1979 im Aufbau-Verlag erschien im selben Jahr wie das Manuskript und ist das bibliophil interessanteste Dokument dieses Textes — entstanden unmittelbar nach Wolfs Parteistrafe im Gefolge der Biermann-Ausbürgerung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Christa Wolfs Erzählung inszeniert ein fiktives Treffen zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode an einem Junitag 1804 in Winkel am Rhein. Die Begegnung hat nie stattgefunden — Wolf nennt sie offen eine „erwünschte Legende“. Was sie in diesem erfundenen Nachmittag entfaltet, ist eine Doppelstudie zweier Außenseiter: Kleist, gerade aus psychiatrischer Behandlung entlassen, das Guiscard-Manuskript verbrannt, auf der Suche nach einem Ort, an dem er sein kann, was er ist. Günderrode, Stiftsdame und Dichterin unter dem Pseudonym Tian, die einen Dolch im Pompadour trägt und ihren eigenen Tod mit erschreckender Nüchternheit eingeplant hat. In einer Teegesellschaft mit Brentanos, Savigny und Esenbecks bewegen sich beide am Rand — und finden auf einem kurzen Abendspaziergang das einzige Gespräch, das je zwischen ihnen möglich gewesen wäre.</p>
<p><b>Autorin:</b> Christa Wolf (1929–2011) gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der DDR. Nach dem Durchbruch mit <i>Der geteilte Himmel</i> (1963) und <i>Nachdenken über Christa T.</i> (1968) markiert <i>Kein Ort. Nirgends</i> den Übergang zu ihrem mythisch-historischen Schreiben, das in <i>Kassandra</i> (1983) und <i>Medea. Stimmen</i> (1996) fortgesetzt wird. Wolf war Mitunterzeichnerin des Biermann-Protests von 1976 und erhielt dafür eine Parteistrafe. Das vorliegende Buch erschien 1979 — in unmittelbarer Nähe zu diesem biographischen Einschnitt.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Die 1. Auflage erschien 1979 im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, drei Jahre nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns und in einem kulturpolitischen Klima, in dem zahlreiche DDR-Schriftsteller das Land verließen. Wolf wählte die historische Maskerade als literarisches Verfahren, um das Unsagbare sagbar zu machen. Die vorliegende Erstausgabe erschien im selben Jahr wie das Manuskript entstand und ist damit das nächste erhältliche Dokument zur Entstehungssituation des Textes.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut. Kaum Gebrauchsspuren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
