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	<title>&#8222;Mecklenburg&#8220; &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Daniel Druskat &#8211; Helmut Sakowski</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/daniel-druskat-helmut-sakowski/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 10:00:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Helmut Sakowskis „Daniel Druskat“ ist ein psychologisch dichter und historisch fundierter Gesellschaftsroman über die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR. Vor der rauen Kulisse Mecklenburgs entfaltet sich das erbitterte Duell zweier LPG-Vorsitzender: Der traumatisierte, unerbittliche Prinzipienreiter Daniel Druskat trifft auf den lebenslustigen, trickreichen Pragmatiker Max Stephan.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="1"><b data-path-to-node="1" data-index-in-node="0">Bibliografische Angaben:</b></p>
<ul data-path-to-node="2">
<li>
<p data-path-to-node="2,0,0"><b data-path-to-node="2,0,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Daniel Druskat</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,1,0"><b data-path-to-node="2,1,0" data-index-in-node="0">Autor:</b> Helmut Sakowski</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,2,0"><b data-path-to-node="2,2,0" data-index-in-node="0">Gestaltung (Schutzumschlag &amp; Einband):</b> Hans-Georg Gerasch</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,3,0"><b data-path-to-node="2,3,0" data-index-in-node="0">Typografie:</b> Walter Leipold</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,4,0"><b data-path-to-node="2,4,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> Verlag Neues Leben, Berlin</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,5,0"><b data-path-to-node="2,5,0" data-index-in-node="0">Auflage:</b> 2. Auflage, 1976</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,6,0"><b data-path-to-node="2,6,0" data-index-in-node="0">Druck:</b> Karl-Marx-Werk Pößneck (V 15/30)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,7,0"><b data-path-to-node="2,7,0" data-index-in-node="0">Format:</b> Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="3"><b data-path-to-node="3" data-index-in-node="0">Inhaltliche und literarische Einordnung:</b></p>
<p data-path-to-node="3">Helmut Sakowskis Roman „Daniel Druskat“ gehört zu den zentralen, literarisch anspruchsvollsten Werken der DDR-Betriebs- und Agrarliteratur. Der Roman entzieht sich platter Agitation und schildert die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft auf dem mecklenburgischen Land als zutiefst konfliktbeladenen, schmerzhaften Prozess, in dem historische Kontinuitäten, ökologische Eingriffe und menschliche Abgründe aufeinandertreffen.</p>
<p id="p-rc_6196721f7d1a5d5d-108" data-path-to-node="4"><span data-path-to-node="4,1"><span class="citation-239">Die Handlung setzt unvermittelt mit der Abführung des langjährigen LPG-Vorsitzenden Daniel Druskat durch die Staatsanwaltschaft ein</span></span><span data-path-to-node="4,3">. Ausgehend von diesem Ereignis entrollt der Text die Vorgeschichte und das komplexe soziale Gefüge der fiktiven Dörfer Altenstein und Horbeck. Den inhaltlichen Kern bildet der unerbittliche Machtkampf und ideologische Konflikt zwischen zwei konträren Führungspersönlichkeiten:</span></p>
<p id="p-rc_6196721f7d1a5d5d-109" data-path-to-node="5"><span data-path-to-node="5,0">Auf der einen Seite steht Daniel Druskat, ein von Prinzipientreue und politischem Fanatismus getriebener Asket. </span><span data-path-to-node="5,2"><span class="citation-238">Seine Härte erklärt sich aus einem tiefen Trauma: Als heimatloser Junge eines 1945 eintreffenden Wolhynier-Trecks </span></span><span data-path-to-node="5,5"><span class="citation-237">wurde er auf dem Gut Horbeck unschuldig der Fluchthilfe bezichtigt und öffentlich grausam ausgepeitscht</span></span><span data-path-to-node="5,7">. Sein Antagonist ist Max Stephan, der vitale, genussorientierte und bauernschlaue Vorsitzende der Nachbar-LPG. </span><span data-path-to-node="5,9"><span class="citation-236">Stephan führt seine Genossenschaft durch Pragmatismus und unkonventionelle Methoden zu wirtschaftlichem Reichtum („Der Sozialismus soll Spaß machen“ </span></span><span data-path-to-node="5,11">). </span><span data-path-to-node="5,13"><span class="citation-235">Während Druskat eine dörferübergreifende Kooperation fordert, um alle Bauern aus der Armut zu holen </span></span><span data-path-to-node="5,16"><span class="citation-234">, verteidigt Stephan den „Gruppenegoismus“ und den Vorteil seines eigenen Dorfes</span></span><span data-path-to-node="5,18">.</span></p>
<p data-path-to-node="6">Sakowski verwebt diese agrarpolitischen Auseinandersetzungen eng mit privaten Verstrickungen, unerfüllter Liebe und den nicht bewältigten Schuldfragen der dörflichen Gemeinschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Ausgabe erschien 1976, parallel zu der legendären und enorm populären fünfteiligen Fernsehverfilmung der DEFA mit Hilmar Thate und Manfred Krug in den Hauptrollen. Ein unverzichtbares Standardwerk zur dörflichen Alltagsgeschichte und zur gesellschaftlichen Transformation in der DDR.</p>
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		<title>TIERE WÄLDER JUNGE MENSCHEN &#8211; Johannes Sieber</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/tiere-waelder-junge-menschen-johannes-sieber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2026 16:13:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[‘TIERE WÄLDER JUNGE MENSCHEN’ von Johannes Sieber ist eine seltene DDR-Publikation des Petermänken-Verlags in Schwerin. Sie verbindet Naturthemen wie Tiere und Wälder mit der Darstellung junger Menschen, eingebettet in die mecklenburgische Heimatliteratur der 1950er/60er Jahre. Der Verlag fokussierte auf Belletristik, Jugendliteratur und regionale Geschichte, wie Werke von Willi Bredel zeigen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Inhalt</h3>
<p>Das Werk <i>TIERE WÄLDER JUNGE MENSCHEN</i> von Johannes Sieber verbindet Themen aus Naturbeobachtung, Wäldern und der Jugend in der DDR. Es thematisiert wahrscheinlich das Zusammenspiel von Tierwelt, Waldlandschaften Mecklenburgs und der Erziehung junger Menschen im sozialistischen Kontext, typisch für Heimatliteratur der Zeit.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Johannes Sieber ist ein DDR-Autor, dessen Werk im Petermänken-Verlag erschien. Im literarischen Umfeld des Verlags steht er neben Autoren wie Willi Bredel, die regionale und antifaschistisch-sozialistische Themen pflegten.</p>
<h3>Kontext</h3>
<p>Erfolgt im Petermänken-Verlag (1947–1964, Schwerin), der sich auf Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur sowie mecklenburgische Heimatkunde spezialisierte. Das Buch passt in die Reihe regionaler, jugendnaher Publikationen der frühen DDR, parallel zu Zeitschriften wie <i>Heute und Morgen</i>.</p>
[1]
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