<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Klassiker &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
	<atom:link href="https://shop.ddrbuch.de/produkt-schlagwort/klassiker/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://shop.ddrbuch.de</link>
	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Apr 2026 09:48:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Schweigegeld &#8211; Kurt Türke Kriminalroman inkl. Papierschutzumschlag Werner Klemke</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/schweigegeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 09:10:27 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/produkt/schweigegeld/</guid>

					<description><![CDATA[Kurt Türkes erster Kriminalroman von 1957 — ein dichtes Klassen-Diorama des sächsischen Dorfes Anfang der fünfziger Jahre. Die schwangere Landarbeiterin Annelies Hausmann soll mit einem „Schweigegeld“ zum Schweigen gebracht werden, doch ihre Mutter sagt: „Ein Kind ist kein Unglück, heute nicht mehr.“ Was wie ein konventioneller Krimi um den Schlittentod des alten Gutsbesitzers Fahl beginnt, entpuppt sich als kompositorisch sauber gebaute ideologische Landkarte zwischen Gutsbesitzertum und LPG-Aufbau. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin. Einband: Werner Klemke.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Silvesternacht 1953 in einem sächsischen Dorf: Der vierundsechzigjährige Gutsbesitzer Friedrich Fahl windet sich im Krampfanfall, während seine Frau Wanda kalt am Bett sitzt und an die Beerdigungsformalitäten denkt. Drei Straßen weiter beichtet die zwanzigjährige Annelies Hausmann ihrer schlesischen Flüchtlingsmutter, dass sie ein uneheliches Kind erwartet — von Armin Fahl, dem Sohn aus dem Gutshaus. Mit dieser kontrastierten Doppelszene beginnt Kurt Türkes Kriminalroman „Schweigegeld“, in dem sich der Schlittentod des alten Fahl, ein Handgranatenanschlag auf den Genossenschaftsbauern Erich Freund und schließlich der kaltblütige Mord an Annelies zu einem dichten Klassen-Diorama des sächsischen Dorfes Anfang der fünfziger Jahre verbinden. Polizeimeister Elias, der ruhige Volkspolizist mit dem vereisten Fahrrad-Dynamo, klärt den Fall durch geduldige Recherche.</p>
<p><b>Autor:</b> Kurt Türke (1920–1984) wurde in Tauscha bei Königsbrück geboren und wuchs bei seinen Großeltern in ärmlichen Verhältnissen auf — der Großvater Waldarbeiter, die Großmutter ehemalige Magd auf dem nahen Rittergut. Diese Herkunft prägt den Roman: Türke verarbeitete in „Schweigegeld“ die Herrschaftsstrukturen, unter denen seine Familie hatte leben müssen. „Schweigegeld“ war sein erster Kriminalroman und erschien zunächst als Fortsetzungsroman im „Bauernecho“, der Zeitung der DDR-CDU für die Landbevölkerung. Die hohen Auflagen bestätigen den großen Publikumserfolg.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Der Roman erscheint im Jahr 1957 — mitten in der Phase der LPG-Gründungen und der „sozialistischen Umgestaltung des Dorfes“. Türke verankert seinen Krimi konsequent in den neuen Strukturen: Bodenreform, Maschinen- und Traktorenstationen, Bäuerliche Handelsgenossenschaft, schließlich die LPG „Albrecht Thaer“. Der Verlag Kultur und Fortschritt war ein Spezialhaus für Übersetzungen sowjetischer Literatur — ein deutscher Originalkrimi war dort eine Seltenheit, was den Sammlerwert dieses Bandes erhöht. Den Schutzumschlag entwarf Georg Krause, der wertige Einband stammt von Werner Klemke, einem der bedeutendsten Buchgrafiker der DDR.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Schutzumschlag mit Randläsuren; Buchblock und Einband ansonsten wohlerhalten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krawitter Krawatter das Stinchen das Minchen</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/krawitter-krawatter-das-stinchen-das-minchen-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 07:51:39 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/produkt/krawitter-krawatter-das-stinchen-das-minchen-4/</guid>

					<description><![CDATA[Klassiker der DDR-Kinderbuchliteratur von 1973. Herbert Friedrichs Geschichte vom pflichtbewussten Hahn Krawitter und den schlitzohrigen Mäusen Stinchen und Minchen, die unbedingt zum großen Kirschbaum jenseits des Flusses wollen. Mit den unvergesslichen Federzeichnungen von Gerhard Lahr, dem Illustrator von „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. Großformatiges Bilderbuch im festen Pappeinband, 9. Auflage 1983, Der Kinderbuchverlag Berlin. Auftakt einer fünfteiligen Reihe und einer der erfolgreichsten DDR-Bilderbuchklassiker überhaupt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Im Lande Muck, gleich hinter dem großen Wald, lebt der pflichtbewusste Hahn Krawitter mit den beiden Mäusen Stinchen und Minchen. Jeden Morgen kräht er die Sonne herbei, jeden Mittag kocht er einen großen Topf Essen, jeden Abend sagt er das Wetter voraus. Als die Kirschen ausgehen, planen die drei eine Expedition zum großen Kirschbaum hinter dem Berg, jenseits des Flusses. Krawitter packt Rosinenbrot als Proviant ein – der nicht angerührt werden darf. Doch die Mäuse haben am Fluss eigene Pläne. Eine kleine Geschichte über Vorratshaltung, Pflicht und die schlitzohrige Klugheit, mit der zwei Mäuse einem Hahn das Brot abluchsen.</p>
<p><b>Autor und Illustrator:</b> Herbert Friedrich (geboren 1926) studierte am Johannes-R.-Becher-Institut in Leipzig und arbeitete ab 1961 als freier Schriftsteller in Dresden. Für sein Werk erhielt er 1966 den Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis und 1973 – im Erscheinungsjahr von <i>Krawitter Krawatter</i> – den Alex-Wedding-Preis, die wichtigste DDR-Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur. Die kolorierten Federzeichnungen stammen von Gerhard Lahr (1938–2012), einem der profiliertesten Illustratoren der DDR. Seinen Stil kennen viele aus <i>Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt</i> und <i>Antonella und ihr Weihnachtsmann</i> (Schönstes Buch der DDR 1969).</p>
<p><b>Besonderheit der Illustration:</b> Lahr wechselt in diesem Buch zwischen großformatigen, atmosphärischen Tableaus und kleinteiligen Comic-Panel-Sequenzen. Die monumentalen Mäuseköpfe mit halbtransparenten Bäuchen, in denen die heimlichen Gedanken sichtbar werden, gehören zu den ikonischen Bildern des DDR-Kinderbuchs. Krawitters Federkleid leuchtet je nach Stimmung in regenbogenfarbenem Schimmer, expressionistischem Flammenrot oder triumphalem Sonnengelb – eine durchdachte farbliche Choreografie über das ganze Buch hinweg.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erstausgabe 1973 im Kinderbuchverlag Berlin. Das Buch begründete eine fünfteilige Reihe (Fortsetzungen 1980, 1982, 1984 und 1990). Allein der Titelband erlebte zwischen 1973 und 1989 mehr als zehn Auflagen – ein außerordentlicher Erfolg auch für DDR-Verhältnisse. Heute liegt das Buch nur noch im Sammelband bei Beltz vor; die großformatigen Originalausgaben des Kinderbuchverlags sind nur noch antiquarisch zu haben.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> Fester Pappeinband, Format 27 × 18,5 cm, durchgehend farbig illustriert, ca. 30 Seiten. Handgeschriebener Titel-Schriftzug auf dem Vorderdeckel, abstrahierte Schwanzfedern als grafische Komposition auf dem Rückdeckel.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Leichte Lese- und Gebrauchsspuren, Ecken leicht berieben. Insgesamt schönes, vollständiges Exemplar der 9. Auflage von 1983 mit fest aufgedrucktem DDR-Originalpreis (5,40 M).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
