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	<title>Kinderbuchverlag Berlin &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Apr 2026 07:29:05 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Die Wildgrube &#8211; Bernd Wolff DDR 1988 Jugendbuch</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/die-wildgrube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 07:26:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bernd Wolffs Jugendroman „Die Wildgrube“ (Kinderbuchverlag Berlin, 1988) verbindet Initiationsgeschichte, Trauma-Buch und ökologische Mahnung in einer Erzählung von erstaunlicher Dichte. Der dreizehnjährige Frederic überlebt einen Familienunfall, hält zu Hause die Stellung und entdeckt am Waldrand eine Grube, die zu seinem Rückzugsort wird. Mit den nervös schraffierten Illustrationen Thomas Binders. Ein bemerkenswertes Spätwerk der anspruchsvollen DDR-Jugendliteratur, das offen von chemischer Forstwirtschaft als Unfallursache spricht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Frederic ist auf der Heimfahrt aus dem Sommerurlaub mit den Eltern und der kleinen Schwester, als ein Stück Rotwild auf die Straße springt. Der Wagen prallt gegen einen Baum, die Familie wird schwer verletzt, der Junge selbst kommt mit aufgerissener Lippe davon. Während die Eltern wochenlang im Krankenhaus liegen, übernimmt Frederic zu Hause die Stellung — bei einer Nachbarin, in einer Schule, die ihn per „Patenschaft“ verwaltet, und an einer Grube am Waldrand, die zu seinem Rückzugsort wird. Dort begräbt er einen gefundenen Schädel, stößt auf eine Fliegerbombe aus dem Krieg, und lernt am Ende durch den Förster Rademacher, dass der Unfall keine Laune der Natur war, sondern Folge einer mit Chemie traktierten Forstwirtschaft.</p>
<p><b>Autor:</b> Bernd Wolff (1939–2021) zählt zu den profiliertesten Kinder- und Jugendbuchautoren der späten DDR. Der gelernte Lehrer aus dem Harz wurde 1976 freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche Romane für junge Leser, die präzise Naturbeobachtung mit psychologischer Verdichtung verbanden. Nach 1990 schrieb er u. a. mehrere viel beachtete Romane über Goethes Harzreisen.</p>
<p><b>Illustrationen:</b> Thomas Binder, einer der prägenden Buchillustratoren des Kinderbuchverlags der achtziger Jahre. Sein eigenwilliger Stil mischt erdig-tonige Aquarelle mit nervös schraffierten Federzeichnungen — eine visuelle Sprache, die der psychologischen Schärfe des Textes entspricht.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erstausgabe 1988 im Kinderbuchverlag Berlin. „Die Wildgrube“ ist zugleich Initiationsroman, Trauma-Buch und ökologische Mahnung. Dass ein DDR-Jugendbuch im Staatsverlag offen von „chemischen Giften“ und „Wuchsmitteln“ als Unfallursache spricht, ist im Erscheinungsjahr 1988 bemerkenswert — eine leise, aber unübersehbare Anzeige dafür, wie weit die ideologische Disziplinierung der Literatur in den letzten DDR-Jahren brüchig geworden war.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut. Kaum Gebrauchsspuren, normale altersbedingte Papierbräunung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Krawitter Krawatter das Stinchen das Minchen</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/krawitter-krawatter-das-stinchen-das-minchen-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 07:51:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Klassiker der DDR-Kinderbuchliteratur von 1973. Herbert Friedrichs Geschichte vom pflichtbewussten Hahn Krawitter und den schlitzohrigen Mäusen Stinchen und Minchen, die unbedingt zum großen Kirschbaum jenseits des Flusses wollen. Mit den unvergesslichen Federzeichnungen von Gerhard Lahr, dem Illustrator von „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“. Großformatiges Bilderbuch im festen Pappeinband, 9. Auflage 1983, Der Kinderbuchverlag Berlin. Auftakt einer fünfteiligen Reihe und einer der erfolgreichsten DDR-Bilderbuchklassiker überhaupt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Im Lande Muck, gleich hinter dem großen Wald, lebt der pflichtbewusste Hahn Krawitter mit den beiden Mäusen Stinchen und Minchen. Jeden Morgen kräht er die Sonne herbei, jeden Mittag kocht er einen großen Topf Essen, jeden Abend sagt er das Wetter voraus. Als die Kirschen ausgehen, planen die drei eine Expedition zum großen Kirschbaum hinter dem Berg, jenseits des Flusses. Krawitter packt Rosinenbrot als Proviant ein – der nicht angerührt werden darf. Doch die Mäuse haben am Fluss eigene Pläne. Eine kleine Geschichte über Vorratshaltung, Pflicht und die schlitzohrige Klugheit, mit der zwei Mäuse einem Hahn das Brot abluchsen.</p>
<p><b>Autor und Illustrator:</b> Herbert Friedrich (geboren 1926) studierte am Johannes-R.-Becher-Institut in Leipzig und arbeitete ab 1961 als freier Schriftsteller in Dresden. Für sein Werk erhielt er 1966 den Martin-Andersen-Nexö-Kunstpreis und 1973 – im Erscheinungsjahr von <i>Krawitter Krawatter</i> – den Alex-Wedding-Preis, die wichtigste DDR-Auszeichnung für Kinder- und Jugendliteratur. Die kolorierten Federzeichnungen stammen von Gerhard Lahr (1938–2012), einem der profiliertesten Illustratoren der DDR. Seinen Stil kennen viele aus <i>Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt</i> und <i>Antonella und ihr Weihnachtsmann</i> (Schönstes Buch der DDR 1969).</p>
<p><b>Besonderheit der Illustration:</b> Lahr wechselt in diesem Buch zwischen großformatigen, atmosphärischen Tableaus und kleinteiligen Comic-Panel-Sequenzen. Die monumentalen Mäuseköpfe mit halbtransparenten Bäuchen, in denen die heimlichen Gedanken sichtbar werden, gehören zu den ikonischen Bildern des DDR-Kinderbuchs. Krawitters Federkleid leuchtet je nach Stimmung in regenbogenfarbenem Schimmer, expressionistischem Flammenrot oder triumphalem Sonnengelb – eine durchdachte farbliche Choreografie über das ganze Buch hinweg.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erstausgabe 1973 im Kinderbuchverlag Berlin. Das Buch begründete eine fünfteilige Reihe (Fortsetzungen 1980, 1982, 1984 und 1990). Allein der Titelband erlebte zwischen 1973 und 1989 mehr als zehn Auflagen – ein außerordentlicher Erfolg auch für DDR-Verhältnisse. Heute liegt das Buch nur noch im Sammelband bei Beltz vor; die großformatigen Originalausgaben des Kinderbuchverlags sind nur noch antiquarisch zu haben.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> Fester Pappeinband, Format 27 × 18,5 cm, durchgehend farbig illustriert, ca. 30 Seiten. Handgeschriebener Titel-Schriftzug auf dem Vorderdeckel, abstrahierte Schwanzfedern als grafische Komposition auf dem Rückdeckel.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Leichte Lese- und Gebrauchsspuren, Ecken leicht berieben. Insgesamt schönes, vollständiges Exemplar der 9. Auflage von 1983 mit fest aufgedrucktem DDR-Originalpreis (5,40 M).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Klassenfest &#8211; Uwe Kant</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/das-klassenfest-uwe-kant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:35:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/?post_type=product&#038;p=46784</guid>

					<description><![CDATA[<span data-path-to-node="2,2"><span class="citation-161">Ein DDR-Jugendroman aus dem Kinderbuchverlag Berlin </span></span><span data-path-to-node="2,5"><span class="citation-160">, verfasst von Uwe Kant </span></span><span data-path-to-node="2,8"><span class="citation-159">und illustriert von Volker Pfüller</span></span><span data-path-to-node="2,10">. </span><span data-path-to-node="2,12"><span class="citation-158">Die Handlung beleuchtet den ostdeutschen Schul- und Lebensalltag in den 1970er Jahren und wird aus zwei wechselnden Perspektiven erzählt: der des versetzungsgefährdeten Schülers Otto Hintz </span></span><span data-path-to-node="2,15"><span class="citation-157">und der seines jungen, neu an der Schule angestellten Lehrers Herrn Nickel</span></span><span data-path-to-node="2,17">. Das Buch bietet detaillierte Einblicke in die zeitgeschichtlichen Realien der DDR.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-25" data-path-to-node="5"><span data-path-to-node="5,0"><b data-path-to-node="5,0" data-index-in-node="0">Inhalt und Handlung</b> </span><span data-path-to-node="5,2"><span class="citation-156">Der Roman &#8222;Das Klassenfest&#8220; </span></span><span data-path-to-node="5,5"><span class="citation-155">erzählt die Geschichte des Schülers Otto Hintz</span></span><span data-path-to-node="5,7">, dessen schulische Leistungen stark abgefallen sind. </span><span data-path-to-node="5,9"><span class="citation-154">Auf seinem Halbjahreszeugnis stehen unter anderem eine Vier in Mathematik und Physik sowie eine Fünf in Russisch</span></span><span data-path-to-node="5,11">. </span><span data-path-to-node="5,13"><span class="citation-153">Seine Versetzung in die 10. Klasse ist in Gefahr</span></span><span data-path-to-node="5,15">. </span><span data-path-to-node="5,17"><span class="citation-152">Um ihn zu motivieren, stellt ihm seine Mutter den Kauf eines Mopeds in Aussicht, sofern das Endzeugnis keine schlechten Noten mehr aufweist</span></span><span data-path-to-node="5,19">. </span><span data-path-to-node="5,21"><span class="citation-151">Daraufhin beginnt Otto, seine Leistungen systematisch zu erfassen</span></span><span data-path-to-node="5,23">. </span><span data-path-to-node="5,25"><span class="citation-150">Seine Winterferien verbringt er bei Verwandten im ländlichen Ort Schlate</span></span><span data-path-to-node="5,27">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-26" data-path-to-node="6"><span data-path-to-node="6,1"><span class="citation-149">Parallel dazu wird die Geschichte aus der Sicht von Herrn Nickel </span></span><span data-path-to-node="6,3"> erzählt. </span><span data-path-to-node="6,5"><span class="citation-148">Er ist ein Junglehrer, der erst vor einem halben Jahr in der Industriestadt Luckenau </span></span><span data-path-to-node="6,8"><span class="citation-147">seinen Dienst angetreten hat und dort in einer kleinen Neubauwohnung lebt</span></span><span data-path-to-node="6,10">. </span><span data-path-to-node="6,12"><span class="citation-146">Bei der Durchsicht der sogenannten &#8222;Kaderakten&#8220; (Schülerbögen) </span></span><span data-path-to-node="6,15"><span class="citation-145">seiner Klasse beschäftigt er sich intensiv mit Ottos Werdegang </span></span><span data-path-to-node="6,18"><span class="citation-144">und beschließt, den Jungen trotz dessen Konzentrationsschwächen </span></span><span data-path-to-node="6,20"> pädagogisch zu unterstützen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p data-path-to-node="7"><b data-path-to-node="7" data-index-in-node="0">Zeitgeschichtlicher Hintergrund und DDR-Realia</b></p>
<p data-path-to-node="7">Der Roman zeichnet sich durch die präzise und authentische Darstellung des DDR-Alltags aus. Im Text finden sich zahlreiche zeitgenössische Begriffe und gesellschaftliche Strukturen der DDR wieder:</p>
<ul data-path-to-node="8">
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-27" data-path-to-node="8,0,1"><span data-path-to-node="8,0,1,0"><b data-path-to-node="8,0,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-143">Schulsystem:</span></b><span class="citation-143"> Erwähnt werden offizielle Rituale wie der Eröffnungsappell auf dem Schulhof </span></span><span data-path-to-node="8,0,1,3"><span class="citation-142">, die Führung von Kaderakten über die Entwicklung der Schüler </span></span><span data-path-to-node="8,0,1,5"> sowie die Rolle von Jugendorganisationen wie den Pionieren und der FDJ.</span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-28" data-path-to-node="8,1,1"><span data-path-to-node="8,1,1,0"><b data-path-to-node="8,1,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-141">Alltag und Wirtschaft:</span></b><span class="citation-141"> Die Handlung integriert typische Aspekte der DDR-Ökonomie, darunter die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) </span></span><span data-path-to-node="8,1,1,3"><span class="citation-140">, Volkseigene Güter (VEG) </span></span><span data-path-to-node="8,1,1,6"><span class="citation-139">, das Plattenwerk </span></span><span data-path-to-node="8,1,1,9"><span class="citation-138">sowie den Braunkohlentagebau</span></span><span data-path-to-node="8,1,1,11">.</span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-29" data-path-to-node="8,2,1"><span data-path-to-node="8,2,1,0"><b data-path-to-node="8,2,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-137">Konsumkultur:</span></b><span class="citation-137"> Marken und Alltagsobjekte wie Dederon </span></span><span data-path-to-node="8,2,1,3"><span class="citation-136">, der Mopedtyp &#8222;Star&#8220; </span></span><span data-path-to-node="8,2,1,6"><span class="citation-135">oder typische Gerichte wie Milchsuppe mit Eierteigwaren </span></span><span data-path-to-node="8,2,1,8"> verorten die Geschichte klar in ihrer Zeit.</span></p>
<div class="source-inline-chip-container ng-star-inserted"></div>
</li>
</ul>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-30" data-path-to-node="9"><span data-path-to-node="9,0"><b data-path-to-node="9,0" data-index-in-node="0">Buchgestaltung und Illustration</b> </span><span data-path-to-node="9,2"><span class="citation-134">Die visuellen Elemente des Buches wurden von dem renommierten Grafiker und Bühnenbildner Volker Pfüller gestaltet</span></span><span data-path-to-node="9,4">. Seine markanten, leicht karikaturhaften Illustrationen spiegeln den humorvollen Ton der Erzählung wider und untermalen die Eigenheiten der Charaktere und Situationen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p data-path-to-node="10"><b data-path-to-node="10" data-index-in-node="0">Verfilmung</b></p>
<p data-path-to-node="10">Der Roman diente als literarische Vorlage für einen Spielfilm. Er wurde 1971 von der DEFA unter dem abweichenden Titel <i data-path-to-node="10" data-index-in-node="130">„Männer ohne Bart“</i> verfilmt.</p>
<p data-path-to-node="11"><b data-path-to-node="11" data-index-in-node="0">Bibliografische Angaben / Produktdetails</b></p>
<ul data-path-to-node="12">
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-31" data-path-to-node="12,0,1"><span data-path-to-node="12,0,1,0"><b data-path-to-node="12,0,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-133">Titel:</span></b><span class="citation-133"> Das Klassenfest </span></span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-32" data-path-to-node="12,1,1"><span data-path-to-node="12,1,1,0"><b data-path-to-node="12,1,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-132">Autor:</span></b><span class="citation-132"> Uwe Kant </span></span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-33" data-path-to-node="12,2,1"><span data-path-to-node="12,2,1,0"><b data-path-to-node="12,2,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-131">Illustrator:</span></b><span class="citation-131"> Volker Pfüller </span></span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-34" data-path-to-node="12,3,1"><span data-path-to-node="12,3,1,0"><b data-path-to-node="12,3,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-130">Verlag:</span></b><span class="citation-130"> Der Kinderbuchverlag Berlin </span></span></p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,4,0"><b data-path-to-node="12,4,0" data-index-in-node="0">Auflage/Jahr:</b> 3. Auflage 1984 (Copyright 1978)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,5,0"><b data-path-to-node="12,5,0" data-index-in-node="0">Altersempfehlung:</b> Für Leser von 13 Jahren an</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,6,0"><b data-path-to-node="12,6,0" data-index-in-node="0">Bestell-Nr.:</b> 630 944 1</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,7,0"><b data-path-to-node="12,7,0" data-index-in-node="0">Ehemaliger Preis (DDR):</b> 7,80 M</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,8,0"><b data-path-to-node="12,8,0" data-index-in-node="0">Genre:</b> Jugendroman / DDR-Literatur</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pferde &#8211; Karlheinz Gleß</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/pferde-karlheinz-gless/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 19:17:06 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/?post_type=product&#038;p=45710</guid>

					<description><![CDATA[<p data-path-to-node="4">Tauchen Sie ein in die Welt der Pferde mit diesem originalen DDR-Sachbuch von 1981. Ein Muss für Sammler und alle, die mit den dynamischen Zeichnungen von Reiner Zieger aufgewachsen sind. Dieses Buch vermittelt fundiertes Wissen über Anatomie, Rassen, Zucht und Reitgeschichte – fernab von Kitsch, mit hohem pädagogischem Anspruch.</p>
<p data-path-to-node="5"><b data-path-to-node="5" data-index-in-node="0">Produktdetails:</b></p>

<ul data-path-to-node="6">
 	<li>
<p data-path-to-node="6,0,0"><b data-path-to-node="6,0,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Pferde</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="6,1,0"><b data-path-to-node="6,1,0" data-index-in-node="0">Autor/Illustrator:</b> Karlheinz Gleß / Reiner Zieger</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="6,2,0"><b data-path-to-node="6,2,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> Der Kinderbuchverlag Berlin (DDR)</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="6,3,0"><b data-path-to-node="6,3,0" data-index-in-node="0">Ausgabe:</b> 1. Auflage, 1981</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="6,4,0"><b data-path-to-node="6,4,0" data-index-in-node="0">Erhaltung:</b> Gebraucht (Altersgemäßer, guter Zustand – siehe Originalfotos)</p>
</li>
 	<li>
<p data-path-to-node="6,5,0"><b data-path-to-node="6,5,0" data-index-in-node="0">Besonderheit:</b> Fantastische, anatomisch genaue Illustrationen und kulturhistorische Einblicke.</p>
</li>
</ul>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 data-path-to-node="4">1. Bibliografische Stammdaten</h4>
<ul data-path-to-node="5">
<li>
<p data-path-to-node="5,0,0"><b data-path-to-node="5,0,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Pferde</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,1,0"><b data-path-to-node="5,1,0" data-index-in-node="0">Autor:</b> Karlheinz Gleß</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,2,0"><b data-path-to-node="5,2,0" data-index-in-node="0">Illustrator:</b> Reiner Zieger</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,3,0"><b data-path-to-node="5,3,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> Der Kinderbuchverlag Berlin – DDR</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,4,0"><b data-path-to-node="5,4,0" data-index-in-node="0">Erscheinungsjahr:</b> 1981 (1. Auflage)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,5,0"><b data-path-to-node="5,5,0" data-index-in-node="0">Lizenz-Nr.:</b> 304-270/94/81-(30)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,6,0"><b data-path-to-node="5,6,0" data-index-in-node="0">Herstellung:</b> Grafischer Großbetrieb Sachsendruck Plauen</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,7,0"><b data-path-to-node="5,7,0" data-index-in-node="0">Typographie:</b> Jürgen Schumacher</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,8,0"><b data-path-to-node="5,8,0" data-index-in-node="0">Bestell-Nr.:</b> 630 966 0</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,9,0"><b data-path-to-node="5,9,0" data-index-in-node="0">DDR-Preis:</b> 14,80 M</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,10,0"><b data-path-to-node="5,10,0" data-index-in-node="0">Altersempfehlung:</b> Für Leser von 10 Jahren an</p>
</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="6">2. Inhaltlicher Aufbau &amp; Themen</h4>
<p data-path-to-node="7">Das Buch ist kein Bilderbuch für Kleinkinder, sondern ein anspruchsvolles Sachbuch, das biologische Fakten mit kulturhistorischem Wissen verknüpft. Der Inhalt gliedert sich grob in folgende Bereiche:</p>
<ul data-path-to-node="8">
<li>
<p data-path-to-node="8,0,0"><b data-path-to-node="8,0,0" data-index-in-node="0">Evolution &amp; Domestizierung:</b> Das Buch beginnt mit der Geschichte, &#8222;wie sich der Mensch das Pferd dienstbar machte&#8220;. Es werden archäologische Funde wie Trensen aus Horn, Bronze und Eisen gezeigt und die Entwicklung vom Wildpferd zum Nutztier erklärt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,1,0"><b data-path-to-node="8,1,0" data-index-in-node="0">Anatomie &amp; Exterieur:</b> Ein starker Fokus liegt auf der Biologie. Doppelseitige Darstellungen zeigen detailliert das Pferdeskelett im Vergleich zum lebenden Pferd (&#8222;Exterieur&#8220;). Auch spezifische Details wie Kopfformen (Ramskopf, Hechtkopf, Keilkopf) und Fellfarben (Rappe, Schimmel, Fuchs, Isabell etc.) werden fachlich korrekt benannt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,2,0"><b data-path-to-node="8,2,0" data-index-in-node="0">Rassen &amp; Typen:</b> Es wird unterschieden zwischen Kaltblütern (den &#8222;Muskelprotzen&#8220; für die Arbeit, z.B. im Wald) und Vollblütern/Sportpferden.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,3,0"><b data-path-to-node="8,3,0" data-index-in-node="0">Nutzung &amp; Reitkultur:</b> Neben der Arbeit im Forst oder auf dem Feld widmet sich das Buch auch den reiterlichen Traditionen. Besonders hervorzuheben sind die Kapitel über Reiterspiele der Steppenvölker (z.B. &#8222;Buskatschi&#8220; oder &#8222;Alaman-baiga&#8220;), die eine globale Perspektive einbringen.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,4,0"><b data-path-to-node="8,4,0" data-index-in-node="0">Praxis:</b> Kurze Anleitungen, wie z.B. das &#8222;Richtige Aufsitzen&#8220;, schlagen die Brücke zum Reitsport.</p>
</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="9">3. Visuelle Gestaltung &amp; Illustration</h4>
<p data-path-to-node="10">Die Seele des Buches sind die Illustrationen von <b data-path-to-node="10" data-index-in-node="49">Reiner Zieger</b> (<i data-path-to-node="10" data-index-in-node="64">bekannter DDR-Tierzeichner, u.a. auch für Briefmarken-Motive bekannt</i>).</p>
<ul data-path-to-node="11">
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<p data-path-to-node="11,0,0"><b data-path-to-node="11,0,0" data-index-in-node="0">Stil:</b> Naturalistisch und dynamisch. Zieger verzichtet auf Verniedlichung. Die Pferde sind anatomisch präzise gezeichnet.</p>
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<p data-path-to-node="11,1,0"><b data-path-to-node="11,1,0" data-index-in-node="0">Dynamik:</b> Besonders die Darstellung von Bewegung ist meisterhaft. Ob galoppierende Herden oder das Gedränge beim Buskatschi-Spiel – die Bilder vermitteln Kraft und Geschwindigkeit.</p>
</li>
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<p data-path-to-node="11,2,0"><b data-path-to-node="11,2,0" data-index-in-node="0">Technik:</b> Eine Mischung aus feinen Bleistift-/Tuschezeichnungen (für technische Details wie Knochen oder Zäumung) und großflächigen, kolorierten Zeichnungen (Aquarell/Mischtechnik) für die Szenenbilder.</p>
</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="12">4. Pädagogischer Anspruch &amp; Sprache</h4>
<p data-path-to-node="13">Der Text von Karlheinz Gleß ist fordernd und informativ.</p>
<ul data-path-to-node="14">
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<p data-path-to-node="14,0,0"><b data-path-to-node="14,0,0" data-index-in-node="0">Niveau:</b> Das Buch &#8222;duzt&#8220; den Leser zwar nicht herablassend, nutzt aber Fachbegriffe (Kruppe, Widerrist, Gamschen, Zuchtlinien) ganz selbstverständlich. Es traut dem jungen Leser (ab 10 Jahren) zu, komplexe Zusammenhänge zu verstehen.</p>
</li>
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<p data-path-to-node="14,1,0"><b data-path-to-node="14,1,0" data-index-in-node="0">Zielsetzung:</b> Es geht um Wissensvermittlung. Das Buch erfüllt den Bildungsauftrag der DDR-Literatur, naturwissenschaftliche und historische Bildung breit zugänglich zu machen.</p>
</li>
</ul>
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