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	<title>Jegor Bulytschow &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Jegor Bulytschow und andere &#8211; Maxim Gorki / Programmheft 1970 Bühnen der Stadt Gera</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 10:33:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[---&#62; mit Illustrationen

Ein seltenes Zeitdokument der DDR-Theatergeschichte: Dieses originale Programmheft präsentiert Maxim Gorkis „Jegor Bulytschow und andere“ der Bühnen der Stadt Gera aus dem ideologisch bedeutsamen „Leninjahr 1970“. Es bietet faszinierende Einblicke in die Rezeption Gorkis und die Kulturpolitik der DDR, inklusive Zitate von Thomas Mann und Brecht sowie einem Essay von Konstantin Fedin. Ein Muss für Sammler von DDR-Memorabilien und Liebhaber der Theatergeschichte!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein seltenes Zeugnis der DDR-Theatergeschichte: Maxim Gorkis „Jegor Bulytschow und andere“ im Leninjahr 1970</h3>
<p>Tauchen Sie ein in ein faszinierendes Stück Kultur- und Zeitgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik mit diesem originalen Programmheft der <strong>Bühnen der Stadt Gera</strong> aus der Spielzeit 1969/70. Dieses besondere Dokument präsentiert Maxim Gorkis gesellschaftskritisches Drama <strong>„Jegor Bulytschow und andere“</strong> und ist untrennbar mit dem ideologisch bedeutsamen „Leninjahr 1970“ verbunden.</p>
<h3>Maxim Gorki: Der Revolutionär der Feder und sein Meisterwerk</h3>
<p>Maxim Gorki (eigentlich Alexei Maximowitsch Peschkow) gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller und als der Begründer des Sozialistischen Realismus. Sein Drama „Jegor Bulytschow und andere“ aus dem Jahr 1932 ist ein scharfes Porträt der russischen Bourgeoisie am Vorabend der Oktoberrevolution. Es zeigt den Niedergang einer Klasse und die aufkommenden gesellschaftlichen Umwälzungen durch die Augen des sterbenden Kaufmanns Bulytschow, dessen innere Zerrissenheit und äußere Konflikte das Stück zu einem zeitlosen Kommentar über Wandel und Verfall machen.</p>
<h3>Das „Leninjahr 1970“ und die DDR-Kulturpolitik</h3>
<p>Das Jahr 1970 markierte den 100. Geburtstag Wladimir Iljitsch Lenins und wurde in der gesamten DDR sowie im gesamten sozialistischen Lager als „Leninjahr“ ausgiebig gefeiert. Kulturelle Institutionen waren aufgerufen, das revolutionäre Erbe zu würdigen und Werke zu präsentieren, die die sozialistische Ideologie stärkten. Die Inszenierung eines Gorki-Dramas, das die Verfallserscheinungen des Kapitalismus vor der Revolution eindringlich darstellt, war eine bewusste und politisch motivierte Entscheidung, die die damalige kulturpolitische Ausrichtung der DDR hervorragend widerspiegelt. Die <strong>Bühnen der Stadt Gera</strong>, ausgezeichnet als „Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber“, waren eine renommierte Einrichtung, die eine Schlüsselrolle in der kulturellen Landschaft der DDR spielte.</p>
<h3>Ein Programmheft als facettenreiches Zeitdokument</h3>
<p>Dieses Programmheft ist weit mehr als eine bloße Ankündigung einer Theateraufführung. Es ist ein dichtes Sammelstück mit tiefgehenden Einblicken in die Rezeption Gorkis in der DDR:</p>
<ul>
<li><strong>Prominente Zitate:</strong> Es enthält prägnante Würdigungen Gorkis von Größen wie Erich Weinert (1936), Thomas Mann (1936) und Bertolt Brecht („Grabschrift für Gorki“), die die internationale Bedeutung und die Rezeption Gorkis in progressiven Kreisen unterstreichen.</li>
<li><strong>Analytischer Hintergrund:</strong> Ein zentrales Element ist die in diesem Heft gegebene Analyse von Gorkis „Jegor Bulytschow“, die auf einem stark gekürzten und redaktionell bearbeiteten Essay des sowjetischen Schriftstellers Konstantin Fedin basiert. Dies bietet einen direkten Einblick in die offizielle Interpretation und Vermittlung des Stücks in der DDR.</li>
<li><strong>Grafische Gestaltung:</strong> Die Gestaltung von Rolf v. Müller, gedruckt von der Volksmacht Gera, fängt den Zeitgeist der späten 1960er/frühen 1970er Jahre in der DDR ein.</li>
</ul>
<h3>Für Sammler und Liebhaber der Theater- und DDR-Geschichte</h3>
<p>Ob Sie ein passionierter Sammler von DDR-Memorabilien, ein Enthusiast der Theatergeschichte, ein Gorki-Kenner oder an der Kulturpolitik des Kalten Krieges interessiert sind – dieses Programmheft ist ein authentisches und seltenes Zeugnis. Es veranschaulicht nicht nur eine spezifische Aufführung, sondern beleuchtet die ideologische Rahmung von Kunst in einem sozialistischen Staat und die bleibende Relevanz eines der größten russischen Dramatiker. Ein Muss für jede thematische Sammlung.</p>
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