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	<title>Erstausgabe &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Hanning und Lösche</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/hanning-und-loesche-liesel-riefstahl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 18:08:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[~ aus der beliebten Reihe „Die kleinen Trompeterbücher“

~ mit vielen schwarz-grünen Zeichnungen illustriert

—&#62; Einband: Hardcover foliert, 10 x 15 cm

Tauchen Sie ein in die charmante Welt der DDR-Kinderliteratur mit "Hanning und Lösche" von Liesel Riefstahl, einer seltenen Erstausgabe von 1982. Dieses liebevolle Buch des renommierten Kinderbuchverlags Berlin erzählt von Freundschaft, Naturabenteuern und den kleinen Freuden der Kindheit. Ein authentisches Zeitzeugnis und begehrtes Sammlerstück für Liebhaber und Nostalgiker.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Einleitung: Ein Fenster in die Kinderwelt der DDR</h3>
<p>Entdecken Sie ein charmantes Stück deutsch-deutscher Geschichte mit „Hanning und Lösche“ von Liesel Riefstahl, einer Erstausgabe aus dem renommierten Kinderbuchverlag Berlin von 1982. Dieses liebevoll illustrierte Kinderbuch entführt kleine und große Leser in die Abenteuer zweier Jungen und bietet zugleich einen authentischen Einblick in die Alltagskultur und Werte der Deutschen Demokratischen Republik.</p>
<h3>Zum Inhalt: Freundschaft, Natur und Abenteuer</h3>
<p>„Hanning und Lösche“ erzählt von den Erlebnissen zweier aufgeweckter Jungen, deren Tage voller Entdeckungen in der Natur stecken. Mit Pfeil und Bogen, Fangnetzen und der Gesellschaft eines treuen Katers (wie auf der Rückseite angedeutet) erleben sie spannende Abenteuer im Freien. Das Buch vermittelt altersgerecht Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt, den respektvollen Umgang mit der Natur und die Freude am Entdecken. Es ist eine Geschichte, die Generationen von DDR-Kindern begeistert hat und auch heute noch durch ihre zeitlosen Themen anspricht.</p>
<h3>Über die Autorin: Liesel Riefstahl – Eine Stimme der DDR-Kinderliteratur</h3>
<p>Liesel Riefstahl (1903–1996) war eine bedeutende deutsche Kinderbuchautorin, deren Werk maßgeblich die Kinder- und Jugendliteratur der DDR prägte. Ihre Geschichten, oft geprägt von Naturverbundenheit, Tierliebe und der Bedeutung von Freundschaft, fanden weite Verbreitung und Wertschätzung. Es ist wichtig zu betonen, dass Liesel Riefstahl nicht mit der Filmemacherin Leni Riefenstahl zu verwechseln ist – sie war eine eigenständige Persönlichkeit, die sich ganz der kindgerechten Erzählung widmete. Ihre Bücher zeichnen sich durch eine warme, einfühlsame Sprache aus und sind bis heute beliebte Sammelobjekte.</p>
<h3>Der Kinderbuchverlag Berlin: Eine Institution der DDR</h3>
<p>Der Kinderbuchverlag Berlin, gegründet 1949, war der führende und größte Verlag für Kinder- und Jugendliteratur in der DDR. Er spielte eine zentrale Rolle bei der Bildung und Unterhaltung junger Leser und veröffentlichte eine Vielzahl von Klassikern und Neuerscheinungen, die das Weltbild ganzer Generationen prägten. Bücher aus diesem Verlag stehen für Qualität und spiegeln oft die pädagogischen und kulturellen Leitlinien des sozialistischen Staates wider, ohne dabei den kindlichen Blickwinkel zu verlieren. Eine Erstausgabe aus diesem Verlag ist daher ein besonders wertvolles Zeugnis dieser Epoche.</p>
<h3>Besonderheiten dieser Ausgabe: Original und Zeitzeugnis</h3>
<p>Diese Ausgabe von „Hanning und Lösche“ ist die <strong>1. Auflage von 1982</strong>, was sie zu einem besonders begehrten Stück für Sammler und Liebhaber von DDR-Literatur macht. Gedruckt im Grafischen Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden und für Leser ab 8 Jahren empfohlen, ist sie ein unverfälschtes Original mit der charakteristischen Lizenz-Nummer und dem damaligen Originalpreis von 1,75 M der DDR. Die Einbandgestaltung mit den beiden jungen Protagonisten und den Vögeln unterstreicht den Abenteuer- und Naturbezug, während die Rückseite mit der abstrakteren Darstellung und der Katze die Fantasie anregt.</p>
<h3>Ein Sammlerstück mit Geschichte</h3>
<p>Ob als Ergänzung einer Sammlung von DDR-Kinderbüchern, als nostalgisches Geschenk für ehemalige DDR-Bürger oder als pädagogisch wertvolles Lesestück – „Hanning und Lösche“ in dieser Erstausgabe ist mehr als nur ein Buch. Es ist ein Stück gelebter Geschichte, das von Freundschaft, Natur und der unbeschwerten Neugier der Kindheit erzählt und somit einen besonderen Platz in jedem Bücherregal verdient.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HEXEN gibt es nicht</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/hexen-gibt-es-nicht-lonny-neumann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 17:38:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[~ aus der beliebten Reihe „Die kleinen Trompeterbücher“

~ mit vielen schwarzen Zeichnungen

—&#62; Einband: Hardcover foliert, 10 x 15 cm

Entdecken Sie die Erstausgabe von Lonny Neumanns "HEXEN gibt es nicht" aus dem Jahr 1984, ein charmantes Zeitdokument der DDR-Kinderliteratur. Dieses Buch vom Kinderbuchverlag Berlin vermittelt jungen Lesern ab 8 Jahren auf spielerische Weise die Macht der Fantasie und die Kraft der Rationalität. Ein Muss für Sammler und Liebhaber der DDR-Kultur.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Zeitdokument der DDR-Kinderliteratur: Lonny Neumanns &#8222;HEXEN gibt es nicht&#8220; (1. Auflage 1984)</h3>
<p>Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der DDR-Kinderliteratur mit diesem bezaubernden Erstausgabe von Lonny Neumanns <b>&#8222;HEXEN gibt es nicht&#8220;</b> aus dem Jahr 1984. Herausgegeben vom renommierten Kinderbuchverlag Berlin, einem zentralen Pfeiler der Leseförderung in der DDR, bietet dieses Buch nicht nur eine unterhaltsame Geschichte, sondern auch einen spannenden Einblick in die pädagogischen und kulturellen Strömungen der damaligen Zeit.</p>
<h3>Der Inhalt: Fantasie trifft Rationalität</h3>
<p>Mit dem provokanten Titel &#8222;HEXEN gibt es nicht&#8220; kündigt Lonny Neumann eine Geschichte an, die auf charmante Weise die Grenzen zwischen kindlicher Fantasie und der realen Welt auslotet. Die Erzählung richtet sich an junge Leser ab 8 Jahren und vermittelt vermutlich auf spielerische Art und Weise, dass die Welt zwar voller Wunder und Geschichten steckt, aber Aberglaube und irrationale Ängste oft eine einfache, logische Erklärung finden. Im Kontext der DDR-Pädagogik, die auf eine wissenschaftlich-rationale Weltanschauung setzte, ohne dabei die kindliche Vorstellungskraft zu unterdrücken, ist dieses Werk ein perfektes Beispiel für eine ausgewogene Erziehungsliteratur, die sowohl unterhält als auch subtil bildet.</p>
<h3>Die Autorin Lonny Neumann: Eine Stimme der DDR-Kinderliteratur</h3>
<p>Lonny Neumann war eine fest etablierte Größe in der Kinder- und Jugendliteratur der DDR. Ihre Werke zeichneten sich oft durch einen warmherzigen Ton, lebensnahe Charaktere und die Fähigkeit aus, komplexe Themen kindgerecht aufzubereiten. Sie verstand es, wichtige gesellschaftliche Werte und Erkenntnisse in spannende und unterhaltsame Geschichten zu verpacken, die bei jungen Lesern Anklang fanden. Ihre Bücher sind heute nicht nur geliebte Erinnerungsstücke, sondern auch wertvolle Quellen für die Erforschung der ostdeutschen Kulturgeschichte.</p>
<h3>Besonderheiten dieser Erstausgabe (1984)</h3>
<ul>
<li><b>Originalzustand:</b> Es handelt sich um die 1. Auflage aus dem Erscheinungsjahr 1984, was sie zu einem begehrten Sammlerstück macht.</li>
<li><b>Künstlerische Gestaltung:</b> Die liebevollen Illustrationen des Titels sind typisch für die hochwertige Buchkunst des Kinderbuchverlags Berlin und fangen den Geist der Geschichte perfekt ein.</li>
<li><b>Produktion in der DDR:</b> Die Gesamtherstellung erfolgte im &#8222;Grafischen Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden&#8220;, einem der wichtigsten Druckereien der DDR, was die Authentizität und historische Herkunft des Bandes unterstreicht.</li>
<li><b>Kulturelles Zeitdokument:</b> Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte; es ist ein Artefakt der DDR-Pädagogik und -Kultur, das Einblicke in die Werte und Normen der damaligen Gesellschaft bietet.</li>
</ul>
<p>Ob für Sammler von DDR-Raritäten, Liebhaber klassischer Kinderbücher oder alle, die ein Stück deutscher Geschichte in den Händen halten möchten – &#8222;HEXEN gibt es nicht&#8220; ist eine wertvolle Bereicherung für jede Bibliothek.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der kleine Trompeter und sein Freund !!SAMMLERRARITÄT!! ~ERSTAUSGABE~ !!ERSTAUFLAGE 1959!!</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/der-kleine-trompeter-inge-und-gerhard-holtz-baumert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 11:18:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[~ das allererste Trompeterbuch

~ mit vielen schwarz-roten Zeichnungen

—&#62; Einband: Hardcover foliert, 10 x 15 cm

Entdecken Sie die rare Erstausgabe (1959) von 'Der kleine Trompeter und sein Freund' von Inge und Gerhard Holtz-Baumert, einem Klassiker der DDR-Kinderliteratur. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Mut, illustriert von Ingeborg Friebel. Ideal für Sammler von Zeitdokumenten und Liebhaber früher Kinderbücher.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Zeitdokument der frühen DDR-Kinderliteratur: &#8218;Der kleine Trompeter und sein Freund&#8216; von Inge und Gerhard Holtz-Baumert (1. Auflage, 1959)</h3>
<p>Wir präsentieren Ihnen eine wahre Rarität und ein bezauberndes Stück Zeitgeschichte: <strong>Die Erstausgabe von &#8218;Der kleine Trompeter und sein Freund&#8216;</strong>, erschienen 1959 im renommierten Kinderbuchverlag Berlin. Dieses charmante Werk stammt aus der Feder des prominenten Autorenpaares Inge und Gerhard Holtz-Baumert, deren Namen untrennbar mit der Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur in der DDR verbunden sind.</p>
<h3>Inhalt und pädagogischer Wert</h3>
<p>Das Buch erzählt die Geschichte des jungen Peter, der davon träumt, Trompeter zu werden. Mit viel Fleiß, Unterstützung seines Freundes und der Gemeinschaft lernt er nicht nur, das Instrument zu beherrschen, sondern auch wichtige Werte wie Freundschaft, Ausdauer und Zusammenhalt. Es ist ein klassisches Beispiel für die damalige Kinderliteratur, die auf positive Vorbilder setzte und die Entwicklung von Kindern zu aktiven und engagierten Mitgliedern der Gesellschaft fördern sollte, ohne dabei den Erzählspaß zu verlieren. Die unverkennbare Cover-Illustration von Ingeborg Friebel, die einen jungen Trompeter zeigt, fängt den Geist der Erzählung perfekt ein.</p>
<h3>Die Autoren Inge und Gerhard Holtz-Baumert</h3>
<p><strong>Gerhard Holtz-Baumert (1927–1996)</strong> war einer der einflussreichsten und beliebtesten Kinder- und Jugendbuchautoren der DDR. Bekannt wurde er vor allem durch seine Kultfigur &#8218;Alfons Zitterbacke&#8216;. Seine Werke zeichnen sich durch einen humorvollen, zugleich aber auch tiefgründigen Stil aus, der Kinder zum Nachdenken anregte und gleichzeitig unterhielt. Inge Holtz-Baumert war seine literarische Partnerin, und gemeinsam schufen sie zahlreiche Bücher, die das literarische Erbe der DDR maßgeblich prägten. Dieses Buch ist ein hervorragendes Beispiel für ihr gemeinsames Schaffen, das sich durch feinfühlige Charakterzeichnungen und altersgerechte Moral auszeichnet.</p>
<h3>Besonderheiten dieser Ausgabe</h3>
<ul>
<li><strong>1. Auflage (1959):</strong> Ein Muss für Sammler von DDR-Kinderbüchern und Liebhaber bibliophiler Erstausgaben. Die Angabe &#8218;1. Auflage&#8216; macht dieses Exemplar besonders wertvoll und selten.</li>
<li><strong>Historischer Kontext:</strong> Das Buch bietet einen authentischen Einblick in die Bildungs- und Wertevermittlung der frühen DDR-Zeit.</li>
<li><strong>Illustratorin Ingeborg Friebel:</strong> Die charakteristische Cover-Gestaltung und die inneren Illustrationen stammen von der bekannten Künstlerin Ingeborg Friebel, deren Stil die Ästhetik vieler DDR-Kinderbücher prägte.</li>
<li><strong>Originalpreis:</strong> Der aufgedruckte Preis von 1,75 DM ist ein charmantes Detail aus vergangenen Zeiten.</li>
</ul>
<p>Dieses Buch ist nicht nur eine herzerwärmende Geschichte für junge Leser, sondern auch ein bedeutendes kulturhistorisches Dokument, das die Sammlung jedes Liebhabers von Kinderliteratur oder DDR-Geschichte bereichern wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sorgen um Blacky !!SAMMLERRARITÄT!! Wendezeit!!</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/sorgen-um-blacky-miriam-margraf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 12:24:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[---&#62; ein Exemplar aus den letzten Tagen der DDR !!!

~ aus der beliebten Reihe "Die kleinen Trompeterbücher"

---&#62; Einband: Hardcover foliert, 10 x 15 cm

Ein berührendes Kinderbuch aus den letzten Tagen der DDR: Miriam Margrafs 'Sorgen um Blacky' erzählt einfühlsam von der emotionalen Suche nach einem verlorenen Hund. Diese Erstausgabe von 1990 ist ein seltenes Zeitdokument des Kinderbuchverlags Berlin, das Freundschaft, Verantwortung und den Umgang mit Verlust für junge Leser ab 8 Jahren behandelt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein historisches Kleinod aus den letzten Tagen der DDR: &#8218;Sorgen um Blacky&#8216;</h3>
<p>Tauchen Sie ein in eine berührende Geschichte aus einer besonderen Epoche der deutschen Geschichte. &#8218;Sorgen um Blacky&#8216; von Miriam Margraf, erschienen als <strong>1. Auflage 1990</strong> im renommierten Kinderbuchverlag Berlin, ist weit mehr als nur ein Kinderbuch – es ist ein seltenes Zeitdokument.</p>
<h3>Die Autorin Miriam Margraf: Eine Stimme der DDR-Kinderliteratur</h3>
<p>Miriam Margraf (geb. 1947) gehört zu den wichtigen Autorinnen der Kinder- und Jugendliteratur in der ehemaligen DDR. Bekannt für ihre einfühlsamen Erzählungen, die sich oft mit den emotionalen Welten von Kindern und ihren Beziehungen zu Tieren und ihrer Umwelt beschäftigen, schuf sie Werke, die junge Leser zum Nachdenken anregten. Ihre Geschichten zeichnen sich durch eine realistische und doch hoffnungsvolle Darstellung des Alltags aus, fernab von plakativer Ideologie. &#8218;Sorgen um Blacky&#8216; ist ein Paradebeispiel für ihre Fähigkeit, universelle Themen wie Freundschaft, Verantwortung und den Umgang mit Verlust kindgerecht aufzubereiten.</p>
<h3>Inhalt und Thematik: Die emotionalen Wirren um einen verschwundenen Freund</h3>
<p>Das Buch erzählt die Geschichte der tiefen Sorgen, die eine Familie überkommen, als ihr geliebter Hund Blacky plötzlich verschwindet. Für Leser ab 8 Jahren entfaltet sich eine packende Erzählung über die Suche nach dem verlorenen Tier, die Hoffnung, die Verzweiflung und die unerschütterliche Bindung zwischen Kind und Haustier. Die Illustrationen, insbesondere das stimmungsvolle Titelbild mit dem Kind auf einem baumgesäumten Weg und die Schwarz-Weiß-Illustration auf dem Schmutztitel, die Blacky mit einem geheimnisvollen Objekt zeigt, unterstreichen die emotionale Tiefe und die leichte Melancholie der Geschichte. Es geht um das Lernen, mit Unsicherheit umzugehen, und die Erfahrung, wie wichtig Zusammenhalt in schwierigen Zeiten ist.</p>
<h3>Die besondere Ausgabe: Ein Stück Verlagsgeschichte im Umbruch</h3>
<p>Diese spezifische Ausgabe ist von außerordentlichem historischen Interesse. Erschienen im Jahr 1990 und noch unter dem Copyright „© DER KINDERBUCHVERLAG BERLIN – DDR 1990“, repräsentiert sie die Endphase der DDR-Buchproduktion. Der Kinderbuchverlag Berlin war einer der bedeutendsten Verlage für Kinder- und Jugendliteratur in der DDR und prägte Generationen von Lesern. Ein Buch aus diesem Übergangsjahr ist ein faszinierendes Dokument einer Zeit, in der sich die deutsche Verlagslandschaft im Umbruch befand und die letzten Bücher unter den alten politischen und wirtschaftlichen Bedingungen veröffentlicht wurden. Gedruckt wurde es vom „Grafischer Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden“, einem weiteren Zeugen der industriellen Struktur der DDR.</p>
<h3>Für Sammler und Liebhaber</h3>
<p>&#8218;Sorgen um Blacky&#8216; in dieser Erstauflage ist ein Muss für Sammler von DDR-Literatur, Liebhaber seltener Kinderbücher und alle, die sich für die deutsche Zeitgeschichte interessieren. Es bietet nicht nur eine herzerwärmende Geschichte, sondern auch einen einzigartigen Einblick in die Kulturproduktion einer vergangenen Ära.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Goldene Zelt &#8211; Kasachische Volksepen und Märchen !!SAMMLERRARITÄT!! Erstausgabe</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/das-goldene-zelt-bela-balazs-nachdichtung-der-verse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 17:53:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Entdecken Sie die seltene Erstausgabe von „Das Goldene Zelt“ (1956), eine poetische Nacherzählung kasachischer Volksepen und Märchen von Béla Balázs. Illustriert von Gerhard Gossmann, entführt dieses Buch in eine fremde Welt voller Helden und Magie. Ein kulturelles Zeugnis der frühen DDR-Buchproduktion, das Liebhaber von Märchen, Illustrationen und Literaturgeschichte gleichermaßen begeistert.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>„Das Goldene Zelt“: Eine Reise in die kasachische Märchenwelt – Erstausgabe 1956</h3>
<p>Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der kasachischen Volksepen und Märchen mit dieser seltenen Erstausgabe von „Das Goldene Zelt“ aus dem Jahr 1956. Ein bibliophiles Juwel, das nicht nur durch seinen Inhalt, sondern auch durch seine kunstvolle Gestaltung und seine historische Bedeutung besticht.</p>
<h3>Ein Fenster zur kasachischen Seele: Inhalt und Ursprung</h3>
<p>Dieses außergewöhnliche Werk versammelt eine Auswahl an kasachischen Volksepen und Märchen, die tiefe Einblicke in die reiche Kultur und Gedankenwelt eines zentralasiatischen Nomadenvolkes geben. Die Geschichten handeln von tapferen Helden, weisen Anführern, magischen Wesen und dem ewigen Kampf zwischen Gut und Böse. Sie spiegeln die Steppenlandschaft, das Leben in Jurten und die tief verwurzelten Traditionen wider. Die Erzählungen, die ursprünglich mündlich überliefert wurden, wurden hier für ein deutschsprachiges Publikum poetisch neu gestaltet.</p>
<h3>Die Feder eines Visionärs: Béla Balázs</h3>
<p>Die poetische Nachdichtung der Verse stammt von Béla Balázs (1884–1949), einem ungarisch-jüdischen Filmtheoretiker, Schriftsteller und Dichter von Weltrang. Balázs, der während seines Exils in Moskau (1931–1945) lebte, widmete sich intensiv der Folklore der sowjetischen Völker, darunter auch den Kasachen. Sein tiefes Verständnis für mündliche Traditionen und seine Fähigkeit, diese in eine fesselnde schriftliche Form zu überführen, machen seine Arbeit an diesem Band besonders wertvoll. Balázs&#8216; Beitrag verleiht den kasachischen Erzählungen eine besondere literarische Tiefe und Authentizität.</p>
<h3>Meisterhafte Illustrationen von Gerhard Gossmann</h3>
<p>Ein Höhepunkt dieser Ausgabe sind die detailreichen und atmosphärischen Illustrationen von Gerhard Gossmann (1926–2006). Gossmann, einer der bedeutendsten Illustratoren der DDR, verstand es meisterhaft, die exotische und epische Welt der kasachischen Geschichten visuell zum Leben zu erwecken. Seine Zeichnungen, die auch Einband und Schutzumschlag zieren, sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern ein integraler Bestandteil des Werkes, die die Fantasie beflügeln und die kulturelle Atmosphäre perfekt einfangen. Sie verleihen dem Buch einen unverwechselbaren Charakter und sind für sich genommen kleine Kunstwerke.</p>
<h3>Der Verlag Kultur und Fortschritt im Kontext der DDR</h3>
<p>Das Buch erschien 1956 im Verlag Kultur und Fortschritt in Berlin, einem bedeutenden staatlichen Verlag der Deutschen Demokratischen Republik. Dieser Verlag hatte die Aufgabe, internationale Literatur, insbesondere aus den sozialistischen Ländern und den von der Sowjetunion beeinflussten Regionen, zu verbreiten. „Das Goldene Zelt“ ist somit ein frühes und prominentes Beispiel für den kulturellen Austausch und die Bemühungen der DDR, die Vielfalt der sowjetischen Völker und ihre Kulturen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die sorgfältige typographische Gestaltung durch Walter Knaebe und der Druck durch die VEB Offizin Andersen Nexö in Leipzig unterstreichen den hohen Anspruch an die Buchproduktion dieser Zeit.</p>
<h3>Ein Sammlerstück mit Geschichte</h3>
<p>Diese Erstausgabe von „Das Goldene Zelt“ ist weit mehr als nur ein Buch; es ist ein Stück Literaturgeschichte, ein Zeugnis des kulturellen Austauschs und ein Kunstobjekt. Es spricht Sammler von illustrierten Büchern, Liebhaber von Märchen und Epen, sowie Kenner der DDR-Literatur und Buchkunst an. Ein unverzichtbares Stück für jede anspruchsvolle Sammlung.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Ort. Nirgends &#8211; von Christa Wolf</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/kein-ort-nirgends/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:19:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christa Wolfs Erzählung von 1979 inszeniert ein fiktives Treffen zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode — eine Begegnung, die nie stattfand und die Wolf offen als „erwünschte Legende“ bezeichnet. In einer Teegesellschaft am Rhein und auf einem kurzen Abendspaziergang entfaltet sie eine Doppelstudie zweier Außenseiter, die einander erkennen, ohne sich retten zu können. Die 1. Auflage 1979 im Aufbau-Verlag erschien im selben Jahr wie das Manuskript und ist das bibliophil interessanteste Dokument dieses Textes — entstanden unmittelbar nach Wolfs Parteistrafe im Gefolge der Biermann-Ausbürgerung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Christa Wolfs Erzählung inszeniert ein fiktives Treffen zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode an einem Junitag 1804 in Winkel am Rhein. Die Begegnung hat nie stattgefunden — Wolf nennt sie offen eine „erwünschte Legende“. Was sie in diesem erfundenen Nachmittag entfaltet, ist eine Doppelstudie zweier Außenseiter: Kleist, gerade aus psychiatrischer Behandlung entlassen, das Guiscard-Manuskript verbrannt, auf der Suche nach einem Ort, an dem er sein kann, was er ist. Günderrode, Stiftsdame und Dichterin unter dem Pseudonym Tian, die einen Dolch im Pompadour trägt und ihren eigenen Tod mit erschreckender Nüchternheit eingeplant hat. In einer Teegesellschaft mit Brentanos, Savigny und Esenbecks bewegen sich beide am Rand — und finden auf einem kurzen Abendspaziergang das einzige Gespräch, das je zwischen ihnen möglich gewesen wäre.</p>
<p><b>Autorin:</b> Christa Wolf (1929–2011) gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der DDR. Nach dem Durchbruch mit <i>Der geteilte Himmel</i> (1963) und <i>Nachdenken über Christa T.</i> (1968) markiert <i>Kein Ort. Nirgends</i> den Übergang zu ihrem mythisch-historischen Schreiben, das in <i>Kassandra</i> (1983) und <i>Medea. Stimmen</i> (1996) fortgesetzt wird. Wolf war Mitunterzeichnerin des Biermann-Protests von 1976 und erhielt dafür eine Parteistrafe. Das vorliegende Buch erschien 1979 — in unmittelbarer Nähe zu diesem biographischen Einschnitt.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Die 1. Auflage erschien 1979 im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, drei Jahre nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns und in einem kulturpolitischen Klima, in dem zahlreiche DDR-Schriftsteller das Land verließen. Wolf wählte die historische Maskerade als literarisches Verfahren, um das Unsagbare sagbar zu machen. Die vorliegende Erstausgabe erschien im selben Jahr wie das Manuskript entstand und ist damit das nächste erhältliche Dokument zur Entstehungssituation des Textes.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut. Kaum Gebrauchsspuren.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zu Besuch bei Meister Nadelöhr &#8211; Trisch / Krumbach / Richter / Meyer-Rey / Schultz-Debowski</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/zu-besuch-bei-meister-nadeloehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 16:34:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Musikalisches Bilderbuch zur DDR-Kinderfernsehsendung „Meister Nadelöhr erzählt“ mit Eckart Friedrichson. VEB Lied der Zeit, Berlin 1964, Erstausgabe. Zehn Lieder zum Nachspielen mit Noten und Klavierbegleitung. Studiofotografien des jungen Thomas Billhardt, farbige Illustrationen von Ingeborg Meyer-Rey (Schöpferin des Bummi) und Rudolf Schultz-Debowski. Texte und Musik von Inge Trisch, Walter Krumbach und Wolfgang Richter – jenem Duo, das auch das Sandmännchen-Lied schrieb. Querformat-Pappband mit Leinenrücken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> „Zu Besuch bei Meister Nadelöhr“ ist das musikalische Bilderbuch zur gleichnamigen DDR-Kinderfernsehsendung mit Eckart Friedrichson, das 1964 als Erstausgabe beim VEB Lied der Zeit erschien. Auf jeder Doppelseite trifft links eine Schwarzweißfotografie aus dem Studio – eingefasst in die stilisierte Maske einer Röhrenbildschirm-Ecke – auf einen Vollton-Hintergrund in Rot, Türkis, Orange oder Gelb. Rechts steht der Notensatz mit Klavierbegleitung und Akkordsymbolen, dazu eine farbige Illustration. Zehn Lieder versammeln das vollständige Märchenland-Ensemble: das Erkennungslied „Ich komme aus dem Märchenland“, Schnatterinchens Neugier-Apologie, das Pittiplatsch-Selbstlob, Bummis Teddybärchen-Vorstellung, die Schneckenpost, Lieder zu Winter, Weihnachten, Ostern, Zirkus, Wanderschneider-Sommer und Schulanfang.</p>
<p><b>Autorenschaft:</b> Zwischentexte und Bearbeitung: Inge Trisch. Liedtexte: Walter Krumbach, Liesl Richter. Musik: Wolfgang Richter, Nationalpreisträger. Grafische Gestaltung: Ingeborg Meyer-Rey und Rudolf Schultz-Debowski. Fotografie: Thomas Billhardt. Eine außergewöhnliche Künstlerbesetzung, die einen Großteil der frühen DDR-Kinderkultur abdeckt.</p>
<p><b>Bibliographisches:</b> 1. Auflage 1964, Lizenz-Nr. 419-440/386/64. Lithographie Meissner &amp; Buch, Leipzig. Notensatz und Druck VEB Messe- und Musikaliendruck Leipzig (III/18/157). Buchbinderei VEB Leipziger Großbuchbinderei. ES B 9. VB 1,8. EVP 5,20 DM. Querformat-Pappband mit Leinenrücken. Eine zweite Auflage erschien 1965; dieses Exemplar ist die echte Erstausgabe.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Das Buch erscheint genau zu dem Zeitpunkt, an dem das Personal des Märchenlands vollständig versammelt ist: Meister Nadelöhr (seit 1955), Meister Briefmarke (seit 1956), Bummi (seit 1958), Schnatterinchen (seit 1959) und Pittiplatsch (seit Dezember 1961, nach kurzer Verbannung gerade rehabilitiert). Heino Winkler, der Spieler des Meister Briefmarke, stirbt im November 1964. Im selben Jahr erschien zum Tag des Kindes eine Sonderbriefmarke mit Meister Nadelöhr, gestaltet von Werner Klemke. Auch eine bibliographische Besonderheit: Thomas Billhardt, später weltberühmt für seine Vietnam-Reportagen, war hier mit 27 Jahren als junger Studiofotograf beteiligt.</p>
<p><b>Künstlerische Besonderheit:</b> Ingeborg Meyer-Rey hatte 1957 die Titelfigur der Vorschulzeitschrift „Bummi“ geschaffen. In diesem Buch zeichnet sie, sieben Jahre später, „ihren“ Bummi-Bären in ein Buch des Konkurrenzmediums Fernsehen – eines der elegantesten illustratorischen Selbstzitate der DDR-Kinderbuchgeschichte.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Folierung am Einband löst sich teilweise, im Vorsatz Kritzeleien, Ecken etwas berieben. Innenseiten jedoch gut erhalten, Notensätze und Illustrationen sauber, keine Eintragungen im Text.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Leutnant von Hasenfelde &#8211; Dagmar Zipprich &#8211; Erich Gürtzig</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/der-leutnant-von-hasenfelde-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 08:49:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heiteres DDR-Bilderbuch von 1981 über den Dorfpolizisten Leutnant Wächtler und seinen jungen Schäferhund Enno, geschrieben von Dagmar Zipprich und illustriert von Erich Gürtzig — einem der prägendsten DDR-Kinderbuchillustratoren überhaupt. Elf episodenhafte Geschichten aus einem fiktiven Dorf namens Hasenfelde, jede mit einer Frage als Kapitelüberschrift („Warum in Hasenfelde jeden Dienstag Kindertag ist“, „Warum der ABV den Dieb sausen läßt“), zusammen ein dicht komponierter Sommertag im Dienstleben des Volkspolizisten. Erstausgabe Verlag Junge Welt Berlin, 32 Seiten, Quadratformat, durchgehend farbige Illustrationen, Lesealter ab 6 Jahren. Ein farbenfroher Klassiker der späten Honecker-Ära, kanonisches DDR-Bilderbuch und beliebtes Sammlerstück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Elf heitere Episoden aus dem fiktiven DDR-Dorf Hasenfelde, in denen Leutnant Max Wächtler — der ABV, also der Abschnittsbevollmächtigte der Deutschen Volkspolizei — und sein junger Schäferhund Enno einen Sommertag lang ihrem Dienst nachgehen. Der Leutnant regelt den Verkehr an der Dorfkreuzung, holt einen verschwundenen Jungen aus einem Betonrohr, schlichtet im Konsum, befreit Parkbänke aus dem Bach und kommt am Ende, durchnässt vom Gewitter, zu seinem Lieblingsessen Nudeln und Tomatensoße einfach nicht. Erzählt wird mit viel Lautmalerei (Hatschi! Hü! Drrrrr!) und einem warmherzigen Blick auf das Dorfleben. Jedes Kapitel beginnt mit einer Frage als Überschrift — „Warum in Hasenfelde jeden Dienstag Kindertag ist“, „Warum der ABV den Dieb sausen läßt“, „Warum der ABV sich einmal dünn machen muß“ — und löst sie in einer kleinen Anekdote auf.</p>
<p><b>Autorin und Illustrator:</b> <b>Dagmar Zipprich</b> war eine DDR-Kinderbuchautorin, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlichte (Kinderbuchverlag Berlin, Verlag Junge Welt, Reihe „Spannend erzählt“). Ihr Werkverzeichnis reicht vom kleinen Bilderbuch bis zum populärwissenschaftlichen Jugendbuch. <b>Erich Gürtzig</b> (1912 Hamburg – 1993 Berlin) gehörte zu den prägendsten DDR-Kinderbuchillustratoren überhaupt. Über hundert Buchgestaltungen, mehrfach mit Preisen des Ministeriums für Kultur ausgezeichnet, sein Aquarell-und-Tuschfeder-Strich ist Generationen vertraut — aus dem Bummi, aus Märchenbänden des Kinderbuchverlags, aus Werner Lehmanns Borstel-Geschichten.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erstausgabe von 1981 im Verlag Junge Welt, dem Verlag der Pionierorganisation und der FDJ — programmatisch enger mit den Massenorganisationen verzahnt als der parallel existierende Kinderbuchverlag Berlin. Das Buch fällt in die späte Honecker-Ära, als die DDR-Kinderliteratur den Predigt-Ton der fünfziger und sechziger Jahre weitgehend hinter sich gelassen hatte und stattdessen über Sympathie und Alltagsnähe pädagogisch wirkte. Mit dem ausdrücklich angegebenen Lesealter „von 6 Jahren an“ zielte das Buch genau auf den Schwellen-Jahrgang zwischen Kindergarten und Schule, zwischen Familie und Pionierorganisation.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> 32 Seiten, Quadratformat, fester Einband mit farbigem Schutzumschlag, durchgehend farbige Illustrationen von Erich Gürtzig in Aquarell- und Tuschfedertechnik. Typografie Hans Dahlke, Lektorat Ruth Ehrhardt, gedruckt im Grafischen Großbetrieb Sachsendruck Plauen. Druckgenehmigungsnummer 715/1/81, Bestellnummer 683 352 6, ursprünglicher Endverbraucherpreis 7,50 Mark der DDR.</p>
<p><b>Besonderheiten:</b> Inhaltlich kanonisches DDR-Realien-Kompendium: Trabbi, Wartburg, Lada, LPG-Werkstatt, Konsum, Mähdrescher, Verkehrshelfer mit rotem Pioniertuch, Kutscher Hotte als „Helfer der Volkspolizei“, Bürgermeister Sorgetreu — fast ein kleines Lexikon des sozialistischen Dorflebens. Die Wimmelseite an der Straßenkreuzung (S. 8/9) ist eine ikonografische Schatzkammer, die Pferdefuhrwerk und Lada in einem Bild zusammenführt.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Ecken etwas berieben, handschriftliche Widmung im Vorsatz.</p>
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		<title>Fernsehen &#8211; von Walter Conrad &#8211; PASSAT-Bücherei</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/fernsehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 11:12:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Walter Conrad, Fernsehen – Passat-Bücherei Band 20, Urania-Verlag Leipzig/Jena 1960, mit Geleitwort von Hans Frühauf, Federzeichnungen von Karlheinz Birkner. Populärwissenschaftliche Einführung von Lunik 3 über die Nipkow-Scheibe bis zu Manfred von Ardenne. Bemerkenswert: Conrads Kapitel zum „Industriellen Fernsehen“ beschreibt 1960 Videotelefon, Banküberwachung und digitales Fernlesen – ein Buch, das die Gegenwart von 2026 unwissentlich umreißt. 1.–50. Tausend, Original-Schutzumschlag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Walter Conrads <i>Fernsehen</i> erschien 1960 als Band 20 der Passat-Bücherei im Urania-Verlag Leipzig/Jena (gemeinsam mit dem Verlag Neues Leben Berlin) in einer Startauflage von 50.000 Exemplaren. Mit einem Geleitwort von Hans Frühauf, Nationalpreisträger und Vizepräsident der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, führt das Bändchen den Leser von Lunik 3 und der Mondrückseite über die Nipkow-Scheibe, den Buchstaben P im Bildraster und die Reductio ad absurdum der mechanischen Bildzerlegung bis zu Manfred von Ardennes vollelektronischem Fernsehsystem von 1931. Reich illustriert mit Federzeichnungen von Karlheinz Birkner.</p>
<p><b>Autor:</b> Walter Conrad (1909–1984) gehörte zu den produktivsten populärwissenschaftlichen Autoren der DDR. Seine Bücher zu Funktechnik, Elektronik und Raumfahrt vermitteln komplexe technische Zusammenhänge mit szenischen Einstiegen und didaktischen Analogien – eine Sprache, die sich ohne Herablassung an den Laien wendet und die noch heute besticht.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Das Buch erscheint in einem Schlüsseljahr: Der Deutsche Fernsehfunk sendet seit vier Jahren ein reguläres Programm, der polytechnische Unterricht ist gerade an den Schulen eingeführt, die Mauer wird ein Jahr später gebaut. Conrad schildert die Vereinbarung über das Richtfunknetz Intervision zwischen UdSSR, DDR, Polen, ČSR, Bulgarien, Rumänien und Ungarn und referiert verschiedene Pläne für transatlantische Bildübertragung – zwei Jahre vor Telstar 1.</p>
<p><b>Besonderheit:</b> In der zweiten Hälfte beschreibt Conrad unter dem Sammelbegriff „Industrielles Fernsehen“ eine fast erschöpfende Liste der Bildtechnologien, die unsere Gegenwart prägen: das Videotelefon der ehemaligen Reichspost, Bankkamera und Unterschriftenprüfung, der „Fernsehpförtner“, Beobachtung in radioaktiven Räumen und auf dem Meeresgrund – bis hin zur Vision, dass der Gang zur wissenschaftlichen Bibliothek überflüssig werde, „dann nämlich, wenn der gesuchte Buchabschnitt oder Zeitschriftenauszug auf dem Bildschirm des ‚Lesers‘ erscheint“. Ein Buch, das die Gegenwart von 2026 unwissentlich exakt umreißt.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> Schmalformat-Hardcover mit Original-Schutzumschlag von H. und R. Weber, Leipzig (collagehaft-moderne Bildsprache: Mond, Antennenmast, Hausarchitektur mit eingelassenen Bildschirm-Vignetten in Komplementärfarben). Federzeichnungen im Inneren von Karlheinz Birkner, Leipzig. Lizenz-Nr. 212-475/37/60. Satz und Druck im VEB Messe- und Musikaliendruck Leipzig, Buchbinderei Wild und Laue.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Oben leicht angestoßen, normale altersbedingte Papierbräunung, feste Bindung. Schutzumschlag erhalten.</p>
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		<title>Die Wildgrube &#8211; Bernd Wolff DDR 1988 Jugendbuch</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/die-wildgrube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 07:26:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bernd Wolffs Jugendroman „Die Wildgrube“ (Kinderbuchverlag Berlin, 1988) verbindet Initiationsgeschichte, Trauma-Buch und ökologische Mahnung in einer Erzählung von erstaunlicher Dichte. Der dreizehnjährige Frederic überlebt einen Familienunfall, hält zu Hause die Stellung und entdeckt am Waldrand eine Grube, die zu seinem Rückzugsort wird. Mit den nervös schraffierten Illustrationen Thomas Binders. Ein bemerkenswertes Spätwerk der anspruchsvollen DDR-Jugendliteratur, das offen von chemischer Forstwirtschaft als Unfallursache spricht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Frederic ist auf der Heimfahrt aus dem Sommerurlaub mit den Eltern und der kleinen Schwester, als ein Stück Rotwild auf die Straße springt. Der Wagen prallt gegen einen Baum, die Familie wird schwer verletzt, der Junge selbst kommt mit aufgerissener Lippe davon. Während die Eltern wochenlang im Krankenhaus liegen, übernimmt Frederic zu Hause die Stellung — bei einer Nachbarin, in einer Schule, die ihn per „Patenschaft“ verwaltet, und an einer Grube am Waldrand, die zu seinem Rückzugsort wird. Dort begräbt er einen gefundenen Schädel, stößt auf eine Fliegerbombe aus dem Krieg, und lernt am Ende durch den Förster Rademacher, dass der Unfall keine Laune der Natur war, sondern Folge einer mit Chemie traktierten Forstwirtschaft.</p>
<p><b>Autor:</b> Bernd Wolff (1939–2021) zählt zu den profiliertesten Kinder- und Jugendbuchautoren der späten DDR. Der gelernte Lehrer aus dem Harz wurde 1976 freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche Romane für junge Leser, die präzise Naturbeobachtung mit psychologischer Verdichtung verbanden. Nach 1990 schrieb er u. a. mehrere viel beachtete Romane über Goethes Harzreisen.</p>
<p><b>Illustrationen:</b> Thomas Binder, einer der prägenden Buchillustratoren des Kinderbuchverlags der achtziger Jahre. Sein eigenwilliger Stil mischt erdig-tonige Aquarelle mit nervös schraffierten Federzeichnungen — eine visuelle Sprache, die der psychologischen Schärfe des Textes entspricht.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erstausgabe 1988 im Kinderbuchverlag Berlin. „Die Wildgrube“ ist zugleich Initiationsroman, Trauma-Buch und ökologische Mahnung. Dass ein DDR-Jugendbuch im Staatsverlag offen von „chemischen Giften“ und „Wuchsmitteln“ als Unfallursache spricht, ist im Erscheinungsjahr 1988 bemerkenswert — eine leise, aber unübersehbare Anzeige dafür, wie weit die ideologische Disziplinierung der Literatur in den letzten DDR-Jahren brüchig geworden war.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut. Kaum Gebrauchsspuren, normale altersbedingte Papierbräunung.</p>
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