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	<title>Erich Gürtzig &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Der Leutnant von Hasenfelde &#8211; Dagmar Zipprich &#8211; Erich Gürtzig</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/der-leutnant-von-hasenfelde-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 08:49:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heiteres DDR-Bilderbuch von 1981 über den Dorfpolizisten Leutnant Wächtler und seinen jungen Schäferhund Enno, geschrieben von Dagmar Zipprich und illustriert von Erich Gürtzig — einem der prägendsten DDR-Kinderbuchillustratoren überhaupt. Elf episodenhafte Geschichten aus einem fiktiven Dorf namens Hasenfelde, jede mit einer Frage als Kapitelüberschrift („Warum in Hasenfelde jeden Dienstag Kindertag ist“, „Warum der ABV den Dieb sausen läßt“), zusammen ein dicht komponierter Sommertag im Dienstleben des Volkspolizisten. Erstausgabe Verlag Junge Welt Berlin, 32 Seiten, Quadratformat, durchgehend farbige Illustrationen, Lesealter ab 6 Jahren. Ein farbenfroher Klassiker der späten Honecker-Ära, kanonisches DDR-Bilderbuch und beliebtes Sammlerstück.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Elf heitere Episoden aus dem fiktiven DDR-Dorf Hasenfelde, in denen Leutnant Max Wächtler — der ABV, also der Abschnittsbevollmächtigte der Deutschen Volkspolizei — und sein junger Schäferhund Enno einen Sommertag lang ihrem Dienst nachgehen. Der Leutnant regelt den Verkehr an der Dorfkreuzung, holt einen verschwundenen Jungen aus einem Betonrohr, schlichtet im Konsum, befreit Parkbänke aus dem Bach und kommt am Ende, durchnässt vom Gewitter, zu seinem Lieblingsessen Nudeln und Tomatensoße einfach nicht. Erzählt wird mit viel Lautmalerei (Hatschi! Hü! Drrrrr!) und einem warmherzigen Blick auf das Dorfleben. Jedes Kapitel beginnt mit einer Frage als Überschrift — „Warum in Hasenfelde jeden Dienstag Kindertag ist“, „Warum der ABV den Dieb sausen läßt“, „Warum der ABV sich einmal dünn machen muß“ — und löst sie in einer kleinen Anekdote auf.</p>
<p><b>Autorin und Illustrator:</b> <b>Dagmar Zipprich</b> war eine DDR-Kinderbuchautorin, die bei verschiedenen Verlagen veröffentlichte (Kinderbuchverlag Berlin, Verlag Junge Welt, Reihe „Spannend erzählt“). Ihr Werkverzeichnis reicht vom kleinen Bilderbuch bis zum populärwissenschaftlichen Jugendbuch. <b>Erich Gürtzig</b> (1912 Hamburg – 1993 Berlin) gehörte zu den prägendsten DDR-Kinderbuchillustratoren überhaupt. Über hundert Buchgestaltungen, mehrfach mit Preisen des Ministeriums für Kultur ausgezeichnet, sein Aquarell-und-Tuschfeder-Strich ist Generationen vertraut — aus dem Bummi, aus Märchenbänden des Kinderbuchverlags, aus Werner Lehmanns Borstel-Geschichten.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erstausgabe von 1981 im Verlag Junge Welt, dem Verlag der Pionierorganisation und der FDJ — programmatisch enger mit den Massenorganisationen verzahnt als der parallel existierende Kinderbuchverlag Berlin. Das Buch fällt in die späte Honecker-Ära, als die DDR-Kinderliteratur den Predigt-Ton der fünfziger und sechziger Jahre weitgehend hinter sich gelassen hatte und stattdessen über Sympathie und Alltagsnähe pädagogisch wirkte. Mit dem ausdrücklich angegebenen Lesealter „von 6 Jahren an“ zielte das Buch genau auf den Schwellen-Jahrgang zwischen Kindergarten und Schule, zwischen Familie und Pionierorganisation.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> 32 Seiten, Quadratformat, fester Einband mit farbigem Schutzumschlag, durchgehend farbige Illustrationen von Erich Gürtzig in Aquarell- und Tuschfedertechnik. Typografie Hans Dahlke, Lektorat Ruth Ehrhardt, gedruckt im Grafischen Großbetrieb Sachsendruck Plauen. Druckgenehmigungsnummer 715/1/81, Bestellnummer 683 352 6, ursprünglicher Endverbraucherpreis 7,50 Mark der DDR.</p>
<p><b>Besonderheiten:</b> Inhaltlich kanonisches DDR-Realien-Kompendium: Trabbi, Wartburg, Lada, LPG-Werkstatt, Konsum, Mähdrescher, Verkehrshelfer mit rotem Pioniertuch, Kutscher Hotte als „Helfer der Volkspolizei“, Bürgermeister Sorgetreu — fast ein kleines Lexikon des sozialistischen Dorflebens. Die Wimmelseite an der Straßenkreuzung (S. 8/9) ist eine ikonografische Schatzkammer, die Pferdefuhrwerk und Lada in einem Bild zusammenführt.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Ecken etwas berieben, handschriftliche Widmung im Vorsatz.</p>
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			</item>
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		<title>Plumps ist da</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/plumps-ist-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2025 19:50:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Plumps ist da“ ist ein reich illustriertes DDR-Kinderbuch (1. Auflage 1979, Der Kinderbuchverlag Berlin), basierend auf einem kalmückischen Volksmärchen. Die Geschichte erzählt vom Hasen Grauohr, der unter einem Apfelbaum lebt und kleine Abenteuer in der Natur erlebt. Übersetzt von Vera Albrecht und liebevoll gestaltet von Erich Gürtzig, lädt das Buch junge Leser zu einer warmherzigen, naturnahen Reise ein.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Das Buch „Plumps ist da“ ist ein illustriertes Kinderbuch und zugleich ein kalmückisches Volksmärchen, das in der DDR 1979 als 1. Auflage beim Kinderbuchverlag Berlin erschien. Die Illustrationen stammen von Erich Gürtzig, der für zahlreiche Tier- und Volksmärchen der damaligen Zeit bekannt war. Die Übersetzung aus dem Russischen besorgte Vera Albrecht, wobei der russische Originaltitel vermutlich <span class="group/language-learning cursor-pointer"><span class="group-hover/language-learning:border-foreground border-subtle cursor-pointer hyphens-auto break-words border-b-2 border-dotted outline-none transition-colors duration-200 ease-out font-sans text-base font-medium text-foreground selection:bg-super/50 selection:text-foreground dark:selection:bg-super/10 dark:selection:text-super">ИЛох приměл</span><button class="border-subtler group-active/language-learning:!bg-subtle inline-flex size-5 items-center justify-center rounded-full border shadow-sm outline-none border-subtlest ring-subtlest divide-subtlest bg-raised dark:bg-offset"></button></span> lautete. Die Lizenznummer verweist auf eine Übernahme aus dem Moskauer Verlag Malysch von 1967; das Buch wurde also im Zuge der Lizenzproduktion ins Deutsche übertragen.​</p>
<h2 class="mb-2 mt-4 font-display font-semimedium text-base first:mt-0">Inhalt und Märchenhintergrund</h2>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Das Werk ist ein typisches Tiermärchen aus dem kulturellen Schatz der Kalmücken, einer Ethnie im südlichen Russland. Es erzählt – kindgerecht und humorvoll illustriert – von einem ängstlichen Hasen namens Grauohr, der sich unter einem Apfelbaum niederlässt, das Leben genießt und nicht bemerkt, dass über ihm schwere Äpfel reifen. Das Märchen thematisiert einfache Lebensfreude, Natur und kleine Abenteuer im Tierreich. Die Bildsprache ist farbenfroh und vermittelt eine friedliche und naturnahe Atmosphäre.</p>
<h2 class="mb-2 mt-4 font-display font-semimedium text-base first:mt-0">Künstler und Besonderheiten</h2>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Erich Gürtzig, der Illustrator, war in der DDR für seine einprägsamen, auffällig kolorierten Tierfiguren und Märchenzeichnungen bekannt. Seine Zeichnungen prägen das Werk und machen es zu einem besonderen Sammlerstück für Freunde alter Kinderbücher. Vera Albrecht, die Übersetzerin, war auf russische beziehungsweise sowjetische Literatur spezialisiert und trug maßgeblich zur Popularität osteuropäischer Märchen in der DDR bei.​</p>
<h2 class="mb-2 mt-4 font-display font-semimedium text-base first:mt-0">Verlag und Auflage</h2>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Der Kinderbuchverlag Berlin war einer der wichtigsten Verlage für Kinderliteratur in der DDR und veröffentlichte zahlreiche internationale Märchen in deutscher Übersetzung. Die 1. Auflage von „Plumps ist da“ kostete 4,80 Mark (DDR), was dem üblichen Kinderbuchpreis der Zeit entsprach. Die Gesamtherstellung erfolgte im Grafischen Großbetrieb Sachsendruck Plauen.​</p>
<h2 class="mb-2 mt-4 font-display font-semimedium text-base first:mt-0">Bibliographische Angaben</h2>
<ul class="marker:text-quiet list-disc">
<li class="py-0 my-0 prose-p:pt-0 prose-p:mb-2 prose-p:my-0 [&amp;&gt;p]:pt-0 [&amp;&gt;p]:mb-2 [&amp;&gt;p]:my-0">
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Titel: Plumps ist da</p>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Untertitel: Ein kalmückisches Volksmärchen</p>
</li>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Illustrationen: Erich Gürtzig</p>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Übersetzung: Vera Albrecht</p>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Verlag: Der Kinderbuchverlag Berlin</p>
</li>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Lizenz: Verlag Malysch, Moskau 1967</p>
</li>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Jahr: 1979 (1. Auflage)</p>
</li>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">DDR-Bestellnummer: 630 257 3</p>
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<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Preis: 4,80 Mark (DDR)</p>
</li>
</ul>
<h2 class="mb-2 mt-4 font-display font-semimedium text-base first:mt-0">Bedeutung und Sammlerwert</h2>
<p class="my-2 [&amp;+p]:mt-4 [&amp;_strong:has(+br)]:inline-block [&amp;_strong:has(+br)]:pb-2">Das Buch ist ein klassisches Beispiel für internationale Kinderbuchprojekte in der DDR. Noch heute ist es antiquarisch gesucht und wird regelmäßig von Sammlern und Nostalgikern gehandelt. Die Illustrationen und die charmante Fabel tragen nachhaltig zum nostalgischen Wert bei, zumal ähnliche Titel im Westen selten bekannt wurden.</p>
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