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	<title>DDR-Literatur &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
	<lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 08:00:32 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Alle meine Pflanzen – Gartenbuch für Kinder</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/alle-meine-pflanzen-gartenbuch-fuer-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 08:00:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[DDR-Kindersachbuch von 1985: „Alle meine Pflanzen – Gartenbuch für Kinder“ von Elisabeth Manke, illustriert und gestaltet von Ruth Fritzsche. 152 Seiten mit rund 140 farbigen Illustrationen von botanischer Tafelpräzision und warmer analoger Farbwärme. Erschienen im Verlag für die Frau, Leipzig (1. Auflage). Statt Verniedlichung echte Botanik – vom Steckling bis zum biologischen Pflanzenschutz – und eine für 1985 erstaunlich ökologische Haltung. Ein Buch, das Kinder als angehende Fachleute ernst nimmt; heute gesuchtes Erinnerungs- und Sammlersstück sowie Entdeckung für die Analog- und Cottagecore-Generation.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> „Alle meine Pflanzen – Gartenbuch für Kinder“ von Elisabeth Manke, illustriert und gestaltet von Ruth Fritzsche, ist ein DDR-Kindersachbuch der besonderen Art. Auf 152 quadratischen Seiten führt es junge Leser ab neun Jahren in vier Kapiteln vom Fensterbrett bis in den Garten: „Meine Pflanzen im Zimmer“, „Rund um den Balkon“, „Die Gartenecke“ und „Allerlei Tips, Basteleien und Schmückendes aus Pflanzen“. Statt kindlicher Verniedlichung bietet das Buch echte Botanik – vom Steckling über die Hydrokultur bis zum biologischen Pflanzenschutz – und nimmt sein junges Publikum als angehende Fachleute ernst.</p>
<p><b>Die Illustrationen:</b> Den eigenständigen Wert des Bandes machen die rund 140 farbigen Illustrationen von Ruth Fritzsche aus, die zugleich für die Gesamtgestaltung verantwortlich war. Ihre Blätter verbinden botanische Tafelpräzision mit der warmen, erdigen Farbpalette der analogen Aquarell- und Gouachemalerei. Viele Bilder zeigen Hände bei der Arbeit oder Querschnitte durch Komposthaufen und Wurzelballen – didaktische „Mitmach-Bilder“ von hoher gestalterischer Geschlossenheit.</p>
<p><b>Autorin &amp; Verlag:</b> Elisabeth Manke betreute mehrere Garten- und Pflanzentitel im Programm des Verlags für die Frau, Leipzig – des einzigen Mode- und Ratgeberverlags der DDR, 1946 aus dem 1890 gegründeten Verlag Otto Beyer hervorgegangen und vor allem für seine Koch-, Back- und Haushaltsbücher bekannt. Dass ein botanisch so genaues Kindersachbuch ausgerechnet hier und nicht im Kinderbuchverlag erschien, verweist auf die DDR-Logik von Selbstversorgung und „Kultur im Heim“.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Bemerkenswert ist die für 1985 fortschrittliche ökologische Haltung: Das Buch empfiehlt ausdrücklich biologischen Pflanzenschutz mit Nützlingen, Mischkultur und Kompost und mahnt den Schutz von Igel, Biene und Vogel an – ein deutlicher Kontrast zu früheren DDR-Gartenratgebern. Zugleich verharmlost es weder Giftpflanzen noch den Umgang mit Chemikalien. Erschienen in 1. Auflage 1985 (spätere Auflagen 1986 und 1988); die Erstauflage ist die gesuchteste.</p>
<p><b>Bibliografische Daten:</b> Verlag für die Frau, Leipzig, 1. Auflage 1985. 152 Seiten, fester farbig illustrierter Pappband (glanzfoliert), Format ca. 19,5 × 21 cm. LSV 7851, Best.-Nr. 672 484 8, EVP 16,80 M. Druck: Graphischer Großbetrieb Leipzig.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Einband minimal bestoßen, innen sauber und komplett.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Daniel Druskat &#8211; Helmut Sakowski</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/daniel-druskat-helmut-sakowski/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 10:00:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Helmut Sakowskis „Daniel Druskat“ ist ein psychologisch dichter und historisch fundierter Gesellschaftsroman über die Kollektivierung der Landwirtschaft in der DDR. Vor der rauen Kulisse Mecklenburgs entfaltet sich das erbitterte Duell zweier LPG-Vorsitzender: Der traumatisierte, unerbittliche Prinzipienreiter Daniel Druskat trifft auf den lebenslustigen, trickreichen Pragmatiker Max Stephan.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="1"><b data-path-to-node="1" data-index-in-node="0">Bibliografische Angaben:</b></p>
<ul data-path-to-node="2">
<li>
<p data-path-to-node="2,0,0"><b data-path-to-node="2,0,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Daniel Druskat</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,1,0"><b data-path-to-node="2,1,0" data-index-in-node="0">Autor:</b> Helmut Sakowski</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,2,0"><b data-path-to-node="2,2,0" data-index-in-node="0">Gestaltung (Schutzumschlag &amp; Einband):</b> Hans-Georg Gerasch</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,3,0"><b data-path-to-node="2,3,0" data-index-in-node="0">Typografie:</b> Walter Leipold</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,4,0"><b data-path-to-node="2,4,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> Verlag Neues Leben, Berlin</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,5,0"><b data-path-to-node="2,5,0" data-index-in-node="0">Auflage:</b> 2. Auflage, 1976</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,6,0"><b data-path-to-node="2,6,0" data-index-in-node="0">Druck:</b> Karl-Marx-Werk Pößneck (V 15/30)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="2,7,0"><b data-path-to-node="2,7,0" data-index-in-node="0">Format:</b> Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="3"><b data-path-to-node="3" data-index-in-node="0">Inhaltliche und literarische Einordnung:</b></p>
<p data-path-to-node="3">Helmut Sakowskis Roman „Daniel Druskat“ gehört zu den zentralen, literarisch anspruchsvollsten Werken der DDR-Betriebs- und Agrarliteratur. Der Roman entzieht sich platter Agitation und schildert die sozialistische Umgestaltung der Landwirtschaft auf dem mecklenburgischen Land als zutiefst konfliktbeladenen, schmerzhaften Prozess, in dem historische Kontinuitäten, ökologische Eingriffe und menschliche Abgründe aufeinandertreffen.</p>
<p id="p-rc_6196721f7d1a5d5d-108" data-path-to-node="4"><span data-path-to-node="4,1"><span class="citation-239">Die Handlung setzt unvermittelt mit der Abführung des langjährigen LPG-Vorsitzenden Daniel Druskat durch die Staatsanwaltschaft ein</span></span><span data-path-to-node="4,3">. Ausgehend von diesem Ereignis entrollt der Text die Vorgeschichte und das komplexe soziale Gefüge der fiktiven Dörfer Altenstein und Horbeck. Den inhaltlichen Kern bildet der unerbittliche Machtkampf und ideologische Konflikt zwischen zwei konträren Führungspersönlichkeiten:</span></p>
<p id="p-rc_6196721f7d1a5d5d-109" data-path-to-node="5"><span data-path-to-node="5,0">Auf der einen Seite steht Daniel Druskat, ein von Prinzipientreue und politischem Fanatismus getriebener Asket. </span><span data-path-to-node="5,2"><span class="citation-238">Seine Härte erklärt sich aus einem tiefen Trauma: Als heimatloser Junge eines 1945 eintreffenden Wolhynier-Trecks </span></span><span data-path-to-node="5,5"><span class="citation-237">wurde er auf dem Gut Horbeck unschuldig der Fluchthilfe bezichtigt und öffentlich grausam ausgepeitscht</span></span><span data-path-to-node="5,7">. Sein Antagonist ist Max Stephan, der vitale, genussorientierte und bauernschlaue Vorsitzende der Nachbar-LPG. </span><span data-path-to-node="5,9"><span class="citation-236">Stephan führt seine Genossenschaft durch Pragmatismus und unkonventionelle Methoden zu wirtschaftlichem Reichtum („Der Sozialismus soll Spaß machen“ </span></span><span data-path-to-node="5,11">). </span><span data-path-to-node="5,13"><span class="citation-235">Während Druskat eine dörferübergreifende Kooperation fordert, um alle Bauern aus der Armut zu holen </span></span><span data-path-to-node="5,16"><span class="citation-234">, verteidigt Stephan den „Gruppenegoismus“ und den Vorteil seines eigenen Dorfes</span></span><span data-path-to-node="5,18">.</span></p>
<p data-path-to-node="6">Sakowski verwebt diese agrarpolitischen Auseinandersetzungen eng mit privaten Verstrickungen, unerfüllter Liebe und den nicht bewältigten Schuldfragen der dörflichen Gemeinschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Ausgabe erschien 1976, parallel zu der legendären und enorm populären fünfteiligen Fernsehverfilmung der DEFA mit Hilmar Thate und Manfred Krug in den Hauptrollen. Ein unverzichtbares Standardwerk zur dörflichen Alltagsgeschichte und zur gesellschaftlichen Transformation in der DDR.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Utofant &#8211; Johanna Braun &#038; Günter Braun</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/der-utofant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 07:56:30 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/produkt/der-utofant/</guid>

					<description><![CDATA[Phantastisches Journal aus dem dritten Jahrtausend, fingiert als beschädigte Aktenüberlieferung: Johanna und Günter Brauns „Utofant“ (1981) versammelt Erzählungen über ein Volk, das Sparsamkeit zur Religion erhoben hat, eine Erfinderin, die verschwendete Zeit zurückzahlbar macht, und einen toten Kybernetiker, dessen Villa zur Falle wird. Eine luzide DDR-Satire, die sich heute liest wie eine Vorwegnahme der Selbstoptimierungs- und KI-Debatten unserer Gegenwart. Mit Illustrationen von Gerhard Medoch. 3. Auflage 1986, Verlag Das Neue Berlin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Johanna Braun &amp; Günter Braun: Der Utofant. In der Zukunft aufgefundenes Journal aus dem Jahrtausend III. Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1986. 3. Auflage (Erstausgabe 1981). Mit Illustrationen von Gerhard Medoch. 251 Seiten.</strong></p>
<p>Manche Bücher altern, andere reifen, und einige werden mit der Zeit erst richtig lesbar. Der <em>Utofant</em> von Johanna und Günter Braun gehört in die dritte Kategorie. Was 1981 als augenzwinkernde Mangelwirtschafts-Satire gelesen wurde, liest sich heute, gut vier Jahrzehnte später, mit einer beunruhigenden neuen Klarheit. Das Buch ist nicht aktueller geworden — wir sind ihm näher gerückt.</p>
<p>Die Brauns inszenieren sich als bloße <em>Herausgeber</em> eines Journals, das sie nach eigener Auskunft beim Graben in der Zukunft gefunden haben. Lückenhaft sei das Material, beschädigt durch Chemikalien und Strahlen, aus den Bänden mit den Deckeln aus „flaschengrünem Prognolit“ sei beim Öffnen nur „silbergraues Mehl“ gerieselt. Was vorliegt, ist rekonstruiert aus Fragmenten verschiedener Jahrgänge des UTOFANT, eines monatlich erscheinenden wissenschaftlich-technischen Journals aus dem dritten Jahrtausend.</p>
<h3>Fünf Erzählungen aus einer beschädigten Zukunft</h3>
<p>Das Buch ist als Journal aufgebaut, mit Rubriken wie <em>Aus alten Archiven</em>, <em>Wissenschaftlicher Reisebericht</em>, <em>Katastrophe des Monats</em> und <em>Neues aus der Medizin</em>. Fünf längere Erzählungen tragen den Band:</p>
<ul>
<li><strong>Translation</strong> — Eine junge Frau von den „Pfingstinseln“ beherrscht binnen zwei Monaten Gluck, Ellington und Relativitätstheorie. Ihr weltläufiger Professor scheitert auf ihrer Heimatinsel an allem, sogar am Trinkgefäß. Eine Parabel über das, was Bildung wirklich heißt — und wer hier eigentlich der Wilde ist.</li>
<li><strong>Zu Gast bei den Parsimonen</strong> — Ein Wissenschaftlicher Reisebericht im Stil von Swifts <em>Gulliver</em>. Ein Volk, das Sparsamkeit zur Religion erhoben hat, aber niemand kann sagen, wofür gespart wird.</li>
<li><strong>Time-Repayment</strong> — Telefonia Bell hat ein Gerät erfunden, mit dem sich verschwendete Zeit zurückzahlen lässt. Was als Befreiung gedacht ist, kippt in eine kafkaeske Bürokratie-Spirale, die heute wie eine Vorwegnahme der Quantified-Self-Bewegung wirkt.</li>
<li><strong>Gravitium</strong> — Ein Erdling landet auf einer Welt mit so hoher Schwerkraft, dass jede Bewegung zur Schwerstarbeit wird. Was als physische Tortur beginnt, wird zur Liebesgeschichte und schließlich zur kafkaesken Antrags-Spirale: Um zu heiraten, muss erst ein Antrag auf Befreiung von der Arbeit gestellt werden, damit ein Antrag auf Heirat gestellt werden kann.</li>
<li><strong>Villa Remm</strong> — Die längste Erzählung des Bandes, ausdrücklich „zum Geburtstag von E. T. A. Hoffmann“ verfasst. Eine kybernetische Spukhausgeschichte, die sich heute weniger wie ein Hoffmann-Echo liest als wie eine Vorwegnahme der KI-Avatar-Debatten unserer Gegenwart.</li>
</ul>
<h3>Die Brauns — Höhepunkt der DDR-Phantastik</h3>
<p>Johanna Braun (1929–2008) und Günter Braun (1928–2008) gehören zu den eigenwilligsten Stimmen der DDR-Literatur. Sie schrieben gemeinsam, unter beiden Namen, von Magdeburg und später Schwerin aus, weit weg vom Berliner Literaturbetrieb. Ab Mitte der siebziger Jahre wurde Science-Fiction ihr Hauptgenre — eine Phantastik allerdings, die mit den Klischees des Genres wenig zu tun hatte. Der Wiener Phantastik-Kritiker Franz Rottensteiner nannte sie „den bisherigen Höhepunkt der DDR-SF“. Ihr Stil: präzise, leicht schrullig, märchenhaft verfremdet, mit einer Verwandtschaft zu Jean Paul, E. T. A. Hoffmann und Jonathan Swift. Die Schärfe, mit der sie hinsahen, machte ihnen das Veröffentlichen in der DDR zunehmend schwer — ab 1983 erschienen mehrere ihrer Bücher nur noch in der Bundesrepublik bei Suhrkamp.</p>
<h3>Doppellesart: 1981 und heute</h3>
<p>Was die Brauns 1981 entwerfen, hält sich nicht deshalb, weil die DDR ein besonderer Fall war, sondern weil sie strukturelle Diagnosen treffen, die ihr eigenes Erscheinungsjahr überdauern. Die Parsimonen sparen für nichts — wie heutige Effizienz-Kulte ohne Telos. Telefonia Bells Pflastergerät hinterm Ohr, das physiologische Signale auswertet, ist 1981 die Zukunftsvision dessen, was wir heute Quantified Self nennen. Und der hyperrationale Diplomand Odysseus Chloros aus der <em>Villa Remm</em>, der seinen Plast-Wohnbehälter als „hygienisch belüftet, aber total unpersönlich“ empfindet, ist von einem KI-Avatar nur noch graduell zu unterscheiden.</p>
<h3>Buchgestaltung</h3>
<p>Umschlag und Einband sowie die Innenillustrationen stammen vom Berliner Grafiker <strong>Gerhard Medoch</strong> (geb. 1946), Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR. Sein Stil hier ist düster, skizzenhaft, fast expressionistisch — keine glatten SF-Klischees, sondern psychologisch aufgeladene Bilder, die das Hoffmanneske der Texte aufnehmen. Der Umschlag zeigt eine bläulich-graue Burgsilhouette in einem Sturm aus Wolken oder Strahlen — fast romantische Ruinenlandschaft, als sei das fingierte Zukunftsjournal selbst schon Geschichte.</p>
<h3>Bibliographische Angaben</h3>
<ul>
<li>Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1986 (3. Auflage; Erstausgabe 1981)</li>
<li>Lizenz-Nr. 409-160/283/86, LSV 7004</li>
<li>Lichtsatz: Druckerei Neues Deutschland, Berlin</li>
<li>Druck und buchbinderische Weiterverarbeitung: Karl-Marx-Werk Pößneck</li>
<li>251 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag</li>
<li>Umschlag- und Einbandentwurf sowie Innenillustrationen: Gerhard Medoch</li>
</ul>
<p><em>Ein Schlüsselwerk der späten DDR-Phantastik — und ein Buch, das im Augenblick seines Erscheinens in mehrere Richtungen sprach und das in jede dieser Richtungen weiter spricht.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bronzezeit — Hermann Kant · Erstausgabe 1986</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/bronzezeit-hermann-kant-%c2%b7-erstausgabe-ruetten-loening-1986-%c2%b7-ddr-satire/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 09:32:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hermann Kants fünf Erzählungen um den Buchhalter Farßmann, erschienen 1986 in der Erstausgabe bei Rütten &#38; Loening. Die titelgebende Geschichte um einen zersägten Preußenkönig, achtzehn Tonnen Bronze und den zynischen Werkdirektor Scharrbowski nannte Heiner Müller die schärfste DDR-Satire der letzten Jahre — geschrieben ausgerechnet vom amtierenden Präsidenten des Schriftstellerverbandes der DDR. Ein schmaler Band, der den Zustand der späten DDR mit einer Präzision erfasst, die erst aus der Rückschau sichtbar wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hermann Kant — Bronzezeit (1986)</h2>
<p><strong>Erstausgabe der „schärfsten DDR-Satire&#8220; aus der Hand des Präsidenten</strong></p>
<p>Als Hermann Kants Erzählungsband <em>Bronzezeit</em> 1986 bei Rütten &amp; Loening in Berlin erschien, stand der Autor auf dem Gipfel seiner Macht: seit 1978 Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR, Mitglied des Zentralkomitees der SED, literarisches Aushängeschild der Republik. Und doch schrieb er in diesem schmalen Band eine Satire, die Heiner Müller in seiner Autobiographie als die schärfste DDR-Satire bezeichnete, die er in den letzten Jahren gelesen habe — ein Urteil aus dem Munde eines Autors, der Kant zeitlebens misstrauisch betrachtete.</p>
<h3>Fünf Erzählungen um den Buchhalter Farßmann</h3>
<p>Der Band versammelt fünf Erzählungen, alle um die Figur des Buchhalters Farßmann kreisend: <em>PLEXA</em>, <em>Märkers Freude</em>, <em>Das Wesen des L.</em>, die titelgebende Erzählung <em>Bronzezeit</em> (Stephan Hermlin gewidmet) und <em>Die Sache Osbar</em>. Kant entfaltet in ihnen jene verschachtelte, ironisch-pointierte Prosa, für die er seit <em>Die Aula</em> berühmt war — diesmal aber mit einer Schärfe, die sich gegen Planwirtschaft, Ordensinflation und den Devisen-Zynismus der späten DDR richtet.</p>
<h3>Der VEB Ordunez und der zersägte Große Reiter</h3>
<p>In der Titelerzählung stößt Farßmann im „VEB Orden und Ehrenzeichen&#8220; auf eine ungeheuerliche Entdeckung: Unter der Tischtennisplatte und als Wandung des Goldfischteichs im Betriebspark liegt, zweigeteilt und jahrzehntelang vergraben, ein preußisches Reiterstandbild aus achtzehn Tonnen Bronze. Der Werkdirektor wittert sofort eine Devisenchance — sechshunderttausend exportfähige Medaillen ließen sich daraus pressen. Kants Satire verdichtet sich zu einem meisterhaften Bild: Kulturerbe gegen Devisen, Geschichte gegen Plan, preußischer König gegen „Verdienstdekor&#8220;.</p>
<h3>Ausstattung und Besonderheiten</h3>
<ul>
<li><strong>Verlag:</strong> Rütten &amp; Loening, Berlin</li>
<li><strong>Auflage:</strong> 1. Auflage 1986 — <em>Erstausgabe</em></li>
<li><strong>Einbandgestaltung:</strong> Eva und Bernd Haak</li>
<li><strong>Druck:</strong> Karl-Marx-Werk, Graphischer Großbetrieb Pößneck</li>
<li><strong>Lizenznummer:</strong> 220. 415/1/86 · Bestellnummer: 618 433 5</li>
</ul>
<p>Das Coverdesign von Eva und Bernd Haak nimmt das zentrale Motiv visuell vorweg: Vor einem Punktraster steht ein kupferstichartig reproduziertes Reiterstandbild, bewusst horizontal zweigeteilt — eine ikonografische Präzisionsarbeit, die den zersägten „Großen Reiter&#8220; der Erzählung aufs Vortitelblatt hebt.</p>
<p><em>Bronzezeit</em> in der Erstausgabe ist eines der spannendsten Fundstücke für Sammler der DDR-Literatur — ein Buch, das den Zustand der späten DDR mit einer Präzision erfasst, die erst aus der Rückschau in ihrer ganzen Schärfe sichtbar wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Klassenfest &#8211; Uwe Kant</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/das-klassenfest-uwe-kant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 10:35:32 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/?post_type=product&#038;p=46784</guid>

					<description><![CDATA[<span data-path-to-node="2,2"><span class="citation-161">Ein DDR-Jugendroman aus dem Kinderbuchverlag Berlin </span></span><span data-path-to-node="2,5"><span class="citation-160">, verfasst von Uwe Kant </span></span><span data-path-to-node="2,8"><span class="citation-159">und illustriert von Volker Pfüller</span></span><span data-path-to-node="2,10">. </span><span data-path-to-node="2,12"><span class="citation-158">Die Handlung beleuchtet den ostdeutschen Schul- und Lebensalltag in den 1970er Jahren und wird aus zwei wechselnden Perspektiven erzählt: der des versetzungsgefährdeten Schülers Otto Hintz </span></span><span data-path-to-node="2,15"><span class="citation-157">und der seines jungen, neu an der Schule angestellten Lehrers Herrn Nickel</span></span><span data-path-to-node="2,17">. Das Buch bietet detaillierte Einblicke in die zeitgeschichtlichen Realien der DDR.</span>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-25" data-path-to-node="5"><span data-path-to-node="5,0"><b data-path-to-node="5,0" data-index-in-node="0">Inhalt und Handlung</b> </span><span data-path-to-node="5,2"><span class="citation-156">Der Roman &#8222;Das Klassenfest&#8220; </span></span><span data-path-to-node="5,5"><span class="citation-155">erzählt die Geschichte des Schülers Otto Hintz</span></span><span data-path-to-node="5,7">, dessen schulische Leistungen stark abgefallen sind. </span><span data-path-to-node="5,9"><span class="citation-154">Auf seinem Halbjahreszeugnis stehen unter anderem eine Vier in Mathematik und Physik sowie eine Fünf in Russisch</span></span><span data-path-to-node="5,11">. </span><span data-path-to-node="5,13"><span class="citation-153">Seine Versetzung in die 10. Klasse ist in Gefahr</span></span><span data-path-to-node="5,15">. </span><span data-path-to-node="5,17"><span class="citation-152">Um ihn zu motivieren, stellt ihm seine Mutter den Kauf eines Mopeds in Aussicht, sofern das Endzeugnis keine schlechten Noten mehr aufweist</span></span><span data-path-to-node="5,19">. </span><span data-path-to-node="5,21"><span class="citation-151">Daraufhin beginnt Otto, seine Leistungen systematisch zu erfassen</span></span><span data-path-to-node="5,23">. </span><span data-path-to-node="5,25"><span class="citation-150">Seine Winterferien verbringt er bei Verwandten im ländlichen Ort Schlate</span></span><span data-path-to-node="5,27">.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-26" data-path-to-node="6"><span data-path-to-node="6,1"><span class="citation-149">Parallel dazu wird die Geschichte aus der Sicht von Herrn Nickel </span></span><span data-path-to-node="6,3"> erzählt. </span><span data-path-to-node="6,5"><span class="citation-148">Er ist ein Junglehrer, der erst vor einem halben Jahr in der Industriestadt Luckenau </span></span><span data-path-to-node="6,8"><span class="citation-147">seinen Dienst angetreten hat und dort in einer kleinen Neubauwohnung lebt</span></span><span data-path-to-node="6,10">. </span><span data-path-to-node="6,12"><span class="citation-146">Bei der Durchsicht der sogenannten &#8222;Kaderakten&#8220; (Schülerbögen) </span></span><span data-path-to-node="6,15"><span class="citation-145">seiner Klasse beschäftigt er sich intensiv mit Ottos Werdegang </span></span><span data-path-to-node="6,18"><span class="citation-144">und beschließt, den Jungen trotz dessen Konzentrationsschwächen </span></span><span data-path-to-node="6,20"> pädagogisch zu unterstützen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p data-path-to-node="7"><b data-path-to-node="7" data-index-in-node="0">Zeitgeschichtlicher Hintergrund und DDR-Realia</b></p>
<p data-path-to-node="7">Der Roman zeichnet sich durch die präzise und authentische Darstellung des DDR-Alltags aus. Im Text finden sich zahlreiche zeitgenössische Begriffe und gesellschaftliche Strukturen der DDR wieder:</p>
<ul data-path-to-node="8">
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-27" data-path-to-node="8,0,1"><span data-path-to-node="8,0,1,0"><b data-path-to-node="8,0,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-143">Schulsystem:</span></b><span class="citation-143"> Erwähnt werden offizielle Rituale wie der Eröffnungsappell auf dem Schulhof </span></span><span data-path-to-node="8,0,1,3"><span class="citation-142">, die Führung von Kaderakten über die Entwicklung der Schüler </span></span><span data-path-to-node="8,0,1,5"> sowie die Rolle von Jugendorganisationen wie den Pionieren und der FDJ.</span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-28" data-path-to-node="8,1,1"><span data-path-to-node="8,1,1,0"><b data-path-to-node="8,1,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-141">Alltag und Wirtschaft:</span></b><span class="citation-141"> Die Handlung integriert typische Aspekte der DDR-Ökonomie, darunter die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) </span></span><span data-path-to-node="8,1,1,3"><span class="citation-140">, Volkseigene Güter (VEG) </span></span><span data-path-to-node="8,1,1,6"><span class="citation-139">, das Plattenwerk </span></span><span data-path-to-node="8,1,1,9"><span class="citation-138">sowie den Braunkohlentagebau</span></span><span data-path-to-node="8,1,1,11">.</span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-29" data-path-to-node="8,2,1"><span data-path-to-node="8,2,1,0"><b data-path-to-node="8,2,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-137">Konsumkultur:</span></b><span class="citation-137"> Marken und Alltagsobjekte wie Dederon </span></span><span data-path-to-node="8,2,1,3"><span class="citation-136">, der Mopedtyp &#8222;Star&#8220; </span></span><span data-path-to-node="8,2,1,6"><span class="citation-135">oder typische Gerichte wie Milchsuppe mit Eierteigwaren </span></span><span data-path-to-node="8,2,1,8"> verorten die Geschichte klar in ihrer Zeit.</span></p>
<div class="source-inline-chip-container ng-star-inserted"></div>
</li>
</ul>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-30" data-path-to-node="9"><span data-path-to-node="9,0"><b data-path-to-node="9,0" data-index-in-node="0">Buchgestaltung und Illustration</b> </span><span data-path-to-node="9,2"><span class="citation-134">Die visuellen Elemente des Buches wurden von dem renommierten Grafiker und Bühnenbildner Volker Pfüller gestaltet</span></span><span data-path-to-node="9,4">. Seine markanten, leicht karikaturhaften Illustrationen spiegeln den humorvollen Ton der Erzählung wider und untermalen die Eigenheiten der Charaktere und Situationen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p data-path-to-node="10"><b data-path-to-node="10" data-index-in-node="0">Verfilmung</b></p>
<p data-path-to-node="10">Der Roman diente als literarische Vorlage für einen Spielfilm. Er wurde 1971 von der DEFA unter dem abweichenden Titel <i data-path-to-node="10" data-index-in-node="130">„Männer ohne Bart“</i> verfilmt.</p>
<p data-path-to-node="11"><b data-path-to-node="11" data-index-in-node="0">Bibliografische Angaben / Produktdetails</b></p>
<ul data-path-to-node="12">
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-31" data-path-to-node="12,0,1"><span data-path-to-node="12,0,1,0"><b data-path-to-node="12,0,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-133">Titel:</span></b><span class="citation-133"> Das Klassenfest </span></span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-32" data-path-to-node="12,1,1"><span data-path-to-node="12,1,1,0"><b data-path-to-node="12,1,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-132">Autor:</span></b><span class="citation-132"> Uwe Kant </span></span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-33" data-path-to-node="12,2,1"><span data-path-to-node="12,2,1,0"><b data-path-to-node="12,2,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-131">Illustrator:</span></b><span class="citation-131"> Volker Pfüller </span></span></p>
</li>
<li>
<p id="p-rc_f8a649348183d2b5-34" data-path-to-node="12,3,1"><span data-path-to-node="12,3,1,0"><b data-path-to-node="12,3,1,0" data-index-in-node="0"><span class="citation-130">Verlag:</span></b><span class="citation-130"> Der Kinderbuchverlag Berlin </span></span></p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,4,0"><b data-path-to-node="12,4,0" data-index-in-node="0">Auflage/Jahr:</b> 3. Auflage 1984 (Copyright 1978)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,5,0"><b data-path-to-node="12,5,0" data-index-in-node="0">Altersempfehlung:</b> Für Leser von 13 Jahren an</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,6,0"><b data-path-to-node="12,6,0" data-index-in-node="0">Bestell-Nr.:</b> 630 944 1</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,7,0"><b data-path-to-node="12,7,0" data-index-in-node="0">Ehemaliger Preis (DDR):</b> 7,80 M</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="12,8,0"><b data-path-to-node="12,8,0" data-index-in-node="0">Genre:</b> Jugendroman / DDR-Literatur</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heimkehr der Vorfahren Eberhard del&#8216; Antonio Utopischer Roman</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/heimkehr-der-vorfahren-eberhard-del-antonio-utopischer-roman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 07:01:23 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/?post_type=product&#038;p=46522</guid>

					<description><![CDATA[In „Heimkehr der Vorfahren“ (hier vorliegend in der 6. Auflage von 1972, Verlag Das Neue Berlin) setzt Eberhardt del’ Antonio die Handlung seines erfolgreichen Romans „Titanus“ fort. Die Erzählung schildert die Rückkehr einer Raumschiffbesatzung, die aufgrund der physikalischen Zeitdilatation nach über 300 irdischen Jahren wieder auf der Erde eintrifft. Die Protagonisten begegnen dort einer global befriedeten, technologisch hochgerüsteten und kybernetisch gesteuerten kommunistischen Gesellschaft, die historische Konflikte, Kriege und bürgerliche Verhaltensweisen vollständig überwunden hat. Das Buch ist ein klassisches Beispiel für die wissenschaftlich-phantastische Literatur (den „utopischen Roman“) der DDR und spiegelt den starken Technik- und Fortschrittsglauben der 1960er Jahre wider.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="3">Dieser Band stellt eines der zentralen Werke der ostdeutschen wissenschaftlich-phantastischen Literatur dar. Der 1966 erstmals erschienene Text dokumentiert detailliert die technologischen und gesellschaftspolitischen Zukunftsvorstellungen der DDR in den 1960er Jahren.</p>
<h3 data-path-to-node="4">Inhaltsangabe und Handlung</h3>
<p data-path-to-node="5">„Heimkehr der Vorfahren“ ist die direkte Fortsetzung des 1959 veröffentlichten Romans „Titanus“. Die Handlung beschreibt die Rückkehr einer irdischen Raumschiff-Expedition, die den Planeten im Jahr 2000 verlassen hat. Bedingt durch die physikalischen Gesetze der Zeitdilatation bei Flügen mit annähernder Lichtgeschwindigkeit, kehren die Protagonisten erst über 300 irdische Jahre später auf die Erde zurück.</p>
<p data-path-to-node="6">Die Rückkehrer treffen auf eine menschliche Zivilisation, die sich grundlegend gewandelt hat. Die Gesellschaft der Zukunft hat das Endstadium des Kommunismus erreicht. Konflikte, Kriege und Klassensysteme gelten als überwundene, historische Phänomene eines vergangenen Zeitalters. Der Roman fokussiert sich auf den Anpassungsprozess der Raumfahrer an diese hochtechnisierte und rationalisierte neue Welt.</p>
<h3 data-path-to-node="7">Thematische Schwerpunkte des Romans</h3>
<p data-path-to-node="8">Der Text gewährt tiefe Einblicke in den damaligen Technikdiskurs und das sozialistische Geschichtsbild:</p>
<ul data-path-to-node="9">
<li>
<p data-path-to-node="9,0,0"><b data-path-to-node="9,0,0" data-index-in-node="0">Technisierung des Alltags:</b> Beschrieben wird eine vollständig automatisierte Lebenswelt. Die Reproduktionsarbeit (Hausarbeit, Kochen) ist obsolet; die Nahrungsaufnahme erfolgt beispielsweise zweckmäßig über „Eiweißnahrungsstangen“, die per Rohrpostsystem in die Wohnungen geliefert werden.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="9,1,0"><b data-path-to-node="9,1,0" data-index-in-node="0">Kybernetik:</b> Der Roman spiegelt die Kybernetik-Euphorie der DDR unter Walter Ulbricht wider. Computernetzwerke und Regelkreise werden als fehlerfreie Instrumente zur Steuerung von Wirtschaft und Gesellschaft dargestellt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="9,2,0"><b data-path-to-node="9,2,0" data-index-in-node="0">Das Konzept des „Neuen Menschen“:</b> Die Figuren der Zukunft haben bürgerliche Emotionen und Verhaltensmuster abgelegt. Gefühle wie Eifersucht oder Besitzdenken werden im Text als primitive „Ur-Instinkte“ beziehungsweise „Fossilien“ der menschlichen Psychologie deklariert und durch reine Rationalität ersetzt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="9,3,0"><b data-path-to-node="9,3,0" data-index-in-node="0">Naturwissenschaftlicher Anspruch:</b> Der Autor integriert gezielt physikalische und astronomische Konzepte (Photonenantrieb, Gravitationsforschung, Relativitätstheorie) in die Handlung, was dem damaligen bildungspolitischen Auftrag der Literatur entsprach.</p>
</li>
</ul>
<h3 data-path-to-node="10">Literaturhistorischer Kontext: Der „Utopische Roman“</h3>
<p data-path-to-node="11">Die Publikation ist explizit als „Utopischer Roman“ deklariert (siehe Titelseite). Dieser Begriff wurde in der DDR dem angloamerikanischen Terminus der „Science-Fiction“ vorgezogen. Während man der westlichen SF oft Dystopie, Eskapismus oder Militarismus vorwarf, definierte der ostdeutsche Literaturbetrieb die Utopie als eine wissenschaftlich fundierte, optimistische Vorausschau auf die gesetzmäßige Entwicklung der Menschheit hin zu einer klassenlosen Gesellschaft.</p>
<h3 data-path-to-node="12">Kontextinformationen zum Autor</h3>
<p data-path-to-node="13"><b data-path-to-node="13" data-index-in-node="0">Eberhardt del’ Antonio (1926–1997)</b> zählte zu den prägendsten und auflagenstärksten Autoren des Genres in der DDR. Nach einer Ausbildung zum Metallarbeiter und Tätigkeiten als technischer Zeichner sowie Ingenieur, brachte er ein ausgeprägtes technisches Verständnis in seine literarische Arbeit ein. Seine Werke zeichnen sich durch eine hohe physikalische Präzision (Hard SF) aus. Mit Romanen wie „Titanus“ und „Heimkehr der Vorfahren“ prägte er das technikoptimistische Zukunftsbild einer ganzen Lesergeneration nachhaltig.</p>
<h3 data-path-to-node="14">Bibliografische Spezifikationen (vorliegendes Exemplar)</h3>
<ul data-path-to-node="15">
<li>
<p data-path-to-node="15,0,0"><b data-path-to-node="15,0,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Heimkehr der Vorfahren</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,1,0"><b data-path-to-node="15,1,0" data-index-in-node="0">Gattung:</b> Utopischer Roman</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,2,0"><b data-path-to-node="15,2,0" data-index-in-node="0">Autor:</b> Eberhardt del’ Antonio</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,3,0"><b data-path-to-node="15,3,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> Verlag Das Neue Berlin, Berlin</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,4,0"><b data-path-to-node="15,4,0" data-index-in-node="0">Auflage:</b> 6. Auflage</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,5,0"><b data-path-to-node="15,5,0" data-index-in-node="0">Erscheinungsjahr:</b> 1972 (Erstausgabe: 1966)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,6,0"><b data-path-to-node="15,6,0" data-index-in-node="0">Lektorat:</b> Ekkehard Redlin</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,7,0"><b data-path-to-node="15,7,0" data-index-in-node="0">Umschlagentwurf:</b> Dieter Müller</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="15,8,0"><b data-path-to-node="15,8,0" data-index-in-node="0">Druck:</b> Offizin Andersen Nexö BT III, Leipzig</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Träum dich ins Winzel-Wunder-Land &#8211; Helga Mondschein</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/traeum-dich-ins-winzel-wunder-land-helga-mondschein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 18:55:14 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/?post_type=product&#038;p=46229</guid>

					<description><![CDATA[<b data-path-to-node="3" data-index-in-node="0">Helga Mondschein: Träum dich ins Winzel-Wunder-Land. Gute-Nacht-Geschichten (1989)</b> Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine Sammlung christlich geprägter Gute-Nacht-Geschichten für Kinder, verfasst von Helga Mondschein und illustriert von Gabine Heinze. Das Buch erschien 1989 in der 1. Auflage im katholischen St. Benno-Verlag Leipzig (DDR). Im Zentrum der didaktischen und eskapistischen Erzählungen steht die daumengroße, menschenähnliche Fantasiefigur „Winzel WUNDER“, die in der Natur und im menschlichen Alltag mit Tieren interagiert. Das Werk vermittelt grundlegende christliche Werte wie die Bewahrung der Schöpfung und das Vertrauen auf Gott. Buchhistorisch ist der Band ein bemerkenswertes Zeugnis der christlichen Nischenliteratur in der späten DDR.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-path-to-node="5">Detaillierte Langbeschreibung</h3>
<h4 data-path-to-node="6">1. Bibliografische Standarddaten</h4>
<ul data-path-to-node="7">
<li>
<p data-path-to-node="7,0,0"><b data-path-to-node="7,0,0" data-index-in-node="0">Autorin:</b> Helga Mondschein</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,1,0"><b data-path-to-node="7,1,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Träum dich ins Winzel-Wunder-Land</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,2,0"><b data-path-to-node="7,2,0" data-index-in-node="0">Untertitel:</b> Gute-Nacht-Geschichten</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,3,0"><b data-path-to-node="7,3,0" data-index-in-node="0">Illustrationen und Einbandgestaltung:</b> Gabine Heinze, Leipzig</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,4,0"><b data-path-to-node="7,4,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> St. Benno-Verlag GmbH Leipzig</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,5,0"><b data-path-to-node="7,5,0" data-index-in-node="0">Erscheinungsjahr:</b> 1989 (1. Auflage)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,6,0"><b data-path-to-node="7,6,0" data-index-in-node="0">Herstellungsdaten:</b> * Reproduktion: Druckerei Neues Deutschland, Berlin</p>
<ul data-path-to-node="7,6,1">
<li>
<p data-path-to-node="7,6,1,0,0">Satz, Druck und buchbinderische Weiterverarbeitung: Druckwerkstätten Stollberg</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,7,0"><b data-path-to-node="7,7,0" data-index-in-node="0">Zulassungen/Genehmigungen:</b> * Kirchliche Druckerlaubnis: Dresden, 3. Juli 1987 (H. J. Weisbender, Generalvikar)</p>
<ul data-path-to-node="7,7,1">
<li>
<p data-path-to-node="7,7,1,0,0">Staatliche Genehmigung (DDR): Lizenznummer 480/167/89; LSV 6450</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,8,0"><b data-path-to-node="7,8,0" data-index-in-node="0">ISBN:</b> 3-7462-0291-4</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,9,0"><b data-path-to-node="7,9,0" data-index-in-node="0">Einband/Format:</b> Hardcover (Pappband)</p>
</li>
<li>Zustand: Sehr gut &#8211; Ecken leicht bestoßen</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="8">2. Inhaltliche Struktur und Aufbau</h4>
<p data-path-to-node="9">Das Buch ist als Vorlese- und Lesebuch für Kinder konzipiert. Es beginnt mit einem programmatischen Vorwort, das explizit eine christliche Heilsbotschaft formuliert („Gott kommt unseren Träumen entgegen“). Der Hauptteil ist in drei thematisch aufeinander aufbauende Sinnabschnitte gegliedert, die jeweils mehrere kurze Geschichten umfassen:</p>
<ul data-path-to-node="10">
<li>
<p data-path-to-node="10,0,0"><b data-path-to-node="10,0,0" data-index-in-node="0">1. Teil: Wo Vögel singen und Igel spazierengehen (S. 9 – 76)</b> Fokus auf die Natur- und Tierwelt. Der Protagonist lernt verschiedene Wald- und Wiesenbewohner kennen. Die Geschichten behandeln den harmonischen, aber auch lehrreichen Umgang mit der Naturrezeption (z. B. Kapitel wie „Ferdi, das Eichhörnchen“, „Das Froschkonzert“, „Umzug im Ameisenvolk“).</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,1,0"><b data-path-to-node="10,1,0" data-index-in-node="0">2. Teil: Wo Menschenkinder zu Hause sind (S. 77 – 154)</b> Übergang in den anthropozentrischen Raum. Die Fantasiefigur interagiert mit der Lebenswelt der (Menschen-)Kinder. Themen sind der familiäre Alltag, das Spiel sowie zwischenmenschliche Beziehungen (z. B. „Sandkastenspiel“, „Besuch beim Schlafengehen“, „Die kleine Oma“).</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,2,0"><b data-path-to-node="10,2,0" data-index-in-node="0">3. Teil: Wo Himmel und Erde zusammenstoßen (S. 155 – 233)</b> Der metaphysisch-spirituelle Teil des Buches. Hier werden alltägliche Erlebnisse stärker mit existenziellen oder transzendenten Fragestellungen verknüpft. (z. B. „Das Wichtigste auf der Welt“, „Besuch am Krankenbett“, „Bei den Funkelsternen“).</p>
</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="11">3. Hauptfiguren und literarisches Motiv</h4>
<p data-path-to-node="12">Der verbindende Protagonist aller Geschichten ist <b data-path-to-node="12" data-index-in-node="50">„Winzel WUNDER“</b>. Er wird beschrieben als ein „kleines Etwas, nicht viel größer als ein Eichenblatt“, das wie ein Menschenjunge aussieht, Kleidung trägt (angezogene Knie, Jäckchen, winzige Stiefel) und sprechen kann. Winzel fungiert als staunender Beobachter und moralischer Vermittler. Zu seinen regelmäßigen Dialogpartnern gehören vermenschlichte Tiere (u. a. die Eule Eulalia Großkopf, das Eichhörnchen Ferdi, die Grille Laura, die Ameise Leontine, die Schnecke Kuni). Die Narrative verzichten auf Antagonisten im klassischen Sinne; Konflikte entstehen zumeist durch Missverständnisse oder natürliche Gegebenheiten, die im Dialog gelöst werden.</p>
<h4 data-path-to-node="13">4. Gestaltung und Typografie</h4>
<p data-path-to-node="14">Das Werk ist im klassischen Hochformat gebunden. Die Textseiten sind im Blocksatz in einer gut lesbaren Serifenschrift gesetzt, die dem Standard des DDR-Buchdrucks jener Zeit entspricht. Die Texte werden regelmäßig durch seitenfüllende oder in den Textfluss integrierte Illustrationen von Gabine Heinze ergänzt. Diese sind in Graustufen (schwarz-weiß/monochrom) gehalten. Der Zeichenstil ist naturalistisch, weich und detailreich, wodurch der ruhige, bedächtige Ton der Gute-Nacht-Geschichten visuell unterstrichen wird.</p>
<h4 data-path-to-node="15">5. Buch- und zeithistorischer Kontext (DDR)</h4>
<p data-path-to-node="16">Das Buch ist ein repräsentatives Artefakt der christlichen Publikationslandschaft in der Deutschen Demokratischen Republik.</p>
<ul data-path-to-node="17">
<li>
<p data-path-to-node="17,0,0"><b data-path-to-node="17,0,0" data-index-in-node="0">Ideologische Einordnung:</b> Im Gegensatz zur staatlich geförderten, oft politisierten Kinderliteratur der DDR bietet dieses Werk eine rein religiös-humanistisch geprägte Wertevermittlung. Es diente als Lektüre innerhalb der kirchlichen Nischengesellschaft.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,1,0"><b data-path-to-node="17,1,0" data-index-in-node="0">Produktionsbedingungen:</b> Die im Impressum dokumentierte Diskrepanz von zwei Jahren zwischen der kirchlichen Druckerlaubnis (Juli 1987) und dem Erscheinen der ersten Auflage (1989) ist ein Beleg für die materialbedingten Verzögerungen (Papiermangel) und die Kontingentierungspolitik der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel der DDR.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,2,0"><b data-path-to-node="17,2,0" data-index-in-node="0">Druckerei-Kuriosum:</b> Bemerkenswert ist die Vergabe der Druckvorlagenherstellung („Reproduktion“) an die Druckerei des „Neuen Deutschland“ in Ost-Berlin. Dies veranschaulicht die Praxis der staatlichen Planwirtschaft, bei der freie Maschinenkapazitäten über ideologische Grenzen hinweg auch für kirchliche Verlage genutzt wurden.</p>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Lied, ein gutes Wort &#8211; Aus fünf Jahrzehnten sozialistischer Lyrik</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/ein-lied-ein-gutes-wort-null/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 10:37:09 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/produkt/ein-lied-ein-gutes-wort-null/</guid>

					<description><![CDATA[Anthologie sozialistischer Lyrik aus fünf Jahrzehnten, herausgegeben von Gerhard Wolf. Die Sammlung dokumentiert Werke vom ersten Zentralen Poetenseminar der FDJ und präsentiert die Vielfalt der DDR-Lyriker der Nachkriegszeit. Ein wichtiges Zeitdokument der kulturellen Förderung in der DDR.

~ illustriert mit Werken von angesehenen Künstlern wie z.B. WERNER KLEMKE, KÄTHE KOLLWITZ usw]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Inhalt</h3>
<p>&#8218;Ein Lied, ein gutes Wort&#8216; ist eine Anthologie aus fünf Jahrzehnten sozialistischer Lyrik, herausgegeben von Gerhard Wolf. Das Werk vereint Gedichte vom ersten Zentralen Poetenseminar der FDJ und präsentiert die lyrische Vielfalt der DDR-Literaturszene der Nachkriegszeit.</p>
<h3>Autor und Herausgeber</h3>
<p>Herausgegeben von Gerhard Wolf (1927–2015), einem bedeutenden DDR-Schriftsteller, Kritiker und Lektor des Mitteldeutschen Verlags. Wolf war ab 1973 Mitglied des PEN-Zentrums der DDR und setzte sich insbesondere in den 1960er Jahren als Förderer der jüngeren DDR-Lyrikergeneration ein.</p>
<h3>Literarischer Kontext</h3>
<p>Das Werk entstand in einer Periode intensiver kultureller Aktivität der FDJ (Freie Deutsche Jugend) und dokumentiert die staatlich geförderte sozialistische Lyrikbewegung. Es trägt zur Rezeptionsgeschichte der DDR-Literatur bei und zeugt von Wolfs Engagement für die Nachwuchsförderung im Literaturbereich.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Preußen &#8211; Legende und Wirklichkeit</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/preussen-null/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 15:56:19 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://shop.ddrbuch.de/produkt/preussen-null/</guid>

					<description><![CDATA[DDR-Geschichtswerk 'Preußen' (Dietz Verlag Berlin, ca. 1985) analysiert Preußens Geschichte dialektisch: progressive vs. reaktionäre Linien, agrarische Produktivkräten und Legendenabbau. Kollektivautoren widerlegen bürgerliche Mythen. Passend zum Wandel der DDR-Preußen-Rezeption seit 1978.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Inhalt</h3>
<p>Das Buch <i>Preußen</i> (Untertitel wahrscheinlich &#8218;Legende und Wirklichkeit&#8216;) ist eine Sammlung historischer Aufsätze zur preußischen Geschichte aus marxistisch-leninistischer Perspektive. Es thematisiert den Dualismus von progressiven und reaktionären Linien in Preußen von 1806 bis 1918, agrarische Entwicklungen und Legenden um Friedrich II., ergänzt durch Beiträge zu Hardenberg und Napoleon.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Mehrere Autoren, darunter Hans-Heinrich Müller (&#8218;Zwischen Beharren und Fortschritt. Zur Entwicklung der agrarischen Produktivkräfte in Preußen&#8216;). Kein einzelner Autor angegeben, typisch für DDR-Geschichtswerke kollektiver Autorschaft.</p>
<h3>Kontext</h3>
<p>Erfahren Sie die DDR-Interpretation Preußens: Von &#8218;reaktionär-militaristisch&#8216; bis zu nuancierten Bildern ab 1978 (vgl. Ingrid Mittenzwei). Dietz Verlag Berlin, SED-Verlag, publizierte ideologiegeprägte Geschichtsdarstellungen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mutanten auf Andromeda &#8211; Klaus Frühauf</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/mutanten-auf-andromeda-klaus-fruehauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 19:57:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Begeben Sie sich mit 'Mutanten auf Andromeda' von Klaus Frühauf auf eine abenteuerliche Reise in ferne Galaxien! Dieser DDR-Science-Fiction-Klassiker entführt Sie in eine Welt voller Mutanten, technologischer Herausforderungen und ethischer Fragen. Die Originalausgabe von 1980, illustriert von Werner Ruhner, ist ein begehrtes Sammlerstück für Liebhaber des Genres und der DDR-Literatur. Tauchen Sie ein in die fantasievolle Welt von Klaus Frühauf und erleben Sie Science-Fiction-Geschichte!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Klaus Frühauf – Mutanten auf Andromeda: Ein Klassiker der DDR-Science-Fiction</h3>
<p>Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von &#8218;Mutanten auf Andromeda&#8216;, einem bemerkenswerten Science-Fiction-Roman des DDR-Autors Klaus Frühauf. Erschienen im Verlag Neues Leben Berlin, entführt dieses Werk Leser in ein spannendes Abenteuer voller technologischer Wunder und ethischer Fragen.</p>
<h3>Inhalt und Handlung</h3>
<p>Der Roman erzählt die Geschichte einer Gruppe von Mutanten, die sich auf eine gefährliche Mission in die Weiten des Andromeda-Nebels begeben. Konfrontiert mit fremden Lebensformen, technologischen Herausforderungen und moralischen Dilemmata, müssen sie ihre Fähigkeiten einsetzen, um zu überleben und ihre Ziele zu erreichen. Frühaufs Werk zeichnet sich durch seine fantasievolle Gestaltung ferner Welten und die tiefgründige Auseinandersetzung mit den Auswirkungen wissenschaftlicher Fortschritte aus.</p>
<h3>Besonderheiten der Ausgabe</h3>
<p>Diese Ausgabe von &#8218;Mutanten auf Andromeda&#8216; ist ein echtes Sammlerstück. Sie wurde im Jahr 1980 im Verlag Neues Leben Berlin veröffentlicht und besticht durch ihre Originalillustrationen von Werner Ruhner. Das Buch ist ein Zeitzeugnis der DDR-Science-Fiction und spiegelt die damalige Sichtweise auf technologischen Fortschritt und die Zukunft der Menschheit wider.</p>
<h3>Der Autor: Klaus Frühauf</h3>
<p>Klaus Frühauf ist ein bedeutender Autor der DDR-Science-Fiction. Seine Werke zeichnen sich durch ihre wissenschaftliche Fundiertheit, ihre fantasievollen Welten und ihre tiefgründige Auseinandersetzung mit ethischen Fragen aus. &#8218;Mutanten auf Andromeda&#8216; ist eines seiner bekanntesten Werke und gilt als Klassiker des Genres.</p>
<h3>Warum dieses Buch ein Muss ist</h3>
<ul>
<li>Ein Klassiker der DDR-Science-Fiction</li>
<li>Spannende und fantasievolle Handlung</li>
<li>Tiefgründige Auseinandersetzung mit ethischen Fragen</li>
<li>Originalausgabe mit Illustrationen von Werner Ruhner</li>
<li>Ein Sammlerstück für Liebhaber der Science-Fiction und der DDR-Literatur</li>
</ul>
<h3>Für Sammler und Science-Fiction-Enthusiasten</h3>
<p>Dieses Buch ist ein Muss für Sammler von Science-Fiction-Literatur, insbesondere für Liebhaber der DDR-Literatur. Es bietet einen einzigartigen Einblick in die Science-Fiction-Szene der DDR und ist ein wertvolles Zeitzeugnis der damaligen Zeit.</p>
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