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	<title>DDR-Belletristik &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Die Heiden von Kummerow &#8211; Ehm Welk</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/die-heiden-von-kummerow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2026 09:24:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ehm Welks DDR-Longseller Die Heiden von Kummerow (Hinstorff, 23. Auflage 1975) erzählt vom Bauernjungen Martin Grambauer und seinem Freund Johannes aus dem Armenhaus im vorpommerschen Dorf Kummerow, kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Pastor, Schule und alte heidnische Bräuche prägen ein halbes Jahr voller Schabernack und Klassenwirklichkeit. Ursprünglich 1937 bei Ullstein erschienen, wurde der Roman in der DDR zu einem der meistgedruckten Bücher überhaupt – mit Einband und Illustration von Eberhard Binder-Staßfurt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Im fiktiven vorpommerschen Dorf Kummerow, kurz vor dem Ersten Weltkrieg: Der Bauernjunge Martin Grambauer und sein Freund Johannes Bärensprung, der uneheliche Sohn aus dem Armenhaus, wachsen zwischen Pastor, Schule und alten heidnischen Bräuchen auf. Erzählt wird ein halbes Jahr voller Schabernack, Freundschaft und Klassenwirklichkeit – von der Heiden-Taufe im eiskalten Mühlbach bis zur Ausweisung des alten Kuhhirten. Ein Dorfroman, der die kleinen Leute gegen Pastor, Graf und Obrigkeit stellt, ohne sie zu Heiligen zu verklären.</p>
<p><b>Autor:</b> Ehm Welk (1884–1966), Journalist und Schriftsteller. 1934 wegen eines offenen Briefs gegen Goebbels verhaftet und kurzzeitig im KZ Oranienburg interniert. Nach 1945 Eintritt in die KPD, vielfach geehrt (Nationalpreis der DDR, Ehrendoktor der Universität Greifswald). Die Heiden von Kummerow erschien ursprünglich 1937 bei Ullstein in Berlin und wurde in der DDR zu einem der meistgedruckten Romane überhaupt.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> Einband und Illustration von Eberhard Binder-Staßfurt, mit dem charakteristischen orangefarbenen Umschlagmotiv.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Diese 23. Auflage erschien 1975 im VEB Hinstorff Verlag Rostock, lizenziert nach der Erstausgabe von 1937. Die DDR-Gesamtauflage des Romans wird auf über eine Million Exemplare geschätzt – ein Buch, das durch zwei politische Systeme wanderte, ohne grundlegend verändert werden zu müssen.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr guter Zustand, keine besonderen Mängel.</p>
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		<title>Zeit der Störche &#8211; von Herbert Otto</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/zeit-der-stoerche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:36:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herbert Ottos Erzählung „Zeit der Störche“ (1966, Aufbau-Verlag) gehört zu den stillen Klassikern der DDR-Prosa. Eine Lehrerin und ein Bohrarbeiter begegnen sich im Wartezug — und sechs Wochen später hat keiner von beiden mehr dieselbe Haut. Otto erzählt keinen Parteiroman, sondern einen lakonischen Liebesroman, tief im DDR-Alltag der frühen 60er Jahre. 1971 verfilmt mit Heidemarie Wenzel und Winfried Glatzeder. Vorliegende 7. Auflage von 1972 mit Produktionsfehler (Kapitel 14 fehlt) — bibliographische Rarität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Susanne Krug, Lehrerin aus Schafstädt, und Christian Smolny, Bohrarbeiter an einem Erdgas-Speicher-Projekt, begegnen sich in einem Wartezug. Aus einer zufälligen Begegnung wird in einer Urlaubswoche im Dorf Krempen eine Liebesgeschichte, die beide verändert. Herbert Ottos Erzählung zeigt zwei Menschen, die lernen, einander zu sehen — und dabei je auf ihre Weise eine Häutung durchmachen. Im Hintergrund wacht Bohrmeister Max Schlosser, der stille Vollender menschlicher Entwicklungen. Der Roman verbindet psychologische Tiefe mit einem genauen Panorama des DDR-Alltags der frühen 60er Jahre: Bohrturm, Genossenschaft, Tanzabend — und die noch offenen Wunden des Krieges.</p>
<p><b>Besonderheit dieser Ausgabe:</b> Durch einen Produktionsfehler fehlen in diesem Exemplar 16 Seiten (Kapitel 14). Ein Teil des Textes aus dem fehlenden Kapitel ist in Kapitel 13 eingewandert. Das Exemplar ist damit eine bibliographische Rarität — ein Druckfehler-Zeuge aus der DDR-Buchproduktion von 1972.</p>
<p><b>Autor:</b> Herbert Otto (1925 Breslau – 2003 Ahrenshoop) zählt zu den bedeutenden Erzählern der DDR-Literatur. Nach Kriegsdienst und sowjetischer Gefangenschaft wurde er freier Schriftsteller in Potsdam. „Zeit der Störche“ (1966) wurde in vierzehn Sprachen übersetzt und 1971 von der DEFA verfilmt (Regie: Siegfried Kühn, mit Heidemarie Wenzel und Winfried Glatzeder). Mit knapp 5,8 Millionen Kinobesuchern gehört der Film zu den erfolgreichsten DEFA-Verfilmungen überhaupt.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Der Roman erschien 1966 im Aufbau-Verlag und ist in den frühen 1960er Jahren angesiedelt. Otto schreibt kein ideologisches Lehrstück, sondern einen psychologischen Liebesroman, der zugleich ein stilles Gesellschaftspanorama ist.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut.</p>
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