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	<title>DDR 1960er &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Zu Besuch bei Meister Nadelöhr &#8211; Trisch / Krumbach / Richter / Meyer-Rey / Schultz-Debowski</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/zu-besuch-bei-meister-nadeloehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 16:34:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Musikalisches Bilderbuch zur DDR-Kinderfernsehsendung „Meister Nadelöhr erzählt“ mit Eckart Friedrichson. VEB Lied der Zeit, Berlin 1964, Erstausgabe. Zehn Lieder zum Nachspielen mit Noten und Klavierbegleitung. Studiofotografien des jungen Thomas Billhardt, farbige Illustrationen von Ingeborg Meyer-Rey (Schöpferin des Bummi) und Rudolf Schultz-Debowski. Texte und Musik von Inge Trisch, Walter Krumbach und Wolfgang Richter – jenem Duo, das auch das Sandmännchen-Lied schrieb. Querformat-Pappband mit Leinenrücken.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> „Zu Besuch bei Meister Nadelöhr“ ist das musikalische Bilderbuch zur gleichnamigen DDR-Kinderfernsehsendung mit Eckart Friedrichson, das 1964 als Erstausgabe beim VEB Lied der Zeit erschien. Auf jeder Doppelseite trifft links eine Schwarzweißfotografie aus dem Studio – eingefasst in die stilisierte Maske einer Röhrenbildschirm-Ecke – auf einen Vollton-Hintergrund in Rot, Türkis, Orange oder Gelb. Rechts steht der Notensatz mit Klavierbegleitung und Akkordsymbolen, dazu eine farbige Illustration. Zehn Lieder versammeln das vollständige Märchenland-Ensemble: das Erkennungslied „Ich komme aus dem Märchenland“, Schnatterinchens Neugier-Apologie, das Pittiplatsch-Selbstlob, Bummis Teddybärchen-Vorstellung, die Schneckenpost, Lieder zu Winter, Weihnachten, Ostern, Zirkus, Wanderschneider-Sommer und Schulanfang.</p>
<p><b>Autorenschaft:</b> Zwischentexte und Bearbeitung: Inge Trisch. Liedtexte: Walter Krumbach, Liesl Richter. Musik: Wolfgang Richter, Nationalpreisträger. Grafische Gestaltung: Ingeborg Meyer-Rey und Rudolf Schultz-Debowski. Fotografie: Thomas Billhardt. Eine außergewöhnliche Künstlerbesetzung, die einen Großteil der frühen DDR-Kinderkultur abdeckt.</p>
<p><b>Bibliographisches:</b> 1. Auflage 1964, Lizenz-Nr. 419-440/386/64. Lithographie Meissner &amp; Buch, Leipzig. Notensatz und Druck VEB Messe- und Musikaliendruck Leipzig (III/18/157). Buchbinderei VEB Leipziger Großbuchbinderei. ES B 9. VB 1,8. EVP 5,20 DM. Querformat-Pappband mit Leinenrücken. Eine zweite Auflage erschien 1965; dieses Exemplar ist die echte Erstausgabe.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Das Buch erscheint genau zu dem Zeitpunkt, an dem das Personal des Märchenlands vollständig versammelt ist: Meister Nadelöhr (seit 1955), Meister Briefmarke (seit 1956), Bummi (seit 1958), Schnatterinchen (seit 1959) und Pittiplatsch (seit Dezember 1961, nach kurzer Verbannung gerade rehabilitiert). Heino Winkler, der Spieler des Meister Briefmarke, stirbt im November 1964. Im selben Jahr erschien zum Tag des Kindes eine Sonderbriefmarke mit Meister Nadelöhr, gestaltet von Werner Klemke. Auch eine bibliographische Besonderheit: Thomas Billhardt, später weltberühmt für seine Vietnam-Reportagen, war hier mit 27 Jahren als junger Studiofotograf beteiligt.</p>
<p><b>Künstlerische Besonderheit:</b> Ingeborg Meyer-Rey hatte 1957 die Titelfigur der Vorschulzeitschrift „Bummi“ geschaffen. In diesem Buch zeichnet sie, sieben Jahre später, „ihren“ Bummi-Bären in ein Buch des Konkurrenzmediums Fernsehen – eines der elegantesten illustratorischen Selbstzitate der DDR-Kinderbuchgeschichte.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Folierung am Einband löst sich teilweise, im Vorsatz Kritzeleien, Ecken etwas berieben. Innenseiten jedoch gut erhalten, Notensätze und Illustrationen sauber, keine Eintragungen im Text.</p>
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		<title>Metall-, Keramik- und Plastspritzen</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/metall-keramik-und-plastspritzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 18:44:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erstausgabe 1963 aus dem VEB Verlag Technik Berlin. Eberhard Kretzschmars Standardwerk zu allen drei thermischen Spritzverfahren in einem Band: Metallspritzen, Keramikspritzen, Plastspritzen. Den Plast-Teil verfasste H. Schwarz, ZIS Halle. 383 Seiten, 323 Abbildungen, 79 Tafeln, blauer Leineneinband. Das Buch dokumentiert eine international vernetzte DDR-Spritztechnikforschung mit Bezügen zu Norton USA, Metco, Lurgi Frankfurt, Max-Planck-Institut Würzburg ebenso wie zu Halle, Pirna, Dresden und Leipzig. Dieses Exemplar trägt den Stempel der Betriebsbücherei VEB Erste Maschinenfabrik Karl-Marx-Stadt (ERMAFA) — ein bemerkenswertes Provenienzmerkmal aus dem sächsischen Maschinenbau.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Eberhard Kretzschmars „Metall-, Keramik- und Plastspritzen“ ist die erste deutschsprachige Vollmonografie zu allen drei thermischen Spritzverfahren in einem Band. Auf 383 Seiten mit 323 Bildern und 79 Tafeln behandelt der Autor systematisch das Metallspritzen, das Spritzen oxydkeramischer Werkstoffe und das Plastspritzen. Den Teil über das Plastspritzen verfasst Hermann Schwarz, ebenfalls vom Zentralinstitut für Schweißtechnik der DDR in Halle (Saale). Das Werk ist Band 38 der Reihe „Technisch-wissenschaftliche Abhandlungen“ des Instituts.</p>
<p><b>Aufbau:</b> Drei Hauptteile gliedern den Stoff. Der Metallspritz-Teil führt von Schoops historischen Patenten über Spritzgeräte, Aufrauhverfahren und Schichteigenschaften bis zur Anwendung in Korrosionsschutz, Verschleißschutz und Verzierung. Der Keramik-Teil behandelt Aluminiumoxyd-, Zirkonoxyd- und Mullitschichten samt einer frühen Beschreibung des Plasmaspritzens mit Temperaturen bis 30.500 Kelvin. Der Plast-Teil dokumentiert die Verarbeitung von PVC-weich, Polyamid, Polyäthylen, Epoxydharzen und Thioplasten, mit ausführlichen Beständigkeitstabellen und Anwendungsbeispielen aus dem mitteldeutschen Industrieraum.</p>
<p><b>Autor:</b> Eberhard Kretzschmar, Ingenieur am Zentralinstitut für Schweißtechnik der DDR (ZIS) in Halle (Saale), war einer der führenden DDR-Spezialisten der thermischen Beschichtungstechnik. Bereits 1957 publizierte er gemeinsam mit H. Georgi die grundlegende Arbeit „Metallspritzwirkungsgrad“. Das Buch von 1963 ist sein Hauptwerk — eine zweite, überarbeitete Auflage erschien später, doch die hier vorliegende Erstausgabe gilt als sammlerisch wertvoller.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erschienen am Beginn der Reformphase des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖSPL), dokumentiert der Band die internationale Anschlussfähigkeit der DDR-Forschung in der frühen Mauerzeit. Kretzschmar zitiert Norton (Worcester), Metco (USA), Société Nouvelle de Métallisation (Paris), Knapsack-Griesheim (BRD), Metallisation Ltd. (Dudley), das Max-Planck-Institut Würzburg ebenso wie Werke aus UdSSR, Polen und ČSSR. Im Zentrum steht das ZIS Halle als Entwicklungsinstitut, eingebunden in ein Forschungsnetz mit dem Heinrich-Beck-Institut Dresden, dem Manfred-von-Ardenne-Institut, dem Institut für Werkstoffe Pirna und dem Institut für Energetik Leipzig.</p>
<p><b>Besonderheit dieses Exemplars:</b> Das vorliegende Buch trägt auf der Innentitelseite den Stempel der Betriebsbücherei VEB Erste Maschinenfabrik Karl-Marx-Stadt (ERMAFA), des traditionsreichen sächsischen Großbetriebs, der Anlagen für die Plast-, Textil- und Papierindustrie fertigte. Damit dokumentiert das Exemplar die direkte Verbindung zwischen Forschung am ZIS Halle und Anwendung im sächsischen Maschinenbau — ein materielles Zeugnis der DDR-Industriegeschichte.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Bibliotheksmarkierungen am Rücken, Stempel im Vorsatz — sonst sehr gut.</p>
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		<title>Fernsehen &#8211; von Walter Conrad &#8211; PASSAT-Bücherei</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/fernsehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2026 11:12:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Walter Conrad, Fernsehen – Passat-Bücherei Band 20, Urania-Verlag Leipzig/Jena 1960, mit Geleitwort von Hans Frühauf, Federzeichnungen von Karlheinz Birkner. Populärwissenschaftliche Einführung von Lunik 3 über die Nipkow-Scheibe bis zu Manfred von Ardenne. Bemerkenswert: Conrads Kapitel zum „Industriellen Fernsehen“ beschreibt 1960 Videotelefon, Banküberwachung und digitales Fernlesen – ein Buch, das die Gegenwart von 2026 unwissentlich umreißt. 1.–50. Tausend, Original-Schutzumschlag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Walter Conrads <i>Fernsehen</i> erschien 1960 als Band 20 der Passat-Bücherei im Urania-Verlag Leipzig/Jena (gemeinsam mit dem Verlag Neues Leben Berlin) in einer Startauflage von 50.000 Exemplaren. Mit einem Geleitwort von Hans Frühauf, Nationalpreisträger und Vizepräsident der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, führt das Bändchen den Leser von Lunik 3 und der Mondrückseite über die Nipkow-Scheibe, den Buchstaben P im Bildraster und die Reductio ad absurdum der mechanischen Bildzerlegung bis zu Manfred von Ardennes vollelektronischem Fernsehsystem von 1931. Reich illustriert mit Federzeichnungen von Karlheinz Birkner.</p>
<p><b>Autor:</b> Walter Conrad (1909–1984) gehörte zu den produktivsten populärwissenschaftlichen Autoren der DDR. Seine Bücher zu Funktechnik, Elektronik und Raumfahrt vermitteln komplexe technische Zusammenhänge mit szenischen Einstiegen und didaktischen Analogien – eine Sprache, die sich ohne Herablassung an den Laien wendet und die noch heute besticht.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Das Buch erscheint in einem Schlüsseljahr: Der Deutsche Fernsehfunk sendet seit vier Jahren ein reguläres Programm, der polytechnische Unterricht ist gerade an den Schulen eingeführt, die Mauer wird ein Jahr später gebaut. Conrad schildert die Vereinbarung über das Richtfunknetz Intervision zwischen UdSSR, DDR, Polen, ČSR, Bulgarien, Rumänien und Ungarn und referiert verschiedene Pläne für transatlantische Bildübertragung – zwei Jahre vor Telstar 1.</p>
<p><b>Besonderheit:</b> In der zweiten Hälfte beschreibt Conrad unter dem Sammelbegriff „Industrielles Fernsehen“ eine fast erschöpfende Liste der Bildtechnologien, die unsere Gegenwart prägen: das Videotelefon der ehemaligen Reichspost, Bankkamera und Unterschriftenprüfung, der „Fernsehpförtner“, Beobachtung in radioaktiven Räumen und auf dem Meeresgrund – bis hin zur Vision, dass der Gang zur wissenschaftlichen Bibliothek überflüssig werde, „dann nämlich, wenn der gesuchte Buchabschnitt oder Zeitschriftenauszug auf dem Bildschirm des ‚Lesers‘ erscheint“. Ein Buch, das die Gegenwart von 2026 unwissentlich exakt umreißt.</p>
<p><b>Ausstattung:</b> Schmalformat-Hardcover mit Original-Schutzumschlag von H. und R. Weber, Leipzig (collagehaft-moderne Bildsprache: Mond, Antennenmast, Hausarchitektur mit eingelassenen Bildschirm-Vignetten in Komplementärfarben). Federzeichnungen im Inneren von Karlheinz Birkner, Leipzig. Lizenz-Nr. 212-475/37/60. Satz und Druck im VEB Messe- und Musikaliendruck Leipzig, Buchbinderei Wild und Laue.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Oben leicht angestoßen, normale altersbedingte Papierbräunung, feste Bindung. Schutzumschlag erhalten.</p>
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