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	<title>Berufsausbildung DDR &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Fachkunde Kraftfahrzeugschlosser DDR 1962</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/fachkunde-kraftfahrzeugschlosser-autorenkollektiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 12:39:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Fachkunde Kraftfahrzeugschlosser“ ist ein Lehrbuch des VEB Verlag Technik, Berlin 1962, verfasst von einem Autorenkollektiv. Auf 752 Seiten mit 784 Abbildungen führt es Lehrlinge und Facharbeiter durch Fahrwerk, Rahmen, Federung, Lenkung, Bereifung, Triebwerk und Verbrennung. Es ist eine starke Überarbeitung des Lehrbuches von E. Dähn und erschien in der Reihe „Lehrbücher für die Berufsausbildung“. Der Fachteil ist nüchtern, der ideologische Rahmen mit Planzahlen und Systemvergleich steht an den Kapitelrändern. Heute ist es eine Quelle für Pfleger von Trabant, Wartburg und Robur und ein Zeitdokument der Berufsausbildung. Zustand gut, Ecken und Kanten etwas berieben, innen tadellos, mit Beilage.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Das Lehrbuch führt Lehrlinge und Facharbeiter durch das ganze Fahrzeug. Es beginnt mit Fahrzeugarten, Bauelementen, Standardisierung und Montage, behandelt dann Fahrwerk, Rahmen, Federung, Lenkung und Bereifung und geht weiter zu Triebwerk, Verbrennung und Motorteilen. Am Ende stehen das Prüfen und die Betriebsstoffe. Die Kapitel folgen einem festen Muster: Aufgabe, Bauteile, Berechnung, Wartung und Instandsetzung, zum Schluss Kontrollfragen im Imperativ („Erläutere“, „Begründe“). Das Buch hat 784 Abbildungen, vor allem Strichzeichnungen und Fließschemata, dazu Fotoserien wie die Montage der Vorderachse (S. 126 f.).</p>
<p><b>Autor:</b> Verfasser ist laut Titel ein Autorenkollektiv. Das Impressum nennt neun Bearbeiter, darunter Folkmar Kinzer, Eberhard Klimmer und Hans Schönersted, und eine Redaktion aus Folkmar Kinzer, Kurt Lemmer und Karl-Heinz Schulze. Es ist eine starke Überarbeitung des Lehrbuches „Fachkunde Kraftfahrzeugschlosser und Kraftfahrzeughandwerker“ von E. Dähn. Einbandgestaltung: Werner Fahr.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Das Buch erschien 1962 im VEB Verlag Technik, Redaktionsschluss war der 31. August 1961. Es gehört zur Reihe „Lehrbücher für die Berufsausbildung“. Das Vorwort stützt die Neubearbeitung auf die Beschlüsse des III. Berufspädagogischen Kongresses. Der ideologische Rahmen sitzt an den Rändern: in der Einleitung, am Anfang einzelner Kapitel und in Einschüben mit Planzahlen. Dazwischen liegen oft viele Seiten reiner Fachteil ohne jede Wertung. Zwischen den Zeilen steht der Mangel. Gummifedern sparen „Importe für hochwertigen Federstahl“, und das Regenerieren von Teilen wird empfohlen, statt sie zu verschrotten. Auflagenhöhe und Verwendung im Lehrplan sind nicht belegt.</p>
<p><b>Was dieses Buch heute interessant macht:</b> Als Anleitung für heutige Fahrzeuge taugt es nicht mehr. Kp, PS, Magnetzünder und Hebelstoßdämpfer sind überholt. Die Grundlagen von Rahmen, Federung, Verbrennung und Klopfen gelten dagegen unverändert und sind gut erklärt. Wer einen Trabant, Wartburg oder Robur pflegt, findet hier den Stand der Werkstattpraxis um 1960, und das Buch nennt diese Fahrzeuge ausdrücklich. Dazu kommt der Blick des Historikers. Das Buch räumt offen ein, dass die Theorie der Stoßdämpfung „noch nicht umfassend geklärt“ sei (S. 93), und behauptet auf S. 44, die „Wandlungen der Mode in der Formgebung“ hätten in der sozialistischen Wirtschaft „keine Bedeutung“. Bei den Vorhersagen zu Kreiskolbenmotor, Gasturbine und Kernantrieb ist vieles nicht eingetreten, Scheibenbremse und Elektroantrieb dagegen schon. Ein Lesebuch ist es nicht, aber ein gutes Blätterbuch.</p>
<p><b>Hinweis zur Auswertung:</b> Für diese Beschreibung wurden die Einleitung und die Kapitel zu Fahrwerk, Rahmen, Federung, Lenkung, Bereifung, Triebwerk und Verbrennung gelesen (etwa S. 15 bis 375) sowie zwei Seiten aus Kapitel 53. Die übrigen Teile, etwa Kraftübertragung, Bremsen und elektrische Anlage, sind hier nicht bewertet.</p>
<p><b>Ausgabe:</b> VEB Verlag Technik, Berlin 1962. 752 Seiten, Pappband mit Leinenrücken, farbig bedruckter Einband mit blau getöntem Foto, ohne Schutzumschlag. Bestell-Nr. 44 167, Lizenz VLN 201, Dg. Nr. 370/218/62. Satz und Druck: VEB Berliner Druckhaus. Mit Beilage.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Gut. Ecken und Kanten sind etwas berieben, innen ist das Buch tadellos. Eine Beilage liegt bei.</p>
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		<title>Lehrbuch für den Berufskraftfahrer &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/lehrbuch-fuer-den-berufskraftfahrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 19:57:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Staatlich verbindliches Ausbildungslehrbuch für den DDR-Berufskraftfahrer, erschienen beim VEB-Verlag transpress in fünfter Auflage (Druckjahr Oktober 1980). Auf 321 Seiten behandeln Dipl.-Ing. Helmut Ehlers, Ing. Hans-Joachim Mateka und Gewerbeoberlehrer Karl-Heinz Wilhelm alle Bereiche der Fahrzeug- und Motorenkunde: Fahrwerk, Verbrennungsmotor, Kraftübertragung, elektrische Anlage, Störungssuche und Kraftstoffverbrauch. Durchgängig mit konkreten DDR-Fahrzeugen als Beispielen: Wartburg-Zweitaktmotor, IFA W50, S 4000-1 mit Dieselmotor EM 1-29, H 6 aus dem VEB Kraftfahrzeugwerk Werdau. Mit 13 Schaltskizzen, Normblatt TGL 5595 und Kleinbezeichnungen für Kraftfahrzeuge im Anhang. Ein Primärdokument der DDR-Fahrzeugindustrie und Berufsausbildung um 1970 — und Zeugnis der planwirtschaftlichen Lehrbuchtradition.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Umfassendes Ausbildungslehrbuch für den DDR-Berufskraftfahrer in sieben Kapiteln. Das erste Kapitel führt in die Geschichte des Kraftfahrzeugs ein: von Cugnots Dampfwagen 1770 über das englische Red Flag Law, das Dampfkraftwagen ein halbes Jahrhundert lang auf vier Stundenkilometer drosselte, über die Eisenbahnlobby des 19. Jahrhunderts bis zur Motorisierung der DDR in den 1960er Jahren. Kapitel zwei behandelt das Fahrwerk: Rahmentypen (Kasten-, Mittel-, X-Rahmen), Federung, Starr- und Pendelachsen, Bereifung, Bremsen einschließlich Druckluft-Zweikreisbremse, automatische Anhängerbremse und Wirbelstrombremse sowie Lenkung mit Lenkhilfe. Kapitel drei erklärt den Verbrennungsmotor: Viertakt-Otto und Viertakt-Diesel im Vergleich, Schmierung, Kühlung (Luft- und Wasserkühlung, Thermostat, Thermosyphon), Vergaser und Kraftstoffeinspritzung. Kapitel vier behandelt die Kraftübertragung: Einscheiben- und Zweischeibenkupplung, synchronisiertes Wechselgetriebe mit Klemmrollenfreilauf, Gelenkwelle und Ausgleichgetriebe. Kapitel fünf deckt die elektrische Anlage ab: Batterien, Gleichstromlichtmaschine mit IKA-Regler, Schraubtrieb- und Schubtriebanlasser, Batterie- und Magnetzündung, Beleuchtungs- und Signalanlage, Scheibenwaschanlage. Kapitel sechs liefert ein systematisches Schema zur Störungssuche an allen Fahrzeugbaugruppen. Das siebte Kapitel schließt mit der Physik des Fahrens: Rollwiderstand nach sieben Fahrbahnkategorien (Asphalt bis Sandboden, Faktor 30 zwischen den Extremen), Luftwiderstand, Steigungswiderstand, Leistungsbedarf, Kraftstoff-Normverbrauch und spezifischer Dieselverbrauch mit Übungsaufgaben. Im Anhang: Leitungs-Farbkennzeichnung nach TGL 5595, Kleinbezeichnungen für Kraftfahrzeuge, 13 Schaltskizzen.</p>
<p><b>Autoren:</b> Dipl.-Ing. Helmut Ehlers schreibt Fahrwerk und Elektrische Anlage, Ing. Hans-Joachim Mateka Motor und Kraftübertragung, Gewerbeoberlehrer Dipl.-Ing. Ök. Karl-Heinz Wilhelm Einführung und das Schlusskapitel zu Leistung und Verbrauch. Die drei akademischen Grade spiegeln die Ordnung der DDR-Ingenieursausbildung: ingenieurswissenschaftliche Theorie, werkstattnahe Praxis und ökonomisch-pädagogische Einordnung.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Der Berufskraftfahrer wurde 1967 als eigenständiger DDR-Ausbildungsberuf eingerichtet, ausschließlich im Rahmen der Erwachsenenqualifizierung und mit vollwertigem Facharbeiterzeugnis. Das Lehrbuch erschien erstmals 1970 und erlebte mindestens fünf Auflagen; das vorliegende Exemplar stammt aus dem Druckjahr Oktober 1980. Als Beispielfahrzeuge dienen durchgängig konkrete DDR-Produkte: Wartburg-Zweitaktmotor, IFA-LKW S 4000-1 mit Dieselmotor EM 1-29, IFA W50 und der ältere H 6 aus dem VEB Kraftfahrzeugwerk Werdau. Die Normierung nach TGL 5595 verweist explizit auf die westdeutsche DIN 72 551 als Vorlage. Das Buch ist damit nicht nur Ausbildungsmedium, sondern ein detailliertes Inventar der DDR-Fahrzeugindustrie um 1970. Von der Staatlichen Plankommission als verbindliches Pflichtlehrbuch für die Ausbildung von Facharbeitern für Verkehrsberufe erklärt.</p>
<p><b>Verlag:</b> transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin. 5. Auflage 1970 (Druck 10/80). Lizenz-Nr. VLN 463. Druckgenehmigung-Nr. 925/74/70. Druckerei der Wertpapiere, Halle (Saale).</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> gut. Einband etwas fleckig – siehe Foto.</p>
<p><b>Format:</b> ca. 321 Seiten + Anhang (3 Anlagen, 13 Schaltskizzen) · Hardcover · transpress 1970 (Druck 10/80) · ddrbuch.de</p>
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