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	<title>Aufbau-Verlag &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Flaggen auf den Türmen &#8211; A.S. Makarenko</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/flaggen-auf-den-tuermen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 08:55:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anton Makarenkos Erziehungsroman „Flaggen auf den Türmen“ über die sowjetische Dserschinskij-Kommune, Aufbau-Verlag Berlin 1953, übersetzt von Erich Salewski. Schildert den Weg verwahrloster Jugendlicher über Arbeit und Kollektiv in ein geordnetes Leben. Leinenband, sehr guter Zustand, mit Besitzvermerk im Vorsatz. Klassiker der sowjetischen Pädagogik, in der DDR Pflichtlektüre der Erziehungswissenschaft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Anton Makarenkos Roman schildert das Leben in der sowjetischen Dserschinskij-Kommune, einer Arbeitskolonie für verwahrloste und straffällig gewordene Jugendliche, die Makarenko selbst leitete. Im Mittelpunkt stehen junge Menschen wie der Schuhputzer Wanja und der Trickbetrüger Igor, die aus der Verwahrlosung der frühen Sowjetzeit über Arbeit und Kollektiv in ein geordnetes Leben finden. Der Band enthält neben dem Roman ein Stenogramm von Makarenkos Ausführungen im Leningrader Kirow-Kulturpalast, einen offenen Brief an den Kritiker F. Lewin sowie ein Schreiben der Zöglinge der Gorki-Kolonie und der Dserschinskij-Kommune an die Literaturnaja Gaseta.</p>
<p><b>Autor:</b> Anton Semjonowitsch Makarenko (1888–1939) war sowjetischer Pädagoge und Schriftsteller. Er leitete in den 1920er und 1930er Jahren die Gorki-Kolonie und die Dserschinskij-Kommune, zwei Einrichtungen für verwahrloste Jugendliche, und entwickelte daraus eine eigene Theorie der Kollektiverziehung. Im Roman tritt er selbst als Figur des Kolonieleiters Alexej Stepanowitsch Sacharow auf.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Das Original erschien 1938 unter dem Titel „Flagi na baschnjach“. Die vorliegende deutsche Ausgabe wurde 1953 vom Aufbau-Verlag Berlin herausgebracht, übersetzt von Erich Salewski. Makarenko galt in der DDR-Pädagogik als zentrale Referenz für die sozialistische Kollektiverziehung.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr guter Zustand. Leineneinband mit brauner Kopf-Vignette, keine besonderen Erhaltungsmängel. Im Vorsatz findet sich ein handschriftlicher Besitzvermerk mit Datum.</p>
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		<title>Der Laden (Band 1) Erwin Strittmatter</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/der-laden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 12:22:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Erwin Strittmatters spätes Hauptwerk: der erste Band der Laden-Trilogie, erschienen 1983 im Aufbau-Verlag, 4. Auflage 1985. Ein niederlausitzischer Bäcker- und Kolonialwarenladen 1919 als Tautropfen-Welt-Theater – episodisch, dialektreich, politisch in den Nebensätzen. Gewidmet dem Aufbau-Lektor Günter Caspar. Sehr gutes Exemplar ohne Schutzumschlag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Erwin Strittmatters Roman <i>Der Laden</i> (1983) eröffnet die gleichnamige Romantrilogie mit dem Einzug der Familie Matt in das niederlausitzische Heidedorf Bossdom am 15. Juni 1919. Im Mittelpunkt steht der Junge Esau Matt, Sohn eines Bäckers und Kolonialwarenladen-Betreibers, dessen Kindheitsblick und der Rückblick des späteren Schriftstellers sich auf jeder Seite überlagern. Das Buch hat keine durchgehende Handlung; es häuft Szenen und Figuren an – die sorbenstämmige Mutter als eigentliche Unternehmerin, die »Amerikanische« Großtante Dorothea mit acht Atlantiküberfahrten im Gepäck, Großtante Maika die Hexe, den jähzornigen Vater, die Knappwaren-Verteiler als Miniaturparlament der Weimarer Republik. Strittmatter nennt es selbst sein »kleines Tautropfen-Welt-Theater«.</p>
<p><b>Autor:</b> Erwin Strittmatter (1912–1994), sorbisch-deutscher Herkunft, gehört zu den bedeutendsten Erzählern der DDR-Literatur. <i>Der Laden</i> ist sein spätes Hauptwerk, das er mit 71 Jahren veröffentlichte. Die Trilogie (1983, 1987, 1992) wurde 1998 vom ZDF verfilmt (Drehbuch: Ulrich Plenzdorf, Adolf-Grimme-Preis 1999).</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Erschienen 1983 im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, gewidmet dem Lektor Günter Caspar, der das Lektorat Zeitgenössische deutsche Literatur des Verlags über Jahrzehnte prägte. Das vorliegende Exemplar ist die 4. Auflage von 1985 – noch vor Erscheinen des zweiten Bandes, als der Roman allein stand. Lizenznummer: 301. 120/315/85.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut. Kaum Gebrauchsspuren. Ohne Papierschutzumschlag.</p>
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		<title>Zeit der Störche &#8211; von Herbert Otto</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/zeit-der-stoerche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 13:36:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Herbert Ottos Erzählung „Zeit der Störche“ (1966, Aufbau-Verlag) gehört zu den stillen Klassikern der DDR-Prosa. Eine Lehrerin und ein Bohrarbeiter begegnen sich im Wartezug — und sechs Wochen später hat keiner von beiden mehr dieselbe Haut. Otto erzählt keinen Parteiroman, sondern einen lakonischen Liebesroman, tief im DDR-Alltag der frühen 60er Jahre. 1971 verfilmt mit Heidemarie Wenzel und Winfried Glatzeder. Vorliegende 7. Auflage von 1972 mit Produktionsfehler (Kapitel 14 fehlt) — bibliographische Rarität.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Susanne Krug, Lehrerin aus Schafstädt, und Christian Smolny, Bohrarbeiter an einem Erdgas-Speicher-Projekt, begegnen sich in einem Wartezug. Aus einer zufälligen Begegnung wird in einer Urlaubswoche im Dorf Krempen eine Liebesgeschichte, die beide verändert. Herbert Ottos Erzählung zeigt zwei Menschen, die lernen, einander zu sehen — und dabei je auf ihre Weise eine Häutung durchmachen. Im Hintergrund wacht Bohrmeister Max Schlosser, der stille Vollender menschlicher Entwicklungen. Der Roman verbindet psychologische Tiefe mit einem genauen Panorama des DDR-Alltags der frühen 60er Jahre: Bohrturm, Genossenschaft, Tanzabend — und die noch offenen Wunden des Krieges.</p>
<p><b>Besonderheit dieser Ausgabe:</b> Durch einen Produktionsfehler fehlen in diesem Exemplar 16 Seiten (Kapitel 14). Ein Teil des Textes aus dem fehlenden Kapitel ist in Kapitel 13 eingewandert. Das Exemplar ist damit eine bibliographische Rarität — ein Druckfehler-Zeuge aus der DDR-Buchproduktion von 1972.</p>
<p><b>Autor:</b> Herbert Otto (1925 Breslau – 2003 Ahrenshoop) zählt zu den bedeutenden Erzählern der DDR-Literatur. Nach Kriegsdienst und sowjetischer Gefangenschaft wurde er freier Schriftsteller in Potsdam. „Zeit der Störche“ (1966) wurde in vierzehn Sprachen übersetzt und 1971 von der DEFA verfilmt (Regie: Siegfried Kühn, mit Heidemarie Wenzel und Winfried Glatzeder). Mit knapp 5,8 Millionen Kinobesuchern gehört der Film zu den erfolgreichsten DEFA-Verfilmungen überhaupt.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Der Roman erschien 1966 im Aufbau-Verlag und ist in den frühen 1960er Jahren angesiedelt. Otto schreibt kein ideologisches Lehrstück, sondern einen psychologischen Liebesroman, der zugleich ein stilles Gesellschaftspanorama ist.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut.</p>
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		<title>Kein Ort. Nirgends &#8211; von Christa Wolf</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/kein-ort-nirgends/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 06:19:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Christa Wolfs Erzählung von 1979 inszeniert ein fiktives Treffen zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode — eine Begegnung, die nie stattfand und die Wolf offen als „erwünschte Legende“ bezeichnet. In einer Teegesellschaft am Rhein und auf einem kurzen Abendspaziergang entfaltet sie eine Doppelstudie zweier Außenseiter, die einander erkennen, ohne sich retten zu können. Die 1. Auflage 1979 im Aufbau-Verlag erschien im selben Jahr wie das Manuskript und ist das bibliophil interessanteste Dokument dieses Textes — entstanden unmittelbar nach Wolfs Parteistrafe im Gefolge der Biermann-Ausbürgerung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Inhalt:</b> Christa Wolfs Erzählung inszeniert ein fiktives Treffen zwischen Heinrich von Kleist und Karoline von Günderrode an einem Junitag 1804 in Winkel am Rhein. Die Begegnung hat nie stattgefunden — Wolf nennt sie offen eine „erwünschte Legende“. Was sie in diesem erfundenen Nachmittag entfaltet, ist eine Doppelstudie zweier Außenseiter: Kleist, gerade aus psychiatrischer Behandlung entlassen, das Guiscard-Manuskript verbrannt, auf der Suche nach einem Ort, an dem er sein kann, was er ist. Günderrode, Stiftsdame und Dichterin unter dem Pseudonym Tian, die einen Dolch im Pompadour trägt und ihren eigenen Tod mit erschreckender Nüchternheit eingeplant hat. In einer Teegesellschaft mit Brentanos, Savigny und Esenbecks bewegen sich beide am Rand — und finden auf einem kurzen Abendspaziergang das einzige Gespräch, das je zwischen ihnen möglich gewesen wäre.</p>
<p><b>Autorin:</b> Christa Wolf (1929–2011) gehört zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen der DDR. Nach dem Durchbruch mit <i>Der geteilte Himmel</i> (1963) und <i>Nachdenken über Christa T.</i> (1968) markiert <i>Kein Ort. Nirgends</i> den Übergang zu ihrem mythisch-historischen Schreiben, das in <i>Kassandra</i> (1983) und <i>Medea. Stimmen</i> (1996) fortgesetzt wird. Wolf war Mitunterzeichnerin des Biermann-Protests von 1976 und erhielt dafür eine Parteistrafe. Das vorliegende Buch erschien 1979 — in unmittelbarer Nähe zu diesem biographischen Einschnitt.</p>
<p><b>Historischer Kontext:</b> Die 1. Auflage erschien 1979 im Aufbau-Verlag Berlin und Weimar, drei Jahre nach der Ausbürgerung Wolf Biermanns und in einem kulturpolitischen Klima, in dem zahlreiche DDR-Schriftsteller das Land verließen. Wolf wählte die historische Maskerade als literarisches Verfahren, um das Unsagbare sagbar zu machen. Die vorliegende Erstausgabe erschien im selben Jahr wie das Manuskript entstand und ist damit das nächste erhältliche Dokument zur Entstehungssituation des Textes.</p>
<p><b>Erhaltungszustand:</b> Sehr gut. Kaum Gebrauchsspuren.</p>
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