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	<title>Antifaschismus &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Viel Troppen machen e Wasser &#8211; Manfred Blechschmidt – Dorfgeschichten in erzgebirgischer Mundart</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/viel-troppen-machen-e-wasser-manfred-blechschmidt-dorfgeschichten-in-erzgebirgischer-mundart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 11:09:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<b data-path-to-node="11" data-index-in-node="0">Manfred Blechschmidt: Viel Troppen machen e Wasser (1960)</b> Ein Band mit Dorfgeschichten in erzgebirgischer Mundart aus dem VEB Friedrich Hofmeister Musikverlag. Manfred Blechschmidt bricht in diesem Werk mit der traditionellen Heimatromantik und nutzt den Dialekt für sozialkritische Milieustudien. Die Erzählungen thematisieren die Armut der Arbeiterklasse in der Weimarer Republik, den dörflichen Widerstand gegen den aufkommenden Faschismus sowie den Aufbau der sozialistischen Landwirtschaft nach 1945. Ein wichtiges Zeitdokument der frühen DDR-Regionalliteratur.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="2"><b data-path-to-node="2" data-index-in-node="0">Manfred Blechschmidt: Viel Troppen machen e Wasser – Dorfgeschichten in erzgebirgischer Mundart</b></p>
<p data-path-to-node="3">Der 1960 im VEB Friedrich Hofmeister Musikverlag erschienene Band „Viel Troppen machen e Wasser“ von Manfred Blechschmidt vereint erzgebirgische Mundart mit der kulturpolitischen Ausrichtung der frühen DDR-Literatur. Entgegen der optischen Erwartung eines klassischen, heimatromantischen Buches liefert Blechschmidt hier präzise, sozialkritische Milieustudien der arbeitenden und bäuerlichen Bevölkerung.</p>
<p data-path-to-node="4"><b data-path-to-node="4" data-index-in-node="0">Inhaltliche Schwerpunkte</b> Das Werk nutzt den regionalen Dialekt als authentische Sprache der Arbeiterklasse und beleuchtet die harten Lebensrealitäten vor und nach 1945. Die enthaltenen Erzählungen spannen einen chronologischen und thematischen Bogen:</p>
<ul data-path-to-node="5">
<li>
<p data-path-to-node="5,0,0"><b data-path-to-node="5,0,0" data-index-in-node="0">Soziale Not in der Weimarer Republik:</b> Geschichten wie <i data-path-to-node="5,0,0" data-index-in-node="54">„Wie ich of&#8217;n Ritterschgrüner Weihnachtsbaarg war“</i> oder <i data-path-to-node="5,0,0" data-index-in-node="110">„E Roller vun dr schwarzen Kuh“</i> thematisieren die extreme Armut, physische Entbehrungen und den allgegenwärtigen Klassenunterschied zwischen Arbeitern und wohlhabenden Bauern.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,1,0"><b data-path-to-node="5,1,0" data-index-in-node="0">Politischer Widerstand:</b> In Texten wie <i data-path-to-node="5,1,0" data-index-in-node="38">„Blut kontra Braun“</i> und <i data-path-to-node="5,1,0" data-index-in-node="62">„Waagn enn Tippel blauer Millich“</i> wird der aufkommende Faschismus der 1930er Jahre, die institutionelle Benachteiligung von Arbeiterkindern im Schulsystem sowie der organisierte Widerstand der KPD-Anhänger auf dem Land porträtiert.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="5,2,0"><b data-path-to-node="5,2,0" data-index-in-node="0">Aufbau der sozialistischen Gesellschaft:</b> Im weiteren Verlauf widmet sich der Band dem landwirtschaftlichen Neuaufbau (LPG-Gründungen) und neuen gesellschaftlichen Errungenschaften, wie den ersten FDGB-Urlaubsfahrten einfacher Arbeiter (<i data-path-to-node="5,2,0" data-index-in-node="236">„E Tragkorbheierle larnt Urlaub machen“</i>).</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="6"><b data-path-to-node="6" data-index-in-node="0">Literaturwissenschaftliche Einordnung</b> Der Band ist ein exemplarisches Belegexemplar für die Transformation der ostdeutschen Heimatliteratur. Der Autor bricht mit der traditionellen Idylle und nutzt die Mundart gezielt zur Darstellung von Klassenkampf und antifaschistischem Widerstand.</p>
<p data-path-to-node="7"><b data-path-to-node="7" data-index-in-node="0">Bibliographische Angaben</b></p>
<ul data-path-to-node="8">
<li>
<p data-path-to-node="8,0,0"><b data-path-to-node="8,0,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Viel Troppen machen e Wasser (Dorfgeschichten in erzgebirgischer Mundart)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,1,0"><b data-path-to-node="8,1,0" data-index-in-node="0">Autor:</b> Manfred Blechschmidt</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,2,0"><b data-path-to-node="8,2,0" data-index-in-node="0">Illustrationen:</b> Günter Blochberger</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,3,0"><b data-path-to-node="8,3,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> VEB Friedrich Hofmeister Musikverlag Leipzig</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,4,0"><b data-path-to-node="8,4,0" data-index-in-node="0">Reihe:</b> Aus deutschen Landschaften</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,5,0"><b data-path-to-node="8,5,0" data-index-in-node="0">Erscheinungsjahr:</b> 1960</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,6,0"><b data-path-to-node="8,6,0" data-index-in-node="0">Druck:</b> Druckhaus Aufwärts, Leipzig</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,7,0"><b data-path-to-node="8,7,0" data-index-in-node="0">Lizenz-Nr.:</b> 484-250/866/60</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="8,8,0"><b data-path-to-node="8,8,0" data-index-in-node="0">Bestell-Nr.:</b> 9657</p>
</li>
</ul>
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		<title>Kriegstagebücher &#8211; Konstantin Simonow</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/kriegstagebuecher-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 06:44:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Konstantin Simonows „Kriegstagebücher", als Reclam-Heft 896 in zweiter Auflage 1985 erschienen, sind kein Tagebuch im engeren Sinn — sondern ein über vier Jahrzehnte fortgesetzter Dialog des Autors mit seinen Frontnotizen, mit öffentlichen Selbstkorrekturen und mit Briefen von Überlebenden, die ihm nach Zeitschriftenabdrucken schreiben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein hellbraunes Reclam-Heft mit schwarzem Druck, Garamond-Antiqua, gesetzt im Grafischen Großbetrieb Völkerfreundschaft Dresden, Bestellnummer 661 0015 — die zweite Auflage von 1985 fiel ins große Gedenkjahr zum vierzigsten Jahrestag der Kapitulation. Was sie enthält, ist eine der ungewöhnlichsten Tagebuch-Editionen, die in der DDR als Massendruck erschienen.</p>
<p>Konstantin Simonow, Frontkorrespondent der <em>Krasnaja Swesda</em>, hatte seine Notizen aus vier Kriegsjahren über Jahrzehnte überarbeitet, durch öffentliche Selbstkorrekturen ergänzt und mit Briefen von Überlebenden verschnitten, die ihm nach Zeitschriftenveröffentlichungen geschrieben hatten. So entstand kein Tagebuch im engeren Sinn, sondern ein dreischichtiger Text: unmittelbare Frontnotiz, Selbstkorrektur Jahrzehnte später, Originalstimmen von Mitbeteiligten. Das Fahrermädchen Pascha vom Siwasch wird Jahre später als Praskowja Anoschtschenko wiedergefunden und schreibt ihre Lebensgeschichte. Ein Veteran aus dem Kursker Bogen 1943 meldet sich Jahrzehnte später aus der Region Primorje — und Simonow notiert, er habe ihn damals einen Buchstaben falsch geschrieben, der Veteran wiederum ihn vom Oberstleutnant zum Hauptmann degradiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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