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	<title>1989 &#8211; shop.ddrbuch.de</title>
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	<description>Unser DDR-Buch An- und Verkauf</description>
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		<title>Atlas für die 4. und 5. Klasse !!SAMMLERRARITÄT!!</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/atlas-fuer-die-4-und-5-klasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mondsichellicht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 18:32:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Entdecken Sie den originalen "Atlas für die 4. und 5. Klasse" aus der DDR, herausgegeben 1989 vom renommierten VEB Hermann Haack Gotha. Als offizielles Schulbuch des Ministeriums für Volksbildung bietet er detailreiche Karten der DDR, ihrer Wirtschaftszweige und eine einzigartige Perspektive auf die Comecon-Länder. Dieses historische Zeitdokument gewährt tiefe Einblicke in das Bildungssystem und die Weltanschauung der späten Deutschen Demokratischen Republik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Atlas für die 4. und 5. Klasse – Ein kartographisches Zeugnis der späten DDR</h3>
<p>Tauchen Sie ein in die Geographie- und Zeitgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik mit diesem originalen „Atlas für die 4. und 5. Klasse“ aus dem renommierten <b>VEB Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt Gotha</b>. Als Schulbuch vom Ministerium für Volksbildung der DDR offiziell bestätigt, bietet diese Ausgabe von 1989 einen einzigartigen Einblick in die Weltanschauung und das Bildungssystem eines untergegangenen Staates – und das nur wenige Monate vor dem Fall der Mauer.</p>
<h3>Die Ära Haack: Qualität aus Gotha</h3>
<p>Der VEB Hermann Haack in Gotha war das kartographische Flaggschiff der DDR, international bekannt für seine präzisen, detailreichen und qualitativ hochwertigen Kartenwerke. Als Nachfolger des legendären Verlags Justus Perthes führte Haack die Tradition deutscher Kartographie mit sozialistischem Anspruch fort. Dieser Atlas ist ein exzellentes Beispiel für die technische und gestalterische Kompetenz des Verlags, dessen Produkte in jedem Klassenzimmer der DDR zu finden waren.</p>
<h3>Ein Fenster zur DDR: Inhalt und Didaktik</h3>
<p>Der Atlas konzentriert sich primär auf die <b>Deutsche Demokratische Republik</b> selbst. Er präsentiert detaillierte Karten zu den Bezirken, zur Oberflächengestalt, Industrie, Landwirtschaft, Bevölkerungsdichte und Verkehr. Besondere Kapitel widmen sich Schlüsselregionen wie der Hauptstadt Berlin, dem Harz, den Industriegebieten Leipzig-Halle-Dessau oder dem Niederlausitzer Braunkohlengebiet mit seiner Landschaftsveränderung um Senftenberg – Themen, die für die Wirtschaft und das Selbstverständnis der DDR von zentraler Bedeutung waren. Die didaktisch aufbereiteten Einführungen „Vom Bild zum Plan“ oder „Vom Bild zum Kartenzeichen“ vermittelten grundlegende kartographische Fähigkeiten.</p>
<h3>Geographie im Kalten Krieg: Die Welt aus ostdeutscher Perspektive</h3>
<p>Über die DDR hinaus bietet der Atlas eine Perspektive auf die Welt, die tief im Kalten Krieg verankert ist. Ein Highlight ist der Abschnitt über die <b>„Länder des RGW – Ausschnitt“ (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe / Comecon)</b>, der die wirtschaftliche und politische Verflechtung der sozialistischen Staaten hervorhob. Auch die Kapitel „Erde – Oberflächengestalt“ und „Die Staaten der Erde“ sind aus dieser Perspektive hochinteressant und zeigen, wie globale Geographie im Kontext des „real existierenden Sozialismus“ interpretiert und vermittelt wurde.</p>
<h3>Ein Zeitdokument des Wandels: Die Ausgabe von 1989</h3>
<p>Was diese 19. Auflage (5. Neubearbeitung) besonders macht, ist ihr Erscheinungsjahr: <b>1989</b>. Dieser Atlas war Teil des Unterrichts für die letzte Generation von Schülern der Deutschen Demokratischen Republik. Er spiegelt die offizielle geografische und politische Lehrmeinung unmittelbar vor der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung wider. Mit einem damaligen Schulpreis von nur 1,85 DDR-Mark symbolisiert er zudem die staatlich subventionierte Bildung in der DDR.</p>
<h3>Für Sammler und Historiker: Mehr als nur ein Schulbuch</h3>
<p>Dieser Atlas ist weit mehr als nur ein ehemaliges Schulbuch. Er ist ein authentisches Sammlerstück der <b>DDR-Geschichte</b>, ein wertvolles Dokument der <b>Schulgeschichte und Kartographie</b> sowie eine faszinierende Primärquelle für alle, die sich für die Didaktik, die Wirtschaft und die politische Geographie der Deutschen Demokratischen Republik interessieren. Seine ikonische Gestaltung mit der Karte der DDR auf dem Cover und den vielfältigen Abbildungen macht ihn zu einem Blickfang in jeder Sammlung.</p>
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		<title>Träum dich ins Winzel-Wunder-Land &#8211; Helga Mondschein</title>
		<link>https://shop.ddrbuch.de/produkt/traeum-dich-ins-winzel-wunder-land-helga-mondschein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fred Sonntag]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 18:55:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<b data-path-to-node="3" data-index-in-node="0">Helga Mondschein: Träum dich ins Winzel-Wunder-Land. Gute-Nacht-Geschichten (1989)</b> Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine Sammlung christlich geprägter Gute-Nacht-Geschichten für Kinder, verfasst von Helga Mondschein und illustriert von Gabine Heinze. Das Buch erschien 1989 in der 1. Auflage im katholischen St. Benno-Verlag Leipzig (DDR). Im Zentrum der didaktischen und eskapistischen Erzählungen steht die daumengroße, menschenähnliche Fantasiefigur „Winzel WUNDER“, die in der Natur und im menschlichen Alltag mit Tieren interagiert. Das Werk vermittelt grundlegende christliche Werte wie die Bewahrung der Schöpfung und das Vertrauen auf Gott. Buchhistorisch ist der Band ein bemerkenswertes Zeugnis der christlichen Nischenliteratur in der späten DDR.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 data-path-to-node="5">Detaillierte Langbeschreibung</h3>
<h4 data-path-to-node="6">1. Bibliografische Standarddaten</h4>
<ul data-path-to-node="7">
<li>
<p data-path-to-node="7,0,0"><b data-path-to-node="7,0,0" data-index-in-node="0">Autorin:</b> Helga Mondschein</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,1,0"><b data-path-to-node="7,1,0" data-index-in-node="0">Titel:</b> Träum dich ins Winzel-Wunder-Land</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,2,0"><b data-path-to-node="7,2,0" data-index-in-node="0">Untertitel:</b> Gute-Nacht-Geschichten</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,3,0"><b data-path-to-node="7,3,0" data-index-in-node="0">Illustrationen und Einbandgestaltung:</b> Gabine Heinze, Leipzig</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,4,0"><b data-path-to-node="7,4,0" data-index-in-node="0">Verlag:</b> St. Benno-Verlag GmbH Leipzig</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,5,0"><b data-path-to-node="7,5,0" data-index-in-node="0">Erscheinungsjahr:</b> 1989 (1. Auflage)</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,6,0"><b data-path-to-node="7,6,0" data-index-in-node="0">Herstellungsdaten:</b> * Reproduktion: Druckerei Neues Deutschland, Berlin</p>
<ul data-path-to-node="7,6,1">
<li>
<p data-path-to-node="7,6,1,0,0">Satz, Druck und buchbinderische Weiterverarbeitung: Druckwerkstätten Stollberg</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,7,0"><b data-path-to-node="7,7,0" data-index-in-node="0">Zulassungen/Genehmigungen:</b> * Kirchliche Druckerlaubnis: Dresden, 3. Juli 1987 (H. J. Weisbender, Generalvikar)</p>
<ul data-path-to-node="7,7,1">
<li>
<p data-path-to-node="7,7,1,0,0">Staatliche Genehmigung (DDR): Lizenznummer 480/167/89; LSV 6450</p>
</li>
</ul>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,8,0"><b data-path-to-node="7,8,0" data-index-in-node="0">ISBN:</b> 3-7462-0291-4</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="7,9,0"><b data-path-to-node="7,9,0" data-index-in-node="0">Einband/Format:</b> Hardcover (Pappband)</p>
</li>
<li>Zustand: Sehr gut &#8211; Ecken leicht bestoßen</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="8">2. Inhaltliche Struktur und Aufbau</h4>
<p data-path-to-node="9">Das Buch ist als Vorlese- und Lesebuch für Kinder konzipiert. Es beginnt mit einem programmatischen Vorwort, das explizit eine christliche Heilsbotschaft formuliert („Gott kommt unseren Träumen entgegen“). Der Hauptteil ist in drei thematisch aufeinander aufbauende Sinnabschnitte gegliedert, die jeweils mehrere kurze Geschichten umfassen:</p>
<ul data-path-to-node="10">
<li>
<p data-path-to-node="10,0,0"><b data-path-to-node="10,0,0" data-index-in-node="0">1. Teil: Wo Vögel singen und Igel spazierengehen (S. 9 – 76)</b> Fokus auf die Natur- und Tierwelt. Der Protagonist lernt verschiedene Wald- und Wiesenbewohner kennen. Die Geschichten behandeln den harmonischen, aber auch lehrreichen Umgang mit der Naturrezeption (z. B. Kapitel wie „Ferdi, das Eichhörnchen“, „Das Froschkonzert“, „Umzug im Ameisenvolk“).</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,1,0"><b data-path-to-node="10,1,0" data-index-in-node="0">2. Teil: Wo Menschenkinder zu Hause sind (S. 77 – 154)</b> Übergang in den anthropozentrischen Raum. Die Fantasiefigur interagiert mit der Lebenswelt der (Menschen-)Kinder. Themen sind der familiäre Alltag, das Spiel sowie zwischenmenschliche Beziehungen (z. B. „Sandkastenspiel“, „Besuch beim Schlafengehen“, „Die kleine Oma“).</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,2,0"><b data-path-to-node="10,2,0" data-index-in-node="0">3. Teil: Wo Himmel und Erde zusammenstoßen (S. 155 – 233)</b> Der metaphysisch-spirituelle Teil des Buches. Hier werden alltägliche Erlebnisse stärker mit existenziellen oder transzendenten Fragestellungen verknüpft. (z. B. „Das Wichtigste auf der Welt“, „Besuch am Krankenbett“, „Bei den Funkelsternen“).</p>
</li>
</ul>
<h4 data-path-to-node="11">3. Hauptfiguren und literarisches Motiv</h4>
<p data-path-to-node="12">Der verbindende Protagonist aller Geschichten ist <b data-path-to-node="12" data-index-in-node="50">„Winzel WUNDER“</b>. Er wird beschrieben als ein „kleines Etwas, nicht viel größer als ein Eichenblatt“, das wie ein Menschenjunge aussieht, Kleidung trägt (angezogene Knie, Jäckchen, winzige Stiefel) und sprechen kann. Winzel fungiert als staunender Beobachter und moralischer Vermittler. Zu seinen regelmäßigen Dialogpartnern gehören vermenschlichte Tiere (u. a. die Eule Eulalia Großkopf, das Eichhörnchen Ferdi, die Grille Laura, die Ameise Leontine, die Schnecke Kuni). Die Narrative verzichten auf Antagonisten im klassischen Sinne; Konflikte entstehen zumeist durch Missverständnisse oder natürliche Gegebenheiten, die im Dialog gelöst werden.</p>
<h4 data-path-to-node="13">4. Gestaltung und Typografie</h4>
<p data-path-to-node="14">Das Werk ist im klassischen Hochformat gebunden. Die Textseiten sind im Blocksatz in einer gut lesbaren Serifenschrift gesetzt, die dem Standard des DDR-Buchdrucks jener Zeit entspricht. Die Texte werden regelmäßig durch seitenfüllende oder in den Textfluss integrierte Illustrationen von Gabine Heinze ergänzt. Diese sind in Graustufen (schwarz-weiß/monochrom) gehalten. Der Zeichenstil ist naturalistisch, weich und detailreich, wodurch der ruhige, bedächtige Ton der Gute-Nacht-Geschichten visuell unterstrichen wird.</p>
<h4 data-path-to-node="15">5. Buch- und zeithistorischer Kontext (DDR)</h4>
<p data-path-to-node="16">Das Buch ist ein repräsentatives Artefakt der christlichen Publikationslandschaft in der Deutschen Demokratischen Republik.</p>
<ul data-path-to-node="17">
<li>
<p data-path-to-node="17,0,0"><b data-path-to-node="17,0,0" data-index-in-node="0">Ideologische Einordnung:</b> Im Gegensatz zur staatlich geförderten, oft politisierten Kinderliteratur der DDR bietet dieses Werk eine rein religiös-humanistisch geprägte Wertevermittlung. Es diente als Lektüre innerhalb der kirchlichen Nischengesellschaft.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,1,0"><b data-path-to-node="17,1,0" data-index-in-node="0">Produktionsbedingungen:</b> Die im Impressum dokumentierte Diskrepanz von zwei Jahren zwischen der kirchlichen Druckerlaubnis (Juli 1987) und dem Erscheinen der ersten Auflage (1989) ist ein Beleg für die materialbedingten Verzögerungen (Papiermangel) und die Kontingentierungspolitik der Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel der DDR.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="17,2,0"><b data-path-to-node="17,2,0" data-index-in-node="0">Druckerei-Kuriosum:</b> Bemerkenswert ist die Vergabe der Druckvorlagenherstellung („Reproduktion“) an die Druckerei des „Neuen Deutschland“ in Ost-Berlin. Dies veranschaulicht die Praxis der staatlichen Planwirtschaft, bei der freie Maschinenkapazitäten über ideologische Grenzen hinweg auch für kirchliche Verlage genutzt wurden.</p>
</li>
</ul>
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